Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  2. „Puff für alle“: Entsetztes Kopfschütteln über Sexualkunde-Aufgabe an katholisch geprägtem Gymnasium
  3. „Ut unum sint“ - Wahrheit, Tradition und sichtbare Communio
  4. 'Gut' gebrüllt, Löwe?
  5. Liegt ein Schisma in der Luft?
  6. Kardinal Eijk: Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 muss zurückgewiesen werden
  7. Sacrosanctum Concilium: Die Liturgie und das Geheimnis Christi
  8. „Leo macht Schluss mit ‚Doppelstandards‘: Warum der deutsche Synodale Weg ins Stocken gerät“
  9. MAGNIFICA HUMANITAS
  10. Die ekklesialen Abrissbagger kreisen in den Dörfern
  11. Nach Gipfelkreuzschändung: 18-Jähriger stellt neues selbstgebautes Kreuz auf
  12. Vatikan veröffentlicht die Leitlinien für den Umsetzungsweg der Synode über die Synodalität
  13. Yoga-Kongress am Geburtsort des heiligen Franz Xaver
  14. US-Diözese Wichita hat seit Jahren viele Priesterberufungen
  15. Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 ‚beunruhigend‘ und ‚verblüffend‘

Neuwirth-Oper künftig ohne "Danke für diesen guten Morgen"

9. Jänner 2020 in Kultur, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Rechteinhaber distanzieren sich von karikierender Verwendung in "Orlando"


Wien (kath.net/KAP) Olga Neuwirths am 8. Dezember in der Wiener Staatsoper uraufgeführte Oper "Orlando" muss bei künftigen Aufführungen ohne das bekannte Kirchenlied "Danke für diesen guten Morgen" auskommen. Die Erbengemeinschaft des deutschen Kirchenmusikers Martin Gotthard Schneider (1930-2017) und der Gustav-Bosse-Verlag distanzierten sich nun von der karikierenden Verwendung des 1961 entstandenen geistlichen Liedes in dem Musiktheaterstück, berichtete die "Austria Presse Agentur" (APA) am Dienstag.


Das Lied "Danke für diesen guten Morgen" werde in einer "karikierend-entwürdigenden" Form dafür verwendet, die Bigotterie in der Gesellschaft darzustellen, hieß es in einer Aussendung des Bosse-Mutterverlages Bärenreiter. Es in diesem Kontext zu verwenden entspreche in keiner Weise den Intentionen des Komponisten, "auch wenn dies mit künstlerisch anspruchsvollen Mitteln geschieht". Deshalb werde die weitere Verwendung des Liedes nicht genehmigt.

In der Wiener Staatsoper ist die erste Uraufführungsserie von "Orlando" mit dem 20. Dezember bereits abgespielt. Man habe dafür vom zuständigen Verlag Ricordi eine Partitur mit abgeklärten Rechten bekommen, betonte das Direktorium laut APA. Auf Nachfrage habe Ricordi nun mitgeteilt, dass das "Danke"-Lied aus der Partitur für künftige Aufführungen gestrichen wird. Was das für die Gestaltung einer etwaigen zukünftigen Wiederaufnahme des "Orlando" an der Staatsoper bedeute, werde man sich dann ansehen müssen.

Martin Gotthard Schneider war ein evangelischer Theologie und Kirchenmusiker aus Konstanz. Er etablierte sich vor allem als Autor neuer geistlicher Lieder, 1961 wurde er für "Danke für diesen guten Morgen" beim Liederwettbewerb der Evangelischen Akademie Tutzing ausgezeichnet. Beliebt ist auch Schneiders Lied "Ein Schiff, das sich Gemeinde nennt".

Copyright 2019 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. „Leo macht Schluss mit ‚Doppelstandards‘: Warum der deutsche Synodale Weg ins Stocken gerät“
  2. „Puff für alle“: Entsetztes Kopfschütteln über Sexualkunde-Aufgabe an katholisch geprägtem Gymnasium
  3. MAGNIFICA HUMANITAS
  4. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  5. Kardinal Eijk: Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 muss zurückgewiesen werden
  6. 'Gut' gebrüllt, Löwe?
  7. Liegt ein Schisma in der Luft?
  8. Komm, o Geist der Heiligkeit! Aus des Himmels Herrlichkeit!
  9. Die ekklesialen Abrissbagger kreisen in den Dörfern
  10. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  11. „Die Genderideologie ist zutiefst reaktionär“
  12. Nach Gipfelkreuzschändung: 18-Jähriger stellt neues selbstgebautes Kreuz auf
  13. „Synodenbericht präsentiert einen toxischen ‚Paradigmenwechsel‘“
  14. US-Diözese Wichita hat seit Jahren viele Priesterberufungen
  15. „Ut unum sint“ - Wahrheit, Tradition und sichtbare Communio

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz