Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Emeritierter Kurienkardinal Sarah: „Riten können nicht willkürlich abgeschafft werden“
  2. Ein Signal des Himmels?
  3. Das Schweigen der Bischöfe zur Causa Spahn
  4. ‚Dialogpredigt‘ und ‚meditativer Tanz’ während der Messe zum Magdalenenfest in München
  5. „Sehr geehrter Herr Erzbischof Koch, mit großer Verwunderung haben wir Ihr Statement zum CSD…“
  6. Die Liturgie: das Gebet der Kirche und Atem des Geistes
  7. Leihmutter soll gezwungen werden, das Leben des herzkranken Babys zu beenden!
  8. Fulda: Werbung für Christopher Street Day mit dem heiligen Bonifatius
  9. BILD-Kommentatorin Ruhs fordert „Festung Europa“: „Es geht nicht mehr anders“
  10. Erdbebengefahr bei Neapel: Italiens Kirche ruft zum Gebet auf
  11. Erschütterndes Beispiel für die Kultur des Todes: Seniorin wurde gegen ihren Willen euthanasiert
  12. Kardinal Burke ruft zu Einsatz für Ehe und Familie auf – bis zum Martyrium
  13. 'Du hast mir den Weg nach Ars gezeigt; ich werde Dir den Weg zum Himmel zeigen'
  14. IRRE! - Moskauer Patriarch Kyrill legitimiert nun auch Atombombe
  15. „Größer als [australischer] Football: Die unstoppbare Wiederbelebung des Glaubens“

Kardinal Duka: Katholischer Weltjugendtag 2022 nicht in Europa

14. April 2018 in Jugend, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Prager Erzbischof erläutert bei Bischofskonferenz vatikanische Ablehnung von tschechischer Bewerbung für das weltkirchliche Großereignis.


Prag-Bratislava (kath.net/ KAP)
Der internationale katholische Weltjugendtag im Jahr 2022 wird auf Wunsch von Papst Franziskus offenbar nicht in Europa, und damit auch nicht in Prag stattfinden. Das hat der Vorsitzende der Tschechischen Bischofskonferenz, Kardinal Dominik Duka, erklärt. Der Prager Erzbischof überbrachte nach der gemeinsam mit der Slowakischen Bischofskonferenz abgehaltenen Vollversammlung der tschechischen Bischöfe in dieser Woche in Nitra die Nachricht von der vatikanischen Ablehnung der Bewerbung der tschechischen Hauptstadt für das kirchliche Großereignis.

Die Entscheidung der zuständigen vatikanischen Kurienbehörde beruhe demnach auf der Feststellung des Papstes, wonach etliche der wichtigsten Kirchentreffen in jüngster Zeit in Europa stattgefunden haben. Franziskus sei daher "zur Überzeugung gelangt" so Duka, dass das übernächste Weltjugendtreffen in einer anderen Region stattfinden soll. Kardinal Duka dankte allen, die in den vergangenen Monaten die Initiative für Prag unterstützt und ihre Mitarbeit angeboten hätten. Er glaube, "dass wir die gewonnenen Erfahrungen und Kontakte werden ausnützen können".


2019 wird das in der Regel alle drei Jahre stattfindenden katholische Großjugendtreffen in Panama ausgerichtet. Von den acht internationalen Weltjugendtagen seit 1997 fanden fünf in Europa - zuletzt 2016 im polnischen Krakau - und je eines in Südamerika, Nordamerika und Australien statt. Die Veranstalter-Bewerbungsfrist für 2022 schließt erst Ende 2018.

Die Tschechische Bischofskonferenz hatte eine Kandidatur für das weltkirchliche Großereignis angesichts zweier Tatsachen angemeldet, die durch eine zu Ostern publik gemachte Untersuchung der Londoner Saint Mary's University Twickenham und des Institut Catholique Paris bestätigt wurden: Einerseits gehört die Tschechische Republik mit 91 Prozent zu jenen Ländern Europas mit dem höchsten Anteil von Jugendlichen, die keiner Glaubensgemeinschaft angehören. Andererseits ist unter den jugendlichen Katholiken der Anteil derer, die wöchentlich eine Messe besuchen mit 24 Prozent ungewöhnlich hoch. In Österreich etwa liegt dieser Wert laut der Studie bei nur drei Prozent.

Zu ähnlichen Ergebnissen wie in Tschechien kommt Imrich Gazda, Kirchenanalytiker an der Katholischen Universität Ruzomberok, bezüglich der Slowakei: Junge Menschen gingen "häufiger in die Kirche als ihre Eltern". Freilich seien ihre "religiösen Kenntnisse weitaus schwächer als bei den vorangegangenen Generationen". Die Slowakei befinde sich in einem "sehr interessanten Raum" zwischen Ländern mit unterschiedlichen Stellenwerten im Ranking. Tschechien sei "ein ausgeprägt atheistisches Land, Österreich ausgeprägt säkularisiert und Polen intensiv katholisch gläubig". Anders als in Tschechien spiele aber in der Slowakei, wo es nach wie vor in sei, am Sonntag den Gottesdienst zu besuchen, vermutlich die "Macht der Gewohnheit" eine Rolle.

Copyright 2018 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Weltjugendtag

  1. Großes Kreuz aus Grenzstacheldraht für Weltjugendtag in Seoul
  2. Papst Leo an Jugendliche: "Freunde, also Zeugen"
  3. «Das ist eine der schlimmsten Plagen, die man je gesehen hat»
  4. Nächster katholischer Weltjugendtag 2027 in Seoul
  5. Weltjugendtag in Zahlen: Eine Messe mit 10.000 Priestern
  6. Obrigado!
  7. Vigil mit den Jugendlichen zum Weltjugendtag 2023.Wie werden wir zu Wurzeln der Freude?
  8. Weltjugendtag mit über 600.000 Pilger aus 184 Ländern
  9. Weltjugendtag in Portugal steht kurz bevor
  10. Nuntius: Weltjugendtag ist Ermutigung für die Jugend und die Kirche






Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. Ein Signal des Himmels?
  3. „Sehr geehrter Herr Erzbischof Koch, mit großer Verwunderung haben wir Ihr Statement zum CSD…“
  4. Das Schweigen der Bischöfe zur Causa Spahn
  5. Leihmutter soll gezwungen werden, das Leben des herzkranken Babys zu beenden!
  6. ‚Dialogpredigt‘ und ‚meditativer Tanz’ während der Messe zum Magdalenenfest in München
  7. Emeritierter Kurienkardinal Sarah: „Riten können nicht willkürlich abgeschafft werden“
  8. Der "rote Priester", der die Musikwelt revolutionierte
  9. Fulda: Werbung für Christopher Street Day mit dem heiligen Bonifatius
  10. Heute, nicht morgen! Der heilige Expeditus – Patron gegen das Aufschieben
  11. „Größer als [australischer] Football: Die unstoppbare Wiederbelebung des Glaubens“
  12. Joan Leslie: Das Hollywood-Glaubenszeugnis einer echten Heldin
  13. Erschütterndes Beispiel für die Kultur des Todes: Seniorin wurde gegen ihren Willen euthanasiert
  14. Medjugorje: Mladifest startet mit Papstappell zur Rückkehr zu Christus
  15. 'Du hast mir den Weg nach Ars gezeigt; ich werde Dir den Weg zum Himmel zeigen'

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz