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Franziskus: Schutz Ungeborener von "überragender Priorität"

20. Jänner 2020 in Prolife, 21 Lesermeinungen
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Franziskus zeigte sich überrascht, als er erfuhr, dass seit der gesetzlichen Freigabe der Abtreibung in den USA im Jahr 1973 mehr als 60 Millionen ungeborene Kinder getötet wurden


Vatikan (kath.net)
Papst Franziskus hat vergangenen Woche bei einem Treffen mit US-Bischöfen in Rom betont, dass der der Schutz der ungeborenen Kinder von "überragender Priorität" für die Kirche sei und stimmte damit mit er Prioritätensetzung der US-Bischöfe überein. Dies berichtet CNS. Er zeigte sich überascht, als er erfuhr, dass seit der gesetzlichen Freigabe der Abtreibung in den USA im Jahr 1973 mehr als 60 Millionen ungeborene Kinder getötet wurden. Erzbischof Joseph F. Naumann von Kansas City, der auch Vorsitzender des Pro-Life Komitees der US-Bischofskonferenz ist, war einer einer 15 Bischöfe, die beim Papst zum "Ad Limina"-Besuch waren.



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Lesermeinungen

 gloriosa 25. Jänner 2020 
 

Wieso weiß unser Papst so etwas nicht ?

Papst Johannes-Paul II. und auch Benedikt XVI. haben es gewusst. Ist Lateinamerika nicht informiert, was in der Welt passiert ?


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 Gandalf 21. Jänner 2020 

@Hadrianus

Ich würd mich auch freuen, wenn Kardinal Marx mal in Berlin mitgehen würde, ... da würd ich im einige, mit Betonung auf einige Fehler ;-) verzeihen ;-)


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 Hadrianus Antonius 21. Jänner 2020 
 

Cupich und Talleyrand

Wenn der geehrte @Gandalf jetzt auf die plötzliche Teilnahme von Cupich an einem Lebensmarsch hinwies ( das war im Bistum Spokane im Wilden Westen nun wirklich nicht der Fall bei Cupich :-) ) , mußte ich doch herzlich lachen:
Ich erinnerte mich die Anekdote des äusserst zwielichtigen aber äusserst intelligenten Aussenministers von Napoléon I und König Louis XVIII, der bei einer Volksrevolution erst sehr lange die Eriegnisse abwartete, um dann sehr spät loszusprinten unter dem Motto:
"Da lauft mein Volk! Schnell hinterher, ich muß es führen!" :-)


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 Hadrianus Antonius 21. Jänner 2020 
 

Typische Inkohärenz mit Geschwätz

Ob es nicht-"überragende Prioritäten" gibt, ist doch die Frage: das würde hei´ßen, daß welche Personen Futilitäten als Prioritäten setzen würden...
Und so überrascht sollte PF sich nicht zeigen:
In seinem Interviewbüchlein "Sobre el cielo y la tierra" (2010, franz. übersetzt 2013) steht das Kapitelchen "Abtreibung" (2 1/3 Seiten) zwischen die Kapitelchen "Frau" (4S.) und "Scheidung" (2 1/3 Seiten).
Zum Vergleich: Kap. "Tod" 12 S., und "Ehe für Personen des gleichen Geschlechts" 8 Seiten- @Gandalf, da hat man wirklich die "überragende Priorität" ;-)
Bemerkenswert ist daß für Bergoglio damals die Abtreibung "primär eine "anthropologische Dimension hat...die religiöse Dimension sekundär ist..." ;
Bergoglio sagt 8 Zeilen dazu, Rabbiner Skorka 44 (!)
Auf dem Hintergrund der Taten in Buenos Aires und bei Emma Bonino eine gewaltige Inkohärenz zwischen Worte und Taten.
Ein gewisser Jesus Christus hat sehr stark gewettert gegen solche Inkonsequenz, gegen Scheinheiligkeit und Theatralik.


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 ThomasR 20. Jänner 2020 
 

jährlich in Deutschland werden um 100 TSD Kinder abgetrieben

davon wenigstens 80% durch Mütter christlicher Herkunft

Troztzdem die Amtskirche ist keinesfalls bereit (die Gläubigen haben bei der Verteilung der Kirchensteuereinnahmen keine Mitsprache=> es sind Alleinentscheidungen der Amtskirche) um 5% der Kirchensteuereinnahmen in die Einrichtung und Betrieb von Frauenhäusern für die ungewollt schwanger gewordene v.A. sozialschwache und jugendliche Mütter z.B. in den aufgegebenen Klöstern zu investieren un damit die Abtreibungsquote um bis zu 10% zu reduzieren. Es ist auch eine wunderbare Aufgabe auch für die Ökumene=> Frauenhäuser dürfen auch überkonfessionell eingerichtet und betrieeben werden!

Quo vadis ecclesiae? Ohne Kinder haben Christen keine Zukunft? Wozu Bildung der Rücklagen i.H.v. bis zu 15% der Kirchensteuereinnahmen wenn Christentum und Kirche ohne Kinder bzw. nur bei ganz wenigen KIndern keine Zukunft hat


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 Labrador 20. Jänner 2020 
 

Lieber Gandalf - Ja ich freue mit ge-“gaslighted” zu werden,

denn als solches stufe ich die Worte von PF ein, solange ihnen nicht TATEN folgen.

