Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:









Top-15

meist-diskutiert

  1. Stat crux dum volvitur orbis
  2. Überlegungen zu einer Reform der Papstwahl. Eine Geschichte
  3. Hurra, ein Katholik!
  4. Österreichische Bischöfe möchten auch weiterhin Gläubige von den Gottesdiensten ausschließen
  5. Franziskus: „Abtreibung ist ein Problem, das selbst ein Atheist im eigenen Gewissen lösen muss“
  6. Bartholomaios ruft zu Teilnahme an Covid-Impfung auf
  7. Facebook zensuriert Kardinal, der vor Neuer Weltordnung warnt
  8. Stärkere Corona-Maßnahmen für Gottesdienste in Deutschland: Keine selbstgenähten Stoffmasken mehr
  9. „Unperfektes Kreuz“ als neues Logo für das Bistum Fulda
  10. Protestwelle gegen Zwangs-Sexualisierung im Duden
  11. Der Apostolische Palast bricht ein und die Zeit läuft davon
  12. In Nigeria entführter Priester ermordet aufgefunden
  13. ‚Big Tech hat der freien Meinungsäußerung den Krieg erklärt’
  14. Scheidender US-Präsident erklärt 22.1. zum „Nationalen Tag der Heiligkeit des menschlichen Lebens“
  15. Softwareunternehmen Mozilla: ‚Trump sperren wird nicht reichen’

USA: Oberster Gerichtshof lässt Beschränkungen bei Gottesdiensten in Kraft

31. Juli 2020 in Chronik, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


In Nevada dürfen höchsten 50 Personen einen Gottesdienst besuchen. Spielkasinos hingegen dürfen Gäste einlassen, bis 50 Prozent ihres Fassungsvermögens erreicht sind. Bei großen Kasinos können das mehrere tausend Menschen sein.


Washington D.C. (kath.net/lifesitenews/jg)

Der Oberste Gerichtshof der USA wird eine Bestimmung des Bundesstaates Nevada in Kraft lassen, welche religiöse Versammlungen auf 50 Personen beschränkt, Spielkasinos aber erlaubt, Personen einzulassen bis 50 Prozent ihres Fassungsvermögens erreicht sind.

 

Für die Kasinos bedeutet die Regelung, dass sie je nach Größe auch mehrere tausend Besucher aufnehmen dürfen. Die Calvary Chapel Dayton Valley, eine evangelikale Gemeinde in Dayton Valley, hat gegen die Bestimmung geklagt und ungerechtfertigte Diskriminierung gegen religiöse Gemeinschaften ins Treffen geführt, weil die Beschränkung auf 50 Personen unabhängig von der Größe des Gotteshauses gilt. Die Calvary Chapel möchte 90 Personen an ihren Gottesdiensten teilnehmen lassen. Das entspricht 50 Prozent ihres Fassungsvermögens.


 

Der Bundesstaat Nevada argumentierte, die Diskriminierung sei aus Gründen der Wahrung der öffentlichen Gesundheit und der Wirtschaft zulässig. Der Oberste Gerichtshof schloss sich dieser Ansicht mit einer knappen Mehrheit von fünf zu vier Richtern an.

 

Samuel Alito stellte in seiner vom Urteil abweichenden Rechtsmeinung fest, dass die Verfassung der USA die freie Ausübung der Religion nicht aber des Glücksspiels garantiere.

 

Brett Kavanaugh, der die Bestimmung ebenfalls abgelehnt hatte, betonte in seiner Stellungnahme, dass der Bundesstaat Nevada die Diskriminierung religiöser Gemeinschaften nicht ausreichend begründet hatte. Die Behörden hätten nicht zeigen können, warum bei Restaurants, Bars, Kasinos und Fitnessstudios weniger streng auf die öffentliche Gesundheit zu achten sei als bei Gottesdiensten. Wirtschaftliche Gründe seien ebenfalls nicht stichhaltig. Kein Präzedenzfall deute darauf hin, dass ein Bundesstaat eine Religion diskriminieren dürfe, weil die Religionsgemeinschaft keinen Profit erwirtschafte.

 

Auch Neil Gorsuch strich in seiner Stellungnahme heraus, dass beim Schutz der Gesundheit bei Kasinos ein anderer Standard vorgegeben werde als bei Gottesdiensten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 josef-thomas 3. August 2020 
 

leider verständlich

In Kasinos wird nicht gesungen, daher ist das Ansteckungsrisiko geringer als bei einem Chor oder in der Kirche.


1

0
 
 Chris2 1. August 2020 
 

@Stephaninus

Meine Mutter sagte, "Sünde macht blind". Dass sich der Satz auch auf ganze Völker beziehen kann, war mir damals noch nicht bewusst, seit ein paar Jahren aber schon. Wie im alten Testament: "Und sie taten, was dem Herrn missfiel", dann folgte das Strafgericht. "Wir" töten unsere eigenen Kinder und holen uns stattdessen eine unbekannte Zahl bisweilen sogar kampferprobter junger Männer mit islamistischer Weltanschauung ins Haus. Wer 1 und 1 zusammenzählen kann und die "R-Zahl" bedenkt...


