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Vatikan veröffentlicht kritische Stellungnahme zu Gender-Theorie

10. Juni 2019 in Aktuelles, 13 Lesermeinungen
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Dokument soll Dialog anregen - Kritik an "angeblich neutralen" Konzepte, die jedoch ein bedenkliches Menschenbild widergäben - "Bildungsnotstand" hinsichtlich von Gefühlsleben und Sexualität


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Der Vatikan hat am Pfingstmontag eine kritische Stellungnahme zum Thema Gender veröffentlicht. Das Dokument kritisiert unter anderem Gender-Vorstellungen, die "Manipulationen des Körpers nach Belieben" befürworten.

Das von der katholischen Bildungskongregation herausgegebene, mehrseitige Dokument wirbt für die katholische Lehre der unterschiedlichen Identität von Mann und Frau und die christliche Vorstellung von Familie. Es steht unter dem Titel "Maschio e femmina li creo. Per una via di dialogo sulla questione gender nell'educazione" (Als Mann und Frau schuf er sie. Für einen Weg des Dialogs zur Genderfrage in der Bildung).


Das Schreiben soll dementsprechend einen Dialog über das Thema anregen. Im Text wird auch betont, dass bei Erziehung und Bildung stets Respekt gegenüber allen Menschen zu lehren sei, unabhängig von ihrer persönlichen Situation, unter anderem etwa in Bezug auf den Glauben oder persönliche "Gefühlsneigungen".

Was Gefühlsleben und Sexualität angehe, herrsche ein "wahrhaftiger Bildungsnotstand" heißt es in der Einleitung des 57 Punkte umfassenden Dokuments. In vielen Fällen würden "angeblich neutrale" Konzepte vermittelt, die in der Realität ein Menschenbild widergäben, das "dem Glauben und der lauteren Vernunft" widerspreche.

Zur besseren Vermittlung der katholischen Gendervorstellung nimmt das Schreiben besonders Familien sowie katholische Bildungseinrichtungen in die Pflicht. Dies sollten selbst Vorbild sein, müssten jedoch auch besser auf aktuelle Entwicklungen und Diskussionen zu dem Thema vorbereitet werden. Das Dokument wurde am Montagnachmittag in mehreren Sprachen veröffentlicht; eine deutschsprachige Version gab es zunächst nicht.

Skeptische Äußerungen zur Gender-Theorie gab es zuvor bereits in Papst Franziskus' Schreiben zu Ehe und Familie "Amoris laetitia". "Die menschliche Identität wird einer individualistischen Wahlfreiheit ausgeliefert, die sich im Laufe der Zeit auch ändern kann", heißt es in dem Lehrschreiben von 2016. Zu dem Thema haben sich zudem bereits einige Bischofskonferenzen geäußert, etwa die von Frankreich, Brasilien oder den USA.

Copyright 2019 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich


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Lesermeinungen

 lesa 13. Juni 2019 

Ideologisierung durch Zerredung

Ja, es ist gut, wenn die Gendergefahren von der Kirchenführung aufgezeigt werden. Dass mit allen Menschen umgegangen wird, wie Jesus es wünscht, ist selbstverständlich. Dazu braucht es aber kein "Gender". Das Thema wird extrem hochgespielt und von den Genderideologen instrumentalisiert um ein gottwidriges Menschenbild einzuführen. Deswegen hat der Einwand von Bischof Voderholzer, der Genderbegriff bzw. die Warnung, der Genderbegriff sei Einfallstor für eine gefährliche Ideologie seine Dringlichkeit. Das Gendergerede zerlegt alles, bis alle Klarheiten beseitigt sind. Das ist nämlich seine gezielte Methode.


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 Stephaninus 12. Juni 2019 
 

Bei aller Kritik

ausser dem Vatikan sehe ich niemanden von Gewicht mehr, der dieses heikle Thema aufgreift. Aus diesem Grund finde ich es falsch, wenn hier der Papst angegriffen wird.


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 zeitblick 11. Juni 2019 

57 Punkte Katalog der Kirche zu Gender

Ich finde es sehr wichtig, dass dieses Dokument, mit den 57 Punkten rauskommt. Es kann nur ein Anfang sein, da das Thema sehr komplex ist. Es ist wichtig, dass in differenzierter Weise darüber gesprochen wird und Bewusstseins- und Bildungsarbeit gewährleistet wird. Ich für meinen Teil fühle mich von diesem Thema überschwemmt. Es gibt bereits die Gendersprache und anderes, und ich weiß knapp den Unterschied zwischen Transgender und Intersexualität. Faktum ist, dass es diese Problematiken gibt, dass Menschen Transgender sind, und Babys mit genetisch bedingte hormonelle Entwicklungsstörungen auf die Welt kommen. Lösungsansätze zu suchen wie solche Menschen, die tiefes Leid tragen ihre menschliche Würde bewahren können ist auch Aufgabe der Kirche. Nicht alles ist bei diesem Thema dämonisch. Mich würden die Ursachen dieser Entwicklungen interessieren. Denn es ist ein Phänomen.


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 lesa 11. Juni 2019 

Voraussetzung: zuerst den Gender- Begriff wahrheitsgmäß klären

Voraussetzung für einen "Dialog", wenn man schon das Wort für DIESE Auseinandersetzung benützt: klären, wovon man überhaupt spricht. Bischof Voderholzer hat es in seiner Predigt "Gender light gibt es nicht", auf den Punkt gebracht:“Ich meine, dass man auf den Begriff „gender“ ganz verzichten kann, denn er ist wie ein Trojanisches Pferd, er ist der Türöffner für die letztlich schöpfungswidrigen Theorien, die allenthalben damit verbunden werden. Noch einmal: es gibt keine „gender-light“-Version.
Wo man um diese Tatsache herumredet, fördert man nur die dämonische Gender-Gehirnwäsche.
"Die Gendertheoretiker nützen das Gleichberechtigungsanliegen, um in der Gesellschaft ein Menschenbild einzuführen, das weit über das Anliegen der Gleichberechtigung hinausgeht und letztlich, paradoxerweise, zur Auflösung dessen führt, was geschützt werden soll, nämlich der je eigene Wert des Mannseins und des Frauseins." (B. Voderh.)Dadurch ist "Gleichberechtigung" von vornherein ausgeschlossen! Denken!


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 verum montis 11. Juni 2019 
 

mehr als eine Ideologie

Die Gender-Idee ist weit mehr als eine Ideologie. Es ist ein Instrument des Feminismus, mit dem die jungen Generationen vom rechten Weg abgebracht werden sollen. Insbesondere die Schulen spielen dabei eine wichtige Rolle. Was sollen gläubige, traditionelle Eltern tun? Auf christliche Privatschulen ausweichen. Das schützt die Kinder wenigstens in den ersten Jahren. Die USA sind in diesem Sinnen recht gut aufgestellt. Dort gibt es zahlreiche private und christliche Bildungswege. In Europa ist so etwas leider aus der Mode geraten. in Südamerika, zum Beispiel in Equador, werden christliche Schulen zunehmend von antireligiösen Schulen verdrängt. Und dabei meist mit Unterstützung von sogenannten "Entwicklungsorganisationen", welche von Entwicklungsgeldern europäischer Staaten finanziert werden. Die Strategie des Feminismus ist wirklich einfach zu durchschauen. Römerbrief 1,16-32.


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 Adamo 10. Juni 2019 
 

@ OStR Peter Rösch

Diese Stellungnahme ist nicht nur ein bißchen dünn, sondern ALLZU DÜNN!

Die Verlautbarung des Papstes verkennt vollkommen die bereits erfolgte indoktrinierte Genderideologie in ganz Europa mit ihrer teuflischen Brisanz.

Die deutsche Familienministerin Franziska Giffey (SPD) mit ihrem Dr.Plagiat verdirbt ständig und ungehindert auf die übelste Weise mit ihrer Gesetzgebeung unsere gesamte Jugend vom Kindergartenalter an mit der Durchsetzung dieser teuflischen Erfindung "GENDERIDEOLOGIE" und kein Papst, Kardinal oder Bischof hält wirksam dagegen. Sie alle lassen uns vollkommen allein!

So sieht die heutige wirkliche Situation aus, vor der allzuviele Menschen bei uns die Augen schließen und nichts dagegen sagen.


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 Konrad Georg 10. Juni 2019 
 

Eine Ideologie

@ Philip Neri

Sie haben da vollkommen recht, aber es reicht nicht. Alles was umstritten ist, ist die Wahrheit. S i e wird bestritten.
Widerlegen kann man sie nicht.


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 Herbstlicht 10. Juni 2019 
 

@Philipp Neri

Vielen Dank für Ihren Link!
Es ist sehr wichtig, die Existenz dieser Seite bekanntzumachen, so dass die Bürger die Gelegenheit bekommen, zu erkennen, wofür sich das "Familien"-Ministerium so vehement einsetzt.
Uns werden die Augen geöffnet und wir sind in der Lage, dadurch die entsprechenden Schlüsse zu ziehen.
Danke dafür!
Auch ich werde die Seite weiterverbreiten.


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 Philipp Neri 10. Juni 2019 

Der Genderismus ist eine Ideologie!

Wenn einer wissen möchte, was Gendermainstreaming in Zukunft für unsere Gesellschaft bedeutet, der sollte sich den Link unten mal anschauen.
Aber Vorsicht, es ist mit Worten kaum zu beschreiben, was sie da finden werden!
Es ist eine offizielle Seite des Familienministeriums in Deutschland, die erst im Mai freigeschaltet wurde und die aufzeigt, wie hier Ideologen des Genderismus ihre wirren Ideologien auf unsere Gesellschaft und unsere Kinder überstülpen wollen!

www.regenbogenportal.de


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 Cosmas 10. Juni 2019 
 

Wo ist ein Papst, der sich zu einer Verurteilung ermannt?!?

Dieses weiche Dialog-herumgerede bewirkt doch gar nichts und soll es auch gar nicht!! Dieses Dokument hat doch einzig die Aufgabe, dass niemand sagen kann, die Kirche hätte dazu nichts gesagt. Elend.


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 benedetto05 10. Juni 2019 
 

@OStR Peter Rösch

Scheint mir auch so, allein wenn ich höre, dass man darüber
(mit Genderideologen?) in Dialog treten möchte. Aber warten wir
ab bis eine deutsche Übersetzung vorliegt. Ich denke, kath.net
wird dann zeitnah das Thema wieder aufgreifen.


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 cyberoma 10. Juni 2019 
 

Und dann:

In jeder Pfarrei Predigt und klare Stellungnahme und Information in Kirchen, Kitas und Schulen für Eltern und Jugendliche. Entschiedene Absage an Gender und Genderisten.Begleitendes Gebet.Es ist 5 vor 12!


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 OStR Peter Rösch 10. Juni 2019 
 

Ist diese . .

. . Stellungnahme nicht ein bißchen dünn?


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