Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Piusbruderschaft erklärt dem Papst den Glauben
  2. Die nächste Reform ist immer die beste aller Zeiten
  3. Vertrauenskrise in der Kirche
  4. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  5. Bischöfe und ZdK wollen die AfD ausgrenzen, der Papst empfängt einen AfD-Bundestagsabgeordneten
  6. 'Gut' gebrüllt, Löwe?
  7. Kardinal Eijk: Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 muss zurückgewiesen werden
  8. Vatikanisches Synodenbüro distanziert sich vom umstrittenen Gruppe 9-Abschlussbericht
  9. „Kann der Westen ohne das Christentum überleben?“
  10. Sacrosanctum Concilium: Die Liturgie und das Geheimnis Christi
  11. „Leo macht Schluss mit ‚Doppelstandards‘: Warum der deutsche Synodale Weg ins Stocken gerät“
  12. Rom und die orientalisch-orthodoxen Kirchen seit Fiducia supplicans
  13. Ach FRIEDRICH - Eklat beim Katholikentag und Kanzler Merz mittendrin
  14. „So wie Volker Beck geht es mir auch mit ganz vielen Predigten und kirchlichen Verlautbarungen“
  15. Vatikan veröffentlicht die Leitlinien für den Umsetzungsweg der Synode über die Synodalität

Die Kirche von morgen

3. Juni 2020 in Kommentar, 17 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


"Seit Jahrzehnten doktern unsere TheologInnen und andere «engagierte Christen» an einer neuen Kirche herum. Und das Resultat ist, dass die Gläubigen in Scharen davonlaufen." Gastkommentar von Stefan Fleischer zu Aussagen von Bischof Felix Gmür


Zürich (kath.net)

«Die Kirche morgen ist eine andere als heute» erklärte der «oberste Katholik im Land», Bischof Dr. Felix Gmür, Präsident der Schweizerischen Bischofskonferenz, in seinem grossen Interview zu Pfingsten in der «Schweiz am Wochenende» der az-Medien, unter dem Titel «Der stille Reformer». Wenn ich solche Sprüche höre, dann kommt mir unwillkürlich das Liedchen meiner Jugendzeit in den Sinn: «Min Schatz isch en schöne / er schönet no viel / er schönet u schönet / bis en niemert will!»


 

Seit Jahrzehnten doktern unsere TheologInnen und andere «engagierte Christen» an einer neuen Kirche herum. Hier wird etwas verbessert, dort etwas verschönert, hier wird etwas über Bord geworfen, dort etwas Neues eingeführt. Und das Resultat ist, dass die Gläubigen in Scharen davonlaufen.

 

«Eine neue Kirche braucht eine neue Moral» dürfte eine der wichtigsten Triebfedern dieser Entwicklung sein. Dass eine neue Moral eine neue Lehre braucht, ist vielen noch bewusst. Dass eine neue Lehre einen neuen Gott braucht, das wagt man (noch) nicht offen auszusprechen, ist aber die logische Konsequenz. Ich würde vorschlagen, dass es der Gott des MTD ist, um den man sich nicht besonders zu bemühen braucht, der jeden tun und lassen lässt, wie er selbst es für gut und richtig hält.

 

Im Übrigen ist die Kirche, so wie sie sich heute in der Öffentlichkeit präsentiert, schon längst nicht mehr die Kirche von gestern. Auch wenn sich der Wechsel schon in meiner Jugend abzuzeichnen begann; damals war sie noch in erster Linie eine betende Kirche. Heute ist sie ein fordernde. Und das wird sich in der Kirche von morgen nur noch verschärfen, besonders wenn wir Bischöfe haben, welche «kurz vor dem Gottesdienst auftauchen, noch schnell eine Zigarette rauchen und dann knapp rein kommen» um «Gott dieses heilige und lebendige Opfer darzubringen», wie es in einem Hochgebet ihrer Kirche heisst.

 

kath.net Buchtipp
Gottesbeziehung heute
Gedanken und Erfahrungen
Von Stefan Fleischer
Paperback, 184 Seiten
2015 Books on Demand
ISBN 978-3-7392-0045-3
Preis 15.50 EUR


Bestellmöglichkeiten bei unseren Partnern:


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE CHANCE - SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. „Leo macht Schluss mit ‚Doppelstandards‘: Warum der deutsche Synodale Weg ins Stocken gerät“
  3. Piusbruderschaft erklärt dem Papst den Glauben
  4. „Kann der Westen ohne das Christentum überleben?“
  5. Die Erzdiözese Wien hat ein Problem: Toni Faber, seine 'Freundin' und seine 100m2 Penthouse-Wohnung
  6. Bischöfe und ZdK wollen die AfD ausgrenzen, der Papst empfängt einen AfD-Bundestagsabgeordneten
  7. Die nächste Reform ist immer die beste aller Zeiten
  8. „So wie Volker Beck geht es mir auch mit ganz vielen Predigten und kirchlichen Verlautbarungen“
  9. Vertrauenskrise in der Kirche
  10. Ach FRIEDRICH - Eklat beim Katholikentag und Kanzler Merz mittendrin
  11. Proteste gegen Auftritt von Kardinal Marx
  12. Vatikanisches Synodenbüro distanziert sich vom umstrittenen Gruppe 9-Abschlussbericht
  13. Kardinal Eijk: Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 muss zurückgewiesen werden
  14. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  15. 'Gut' gebrüllt, Löwe?

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz