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Und führe uns nicht in Versuchung

11. Dezember 2017 in Aktuelles, 19 Lesermeinungen
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Benedikt XVI. – Licht des Glaubens: die Betrachtung zum Vaterunser im Buch ‚Jesus von Nazareth’. Im Gefolge von Ijob, als Apologie des Menschen, die zugleich Verteidigung Gottes ist. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) „Führe uns nicht in Versuchung“ – „wir sagen damit zu Gott: ,Ich weiß, dass ich Prüfungen brauche, damit mein Wesen rein wird. Wenn du diese Prüfungen über mich verfügst, wenn du – wie bei Ijob – dem Bösen ein Stück freien Raum gibst, dann denke, bitte, an das begrenzte Maß meiner Kraft. Trau mir nicht zu viel zu. Zieh die Grenzen, in denen ich versucht werden darf, nicht zu weit und sei mit deiner schützenden Hand in der Nähe, wenn es zu viel für mich wird’“.


kath.net veröffentlicht die dem Buch „Jesus von Nazareth I, 5. Kapitel: Das Gebet des Herrn“ entnommene Betrachtung Benedikts XVI. zur Bitte: „Und führe uns nicht in Versuchung“:

Und führe uns nicht in Versuchung

Die Formulierung dieser Bitte ist für viele anstößig: Gott führt uns doch nicht in Versuchung. In der Tat sagt uns der heilige Jakobus: ,,Keiner, der in Versuchung gerät, soll sagen: Ich werde von Gott in Versuchung geführt. Denn Gott kann nicht in Versuchung kommen, Böses zu tun, und er führt auch selbst niemand in Versuchung“ (1,13).

Einen Schritt vorwärts hilft es uns, wenn wir uns an das Wort des Evangeliums erinnern: ,,Damals wurde Jesus vom Geist in die Wüste geführt, um vom Teufel versucht zu werden" (Mt 4,1). Die Versuchung kommt vom Teufel, aber zu Jesu messianischer Aufgabe gehört es, die großen Versuchungen zu bestehen, die die Menschheit von Gott weggeführt haben und immer wieder wegführen. Er muss, wie wir gesehen haben, diese Versuchungen durchleiden bis zum Tod am Kreuz und so den Weg der Rettung für uns öffnen. Er muss so nicht erst nach dem Tod, sondern mit ihm und in seinem ganzen Leben gleichsam „hinabsteigen in die Hölle“, in den Raum unserer Versuchungen und Niederlagen, um uns an die Hand zu nehmen und aufwärts zu tragen. Der Hebräer-Brief hat auf diesen Aspekt ganz besonderen Wert gelegt, ihn als wesentlichen Teil des Weges Jesu herausgestellt: ,,Denn da er selbst in Versuchung geführt wurde und gelitten hat, kann er denen helfen, die in Versuchung geführt werden“ (2,18). ,,Wir haben ja nicht einen Hohepriester, der nicht mitfühlen könnte mit unserer Schwäche, sondern einen, der in allem wie wir in Versuchung geführt worden ist, aber nicht gesündigt hat" (4,15).


Der Blick auf das Buch Ijob, in dem sich in so vieler Hinsicht schon das Geheimnis Christi abzeichnet, kann uns zu weiteren Klärungen verhelfen. Satan verhöhnt den Menschen, um so Gott zu verhöhnen: Sein Geschöpf, das er nach seinem Bild geschaffen hat, ist eine erbärmliche Kreatur. Alles, was gut an ihm scheint, ist doch nur Fassade; in Wirklichkeit geht es dem Menschen – jedem – doch immer nur um das eigene Wohlbefinden. Das ist die Diagnose Satans, den die Apokalypse als den „Ankläger unserer Brüder“ bezeichnet, ,,der sie bei Tag und bei Nacht vor Gott verklagte“ (Offb 12,10). Die Verlästerung des Menschen und der Schöpfung ist im Letzten Verlästerung Gottes, Rechtfertigung für die Absage an ihn.

Satan will am gerechten Ijob seine These beweisen: Wenn ihm nur erst alles genommen werde, dann werde er schnell auch seine Frömmigkeit fallen lassen. So gibt Gott dem Satan die Freiheit zur Erprobung, freilich mit genau definierten Grenzen: Gott lässt den Menschen nicht fallen, aber prüfen. Hier scheint ganz leise, noch unausgesprochen, doch schon das Geheimnis der Stellvertretung auf, das in Jes 53 große Gestalt erhält: Die Leiden Ijobs dienen der Rechtfertigung des Menschen. Er stellt durch seinen im Leiden bewährten Glauben die Ehre des Menschen wieder her. So sind die Leiden Ijobs im Voraus Leiden in der Gemeinschaft mit Christus, der unser aller Ehre vor Gott wieder herstellt und uns den Weg zeigt, auch im tiefsten Dunkel den Glauben an Gott nicht zu verlieren.

Das Buch Ijob kann uns auch zu einer Unterscheidung verhelfen zwischen Prüfung und Versuchung. Um reif zu werden, um wirklich immer mehr von einer vordergründigen Frömmigkeit in ein tiefes Einssein mit Gottes Willen zu finden, braucht der Mensch die Prüfung. Wie der Saft der Traube vergären muss, um edler Wein zu werden, so braucht der Mensch Reinigungen, Verwandlungen, die ihm gefährlich sind, in denen er abstürzen kann, aber die doch die unerlässlichen Wege sind, um zu sich selbst und zu Gott zu kommen. Liebe ist immer ein Prozess der Reinigungen, der Verzichte, schmerzvoller Umwandlungen unserer selbst und so Weg der Reifung.

Wenn Franz Xaver betend zu Gott sagen konnte: ,,Ich liebe dich, nicht weil du Himmel oder Hölle zu vergeben hast, sondern einfach, weil du du bist – mein König und mein Gott“, so war gewiss ein langer Weg innerer Reinigungen bis zu dieser letzten Freiheit hin nötig gewesen; ein Weg der Reifungen, auf dem die Versuchung, die Gefahr des Absturzes lauerte – und doch ein nötiger Weg.

So können wir nun die sechste Vaterunser-Bitte schon etwas konkreter auslegen. Wir sagen damit zu Gott: ,,Ich weiß, dass ich Prüfungen brauche, damit mein Wesen rein wird. Wenn du diese Prüfungen über mich verfügst, wenn du – wie bei Ijob – dem Bösen ein Stück freien Raum gibst, dann denke, bitte, an das begrenzte Maß meiner Kraft. Trau mir nicht zu viel zu. Zieh die Grenzen, in denen ich versucht werden darf, nicht zu weit und sei mit deiner schützenden Hand in der Nähe, wenn es zu viel für mich wird.“

In diesem Sinn hat der heilige Cyprian die Bitte ausgelegt. Er sagt: Wenn wir bitten „und führe uns nicht in Versuchung“, dann drücken wir das Wissen aus, „dass der Feind nichts wider uns vermag, wenn es ihm nicht vorher gestattet wird, so dass unsere Furcht, unsere Hingabe und unsere Achtsamkeit sich auf Gott richten, weil ja dem Bösen nichts verstattet ist, wenn ihm nicht Vollmacht dazu gegeben wird" (De dom or 25, a. a. 0., S. 285f).

Und er führt dann, die psychologische Gestalt der Versuchung abwägend, aus, dass es zwei unterschiedliche Gründe geben kann, warum Gott dem Bösen eine beschränkte Macht erteilt. Es kann geschehen uns zur Buße, um unseren Hochmut zu dämpfen, damit wir wieder die Armseligkeit unseres Glaubens, Hoffens und Liebens erfahren und uns nicht einbilden, aus Eigenem groß zu sein: Denken wir an den Pharisäer, der Gott von seinen eigenen Werken erzählt und keiner Gnade bedürftig zu sein meint. Cyprian führt dann leider nicht näher aus, was die andere Art der Prüfung bedeutet – die Versuchung, die uns Gott ad gloriam – auf seine Herrlichkeit hin – auferlegt. Aber sollten wir dabei nicht daran denken, dass Gott den ihm besonders nahen Menschen, den großen Heiligen, von Antonius in der Wüste bis zu Therese von Lisieux in der frommen Welt ihres Karmels, eine besonders schwere Last an Versuchung aufgebürdet hat?

Sie stehen sozusagen im Gefolge von Ijob, als Apologie des Menschen, die zugleich Verteidigung Gottes ist. Mehr noch: Sie stehen in ganz besonderer Weise in der Gemeinschaft mit Jesus Christus, der unsere Versuchungen durchlitten hat. Sie sind gerufen, die Versuchungen einer Periode sozusagen an ihrem eigenen Leib, in ihrer eigenen Seele zu bestehen, sie für uns, die gewöhnlichen Seelen, durchzutragen und uns hindurchzuhelfen zu dem hin, der unser aller Last auf sich genommen hat. In unserem Beten der sechsten Vaterunser-Bitte muss so einerseits die Bereitschaft enthalten sein, die Last an Prüfung auf uns zu nehmen, die uns zugemessen ist.

Andererseits ist es eben die Bitte darum, dass Gott uns nicht mehr zumisst, als wir zu tragen vermögen; dass er uns nicht aus den Händen lässt. Wir sprechen diese Bitte in der vertrauenden Gewissheit, für die uns der heilige Paulus die Worte geschenkt hat: ,,Gott ist treu; er wird nicht zulassen, dass ihr über eure Kraft hinaus versucht werdet. Er wird euch in der Versuchung Ausweg schaffen, so dass ihr sie bestehen könnt“ (1 Kor 10,13).