Worte sind nämlich meist ziemlich billig, erst Taten kosten, wie Andere schon ausgeführt haben.

Und das Cupich in Chicago beim March for life mitläuft, zeigt mir auch nur, dass dort der Druck auf die Hierarchie mittlerweile so stark zu sein scheint, dass sich Manche genötigt stehen, Beruhigungspillen zu verteilen, denn gerade von ProLifern aus den USA kommt der Vorwurf, dass die selbst Bischöfe, die viel besser als Cupich dastehen, ProLife Statements strategisch zur Beschwichtigung einsetzen.

Als Bild, auf meinen Nickname anspielend:
Man wirft uns ein ProLife Statement wie einen Knochen einem Hund zu, damit wir etwas zu kauen und den Mund voll haben und so nicht weiter ”bellen”.

Auch Hadrianus Antonius weist immer wieder zurecht auf das “nach dem Mund reden” im Peronismus hin.


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 Labrador 20. Jänner 2020 
 

Lieber Gandalf - Ja ich freue mit ge Gast


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 Tonika 20. Jänner 2020 
 

@Werter Gandalf Jubel macht mehr spaß als kritisieren. Aber was sein muss, muss sein.

Ich verstehe das nicht, sollen wir so tun als ob es die krassen Sachen und schlimmsten Verfehlungen, die im Vatikan passieren, nicht gäbe? Sich etwas vorzumachen und alles schön zu reden bringt doch erst recht nichts.

Was heißt ewiges Gejammere? Es wird nicht gejammert, sondern zurecht Glaubwürdigkeit durch Kongruenz und Konsistenz gefordert. Dazu gehört, dass der Vatikan damit aufhören soll militante Abtreibungsaktivisten eine Plattform oder Orden zu geben. Die good news ist zwar an sich sehr erfreulich aber angesicht der massiven Skandalen, die die Kirche erschüttern, kann man doch nicht ernsthaft von Nörgelei, Kritiksucht oder Gejammere sprechen.

Die bad news sind leider überwältigend, da kann man nicht einfach den Schalter umlegen und auf jauchzen und frohlocken umschalten. Es macht mehr Spaß zu jubeln und stolz auf seine Kirche und Hirten zu sein als zu kritisieren, aber man darf sich nichts vormachen. Nüchternheit ist angebracht.


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 Gandalf 20. Jänner 2020 

Cupich ist problematisch..

aber er ging jetzt immerhin Chicago am March for Life vor wenigen Tagen mit..


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 Kostadinov 20. Jänner 2020 

@Gandalf: den Worten müßten Taten folgen

von den ausgewiesenen Pro-Life-Bischöfen hat noch keiner einen roten Hut bekommen in diesem Pontifikat. Franziskus' Mann in den USA ist der von ihm aus dem Hut gezauberte (Wortspiel beabsichtigt) und zum Kardinal gemachte Cupich, für den Abtreibung irgendwo zwischen "keine Krankenversicherung haben" und "illegaler Immigrant sein" rangiert. Aufgrund dieser Diskrepanz sind die heutigen Aussagen zwar definitiv richtig, aber wohl leider eher ein Lippenbekenntnis denn wirklich gute Nachricht. Wenn die Personalpolitik demnächst diesen Worten folgen sollte, bin ich der erste, der bereit ist, Abbitte zu leisten.


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 Ehrmann 20. Jänner 2020 

@Gandalf: den Worten müßten Taten folgen - erst dann könnte ich mich freuen

Wenn Abtreibungsbetreiber aktiv gefördert werden, kann ich nur die warnenden Kommentare unterschreiben und sie nicht als "nutzloses Gejammer" auffassen.Ob sich wirklich etwas ändert, werden wir sehen - das ist ja möglich - dann werde ich mich auch wirklich freuen können und dankbar sein.


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 HildegardW 20. Jänner 2020 
 

@Gandalf

Sie haben Recht! Dauergenörgel hat noch nie jemanden geholfen.


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 Gandalf 20. Jänner 2020 

Also Leute...

könntet ihr euch hier mal über diese GOOD NEWS freuen.. das ewige Jammern bringt ja auf Dauer auch nix ;-)


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 Ehrmann 20. Jänner 2020 

Und daß sie unter Trump abgenommen haben - vielleicht wird das langsam auch gehört?


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 Tonika 20. Jänner 2020 
 

Papst muss um glaubwürdig zu sein, seinen Orden für eine 10. tausend-fache Henkerin zurücknehmen.


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 horologius 20. Jänner 2020 
 

Hat er das

Emma Bonino auch erzählt, damals, bei den Privataudienzen?


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 griasdigott 20. Jänner 2020 

fast vom Stuhl gefallen!

Zeigte sich überrascht - jetzt wäre ich beinahe vom Stuhl gefallen!
Man tut ahnungslos. Ich fasse es nicht!


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 Feanaro 20. Jänner 2020 
 

42 Millionen jährlich


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 Kostadinov 20. Jänner 2020 

wie war die Anekdote über Peron?

jeder Audienz das erzählen, was sie hören will... aber Emma Bonino zählt zu den Großen (GroßInnen?) Italiens...


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 Feanaro 20. Jänner 2020 
 

Weltweite 42 Mio Abtreibungen

Zumindest nach WHO/Deutsche Wikipedia, Herr erbarme dich unser :(


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 Aegidius 20. Jänner 2020 
 

Ne echt jetzt!?


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