5

1
 
 Stephaninus 31. Juli 2020 
 

Zweierlei Mass überall

Heute sammelt eine Telefongesellschaft für diverse LGBTQ-Gemeinschaften. Das ist scheinbar völlig okay. Aber ich habe noch nie erlebt, dass solche Firmen u.ä. für die verfolgten Christen gesammelt hätten. Wir leben in einer Gesellschaft, die den Kompass verloren hat...fast überall.


7

1
 
 Herbstlicht 31. Juli 2020 
 

Sich endlich der Realität stellen!

Spätestens jetzt müssten nun aber jedem Bürger, selbst dem Kirchenkritiker, dem Glaubenslosen, jedoch auf Gerechtigkeit und Fairness Bedachten, die Augen aufgehen, auch ausserhalb der USA.
Eine gezielte, offensichtlich bewusst getroffene Benachteiligung von Christen!


5

1
 
 Robensl 31. Juli 2020 
 

Auch im Westen werden wieder Christen in Gefängnissen sitzen -hoffentlich

Ob die Bischöfe, allen voran der Papst, das wirklich ganz durchdacht hatten, als sie nicht nur vorschnell den Regierenden brav gefolgt sind, sondern sogar noch deren Corona-Verbote mit wohlfeilen Worten wie "Nächstenliebe" beweihräuchert haben? Solche Urteile sind wohl kaum überraschend in einer Zeit, in der Christen eine Minderheit sind und ja generell gilt: "So wie sie mich verfolgt haben...". Wenn dies selbst in den USA, die sich ja sogar auf religiöse Freiheit gründen, passiert, können wir uns im Westen in Zukunft auf Gefängnis gefasst machen, wenn wir Christen wirklich was wert sein wollen.


7

2
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Coronavirus

  1. Facebook zensuriert Kardinal, der vor Neuer Weltordnung warnt
  2. Bartholomaios ruft zu Teilnahme an Covid-Impfung auf
  3. Kanada: Klage gegen Gottesdienstverbot in British Columbia
  4. Covid-19 Regeln in Island erlauben mehr Menschen in der Sauna als in der Kirche
  5. Kardinal Schönborn gegen Coronavirus geimpft
  6. Corona-Impfungen im Vatikan beginnen Mitte Januar
  7. Abby Johnson fordert: Keine Impfstoffe mit Verbindung zu Zellen abgetriebener Babys

USA

  1. US-Bischöfe: Gewisse Politikversprechen von Biden fördern das moralische Übel!
  2. Kardinal Dolan: Biden unterstützt ‚Todesstrafe für unschuldige ungeborene Babys’
  3. US-Außenminister Pompeo: Zensur der Technologiekonzerne zeigt autoritäre Tendenz
  4. Prominente Konservative verlassen Twitter
  5. Kommentator Carlson warnt vor weiteren Grundrechtseinschränkungen in den USA
  6. Linke US-Abgeordnete: ‚Religiöse Fundamentalisten’ wollen ‚Gesellschaft ihren Glauben aufzwingen’
  7. Silvesternacht: St. Patricks-Kathedrale in New York beschmiert







Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net-PAULUS-Leserreise: Fronleichnam auf Malta - Mit Michael Hesemann und P. Leo Maasburg
  2. Überlegungen zu einer Reform der Papstwahl. Eine Geschichte
  3. Stat crux dum volvitur orbis
  4. "Für Christen, die an IHN glauben, ist klar in welcher Zeit wir uns gerade befinden"
  5. Der alte Trick des Feindes
  6. Protestwelle gegen Zwangs-Sexualisierung im Duden
  7. Der Apostolische Palast bricht ein und die Zeit läuft davon
  8. Hurra, ein Katholik!
  9. Österreichische Bischöfe möchten auch weiterhin Gläubige von den Gottesdiensten ausschließen
  10. Franziskus: „Abtreibung ist ein Problem, das selbst ein Atheist im eigenen Gewissen lösen muss“
  11. Joe Bidens Partner für Inauguration Day: Weltgrößte Abtreibungsorganisation Planned Parenthood
  12. Stärkere Corona-Maßnahmen für Gottesdienste in Deutschland: Keine selbstgenähten Stoffmasken mehr
  13. Facebook zensuriert Kardinal, der vor Neuer Weltordnung warnt
  14. Zwei Kuppeln und eine dramatische Wirklichkeit
  15. „Unperfektes Kreuz“ als neues Logo für das Bistum Fulda

© 2021 kath.net | Impressum | Datenschutz