(Aus: Joseph Ratzinger-Benedikt XVI., Jesus von Nazareth I, Freiburg-Basel-Wien 2007, S. 195-199)

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Lesermeinungen

 Hadrianus Antonius 18. Dezember 2017 
 

Ad absentem @Chris53

Der Einwand von @Chris53 betr. die leicht unterschiedlichen Fassung der Texten in Mt u. Lk (bzw. unterschiedlichen Gebetsformen v. Uns. Hr. Jesus Christus) ist nichtig: vergessen wird hierbei, daß Unser Herr Jesus Christus Aramäisch sprach; ob Er etwas Griechisch verstand, ist ungewiß.
Mit Sicherheit sprach Er es nicht aktiv. (Siehe sehr interessant Arthur Ungnad- Syrische Grammatik)

Die neue französische Fassung ist inspiriert vom Mainstream- das Wort "soumettre" (unterwerfen) ist inzwischen den modern(istisch)en Menschen mit Wellnessfixierung nicht mehr zuzumuten.
(Ironisch genug wird zugleicherzeit viel Multikulti und besonders viel Zuneigung und Liebe zum Islam entwickelt, wobei das Wort "Islam" "Unterwerfung" bedeutet).
Der unterliegende Knackpunkt ist natürlich die Theodizee und die Frust vieler modernen Menschen, die Unfaßbarkeit Gottes ein Leben lang auszuhalten.


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  11. Dezember 2017 
 

Et ne nos inducas in tentationem

sed libera nos a malo,
Dh.wenn wir auf Benedict XVI. schauen ,
Sind wir immer noch in den Händen Jesu,
auch wenn Gott die Versuchung zuläßt.
So sollte P. Franziscus seine Haltung
zum Vater unser bedenken ,ehe er in
Gefahr ist eine Sünde wider den
Heiligen Geist zu begehen.


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 Ja Ja-Nein Nein 11. Dezember 2017 
 

ne-sed

Könnte man diese Bitte auch so verstehen, dass es nicht darum geht,ob oder ob nicht Gott uns versucht, sondern, dass es darum geht,dass wir das Böse - auf dem tatsächlichen Hintergrund unseres katastrophalen Gefallenseins - mit Hilfe der Gnade Gottes mittels unseres erleuchteten freien Willens auf seinen ihm gebührenden Platz verweisen; es soll uns DIENEN MÜSSEN, dies im ständigen Kampf des "ich widersage, ich glaube", bis hin zur Erlösung. Ne: das Böse soll nicht autonom die Verlockung zu einer eigenständigen Wohnstatt haben für uns, nein, sed, sondern es soll als Mittel DIENEN MÜSSEN zur immer deutlicheren Sehnsucht einzig zur ewigen Erlösung, ewigen Wohnstatt zu Gott hin(sodass das Böse, was uns betrifft, sich selbst ad absurdum führen MUSS, mentita est iniquitas sibi, Ps.26/27) Das Aufleuchten dieses Mysteriums,das soll uns nicht genommen werden, diese Bitte um Gnade um Hilfe im freien Willen soll wortwörtlich so bestehen bleiben.
Kann man diese Bitte (ne-sed) auch so verstehen?


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 HX7 11. Dezember 2017 
 

Gott ist Liebe und allmächtig

Wie wunderbar sind diese Erläuterungen von Papst Benedikt. Mit dieser Bitte im Vaterunser stellen wir Gott über den Feind. Gott hat mehr Macht als Satan.
Die Abänderung von Papst Franziskus ist fatal: sie räumt Satan nun mehr Macht ein. Wie kann man nur so etwas unüberlegten tun und die Worte Jesu abändern! Es macht das Gebet, welches Jesus lehrte flach.
Warum hat der Papst nicht eine klärende Fußnote in der offiziellen katholischen Ausgabe der Bibel veranlasst?
Den Text einfach abändern hat nichts mit Demut U d Gelehrsamkeit zu tun sondern ist überheblich!! Nicht Mal die Gegenseite linksgrüne EKD zieht da mit. Wahnsinn!


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 Bethlehem333 11. Dezember 2017 

Bravo Bravo Bravo ...

.... . Dank sei Gott dem Herrn bis in alle alle Ewigkeit !


5

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 myschkin 11. Dezember 2017 
 

@lesa

So sehe ich das auch. Wer diese Diskussion mitverfolgt hat, ist um ein ganzes Stück klüger im geistlichen Sinn geworden. Insofern hat die neueste Aufmerksamkeit fürs Vaterunser auch etwas Gutes.

Hier noch ein Gedicht Eduard Mörikes, das nicht zuletzt auf die diskutierte Vaterunser-Stelle zielt. Und in dichterischen Worten erfahren wir hier, was auch unser Papst Benedikt erläutert hat.


Gebet

Herr! schicke, was du willt,
Ein Liebes oder Leides;
Ich bin vergnügt, dass beides
Aus Deinen Händen quillt.

Wollest mit Freuden
Und wollest mit Leiden
Mich nicht überschütten!
Doch in der Mitten
Liegt holdes Bescheiden.


5

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 123 11. Dezember 2017 
 

"Eine Stellungnahme von Adrian Schenker OP"

https://liturgie.ch/news/aktuell/1261-uebersetzung-vater-unser

Zitat von @Thomas-Karl


Danke Thomas-Karl, für den Link.

Vergleicht man die beiden Texte mit einander so zeigt sich, dass P. Adrian Schenker op und Papst Benedikt XVI zum selben Resultat gekommen sind.

Auch der Katechismus lehrt uns nicht anderes.:
http://www.vatican.va/archive/DEU0035/_PAH.HTM


Hier kann dem jetzigen Papst keinen Vorwurf gemacht werden. Er hat in dem Flugzeug Interview nichts anderes gesagt, als was die Kirche auch schon vor ihm gelehrt hat.


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 bernhard_k 11. Dezember 2017 
 

Vergelt's Gott vielmals!

für diesen wunderbaren Text!


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 Thomas-Karl 11. Dezember 2017 

Eine Stellungnahme von Adrian Schenker OP

https://liturgie.ch/news/aktuell/1261-uebersetzung-vater-unser


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  11. Dezember 2017 
 

Das Märchen von 1001 Nacht

Anstatt ständig auf Bücher von Kard. Kasper zu verweisen, sollte sich P.F. einmal die Mühe machen, die Schriften seines überaus weisen und heiligmäßigen Vorgängers Papa emeritus zu studieren.
In 1000 kalten Wintern werden wir dies nicht erleben!


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 bergkristall 11. Dezember 2017 
 

ich vermisse Papst Benedikt XVI. auch sehr...


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 lesa 11. Dezember 2017 

Danke für die Veröffentlichung dieser Kostbarkeit! Die Diskussion angefangen von den bereichernden Ausführungen von Bischof Voderholzer, den engagierten und fundierten Kommentaren vieler Poster bis hin zur Veröffentlichungen dieses Beitrags aus "Jesus von Nazareth" lässt sicher viele diese Bitte bewusster und inständiger beten!


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 Laus Deo 11. Dezember 2017 

Möge der Heilige Geist, Papst Franziskus erfüllen...

wie er unseren Em.Papst Benedikt erfüllt hat, einer der grössten Theologen der Neuzeit


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 lakota 11. Dezember 2017 
 

Ja, Gandalf, was für ein Beitrag -

und was für ein Papst! Danke, lieber Benedikt XVI für diese klaren und verständlichen Worte! Daran kann ich mich halten, daran mich aufrichten...wie an einem Felsen in der Brandung - und dieser Fels bröckelt nicht!


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 Kurti 11. Dezember 2017 
 

Ich frage mich schon, warum der Papst

ausgerechnet das Vaterunser ändern will, nachdem er doch sonst jemand ist, der vieles im Vagen lassen will. Wer hat ihm die Änderumg vorgeschlagen? So dumm kann man doch nicht sein, daß man den bisherigen Wortlaut des Vaterunser nicht verstehen könnte und dadurch einen neuen Gottesbegriff haben würde.


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 EinChrist 11. Dezember 2017 
 

Hier wird nichts

weggedichtet oder dazugedichtet.

Eine glasklare Auslegung dieser wichtigen Bitte im Vater Unser. Welche wundervolle und tiefgehende Worte.

Man merkt das sofort: es ist kein ungutes Gefühl dabei, es erschließt sich einem und der Herr strahlt noch mehr auf. Ich denke, daran merkt man, dass die Worte einfach wahr sind.

Bei den neuesten Bestrebungen merkt man: uh, das passt nicht. Warum den Rotstift ansetzen? Warum muss Gott so verzerrt werden? Daran, so finde ich, merkt man schnell, was wahr und was nicht wahr ist.

Danke Papst Benedikt XVI.!!


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 priska 11. Dezember 2017 
 

Danke Papst Benedikt für die klaren Worte,zum Vater Unser ,ich vermisse Dich sehr.


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 Gandalf 11. Dezember 2017 

Was für Beitrag :-)


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 Stefan Fleischer 11. Dezember 2017 

Herzlichen Dank für diese Veröffentlichung!


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