Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  3. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  4. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  5. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  6. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  7. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  8. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  9. „Das Ende von Maria 2.0“
  10. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  11. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  12. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin
  13. Bekannte US-Influencerin und Mutter von neun Kindern konvertierte zum Katholizismus
  14. Politisch aber auch innerkirchlich „gibt es derzeit wieder viel Konfliktpotenzial“
  15. 'Wir sprechen deshalb zurecht hier nicht von Neuevangelisierung, sondern von Erstevangelisierung'

‚Jane Roe’ Norma McCorvey gestorben

21. Februar 2017 in Chronik, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


In den letzten Jahren ihres Lebens setzte sie sich für die Rücknahme des Urteils ein, durch das sie bekannt geworden war: Die Entscheidung ‚Roe v. Wade’, mit der die Abtreibung in den USA legalisiert worden ist.


Katy (kath.net/LSN/jg)
Norma McCorvey, die unter dem Pseudonym „Jane Roe“ als Klägerin in dem bekannten Fall „Roe v. Wade“ auftrat, ist am 18. Februar im Alter von 69 Jahren in einem Pflegeheim in Texas gestorben.

Mit der Entscheidung „Roe v. Wade“ hat der Oberste Gerichtshof der USA die Abtreibung legalisiert. McCorvey hatte selbst nie eine Abtreibung. In späteren Jahren änderte sie ihre Ansicht und wurde eine überzeugte Lebensschützerin. Sie setzte alles daran, um das Urteil, durch das sie bekannt geworden war, wieder rückgängig zu machen.


1970 klagte sie gegen ein Gesetz des Staates Texas, das Abtreibung unter Strafe stellte. Sie gab an, ihr Kind sei bei einer Vergewaltigung gezeugt worden. Später gestand sie ein, dass das eine Lüge war. Sie war persönlich kaum in den Fall eingebunden. Sie unterschrieb eine eidesstattliche Erklärung und wurde dann von zwei Rechtsanwältinnen vertreten. Sie selbst sei niemals einvernommen worden und habe keiner Verhandlung beigewohnt, berichtet sie. Das Urteil des Höchstgerichtes erfuhr sie 1973 aus der Zeitung.

Mittlerweile war ihr Kind, eine Tochter, bereits geboren worden. Norma McCorvey gab sie zur Adoption frei. Bis zu ihrem Tod hatte sie keinen Kontakt zu ihrer Tochter.

In den achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts engagierte sich McCorvey in der Pro-Abtreibungsbewegung. 1992 begann sie, in Abtreibungskliniken zu arbeiten. Drei Jahre später zog eine Lebensschutzgruppe direkt neben der Klinik ein, in der sie tätig war. Durch die Begegnung mit den Abtreibungsgegnern wurde McCorvey bewusst, welches Unrecht in ihrer Klinik geschah.

Der Kontakt mit den Abtreibungsgegnern führte sie auch zum christlichen Glauben. Sie gehörte zunächst einer Freikirche an und konvertierte 1998 in die katholische Kirche.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

  21. Februar 2017 
 

Man soll Gott

keine Grenzen setzen.

Man sieht an diesem Schicksal, wie Menschen in den letzten 50 Jahren (oder schon immer) für das Böse gewonnen werden, indem man ihnen durch die Gehirnwäsche der Medien einredet, dass sie mit Ihrem Tun den Planeten (in diesem Fall) vor der Überbevölkerung retten. Gott sei Ihrer Seele gnädig.

Vielleicht hat er ja auch für die Verursacher dieser Schicksale George Soros & Co. noch einen Weg der Umkehr parat....


11
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Abtreibung

  1. ‚Man kann nicht ‚Black Lives Matter‘ sagen, wenn das Leben schwarzer Babys nicht zählt‘
  2. US-Lebensschützer ändern Wortwahl nicht: Abtreibung ist Tötung eines Ungeborenen
  3. Argentinien tritt Lebensschutz-Koalition bei
  4. SPÖ-Ministerinnen fordern ‚Schutzzonen‘ um Abtreibungskliniken
  5. US-Senat bestätigt Todd Blanche als Justizminister – Pläne gegen Versandhandel mit Abtreibungspillen
  6. US-Bischöfe rufen Amerikaner zu Gebet und Aktionen gegen Abtreibungspillen auf
  7. Zürcher ‚Marsch fürs Läbe‘ erneut nach Oerlikon verlegt
  8. GRÜN-Politikerin möchte das Töten von zwölf ungeborenen Kindern finanzieren
  9. ‚Marsch fürs Läbe‘: Organisatoren beharren auf Kundgebung in der Zürcher Innenstadt
  10. Knappe Mehrheit der US-Amerikaner für Abtreibung nur in wenigen Ausnahmen







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Papst Leo an 80.000 Jugendliche im Stade de France: "Wer mit Gott lebt, ist frei"
  3. „Wenn wir Eucharistie feiern, dürfen wir mit allem zu ihm kommen, was in uns unvollendet ist“
  4. Neuer Schülerkreise Joseph Ratzinger / Papst Benedikt XVI. bestätigt bisherigen Vorstand im Amt
  5. Nordische Bischofskonferenz beendet Herbstvollversammlung in Paderborn
  6. Zwischen Stein und Geheimnis: ‚Ohne die Liturgie würde Notre-Dame ihre Seele verlieren‘
  7. Die Menschheitsfamilie zwischen Babel und Pfingsten
  8. Der Mensch ist mehr als eine Maschine - Die Würde des Menschen vor dem Angesicht Gottes
  9. Bischof Erik Varden: „Den Fremden willkommen heißen“
  10. Leo an Bischöfe: „Liebe Brüder, wir müssen immer wieder in die Schule des Kreuzes zurückkehren“
  11. Chefredakteur Philippe Marie: „Ich werfe dem Erzbistum Paris vor, die Pressefreiheit zu verletzen“
  12. Dem Leben verpflichtet: Johanna Gräfin von Westphalen
  13. Kurienkardinal Parolin nennt „Lebensschutz“ eines der Schwerpunktthemen von Leos Frankreichreise
  14. USA: Medienbischof Fulton Sheen ist nun seliggesprochen!
  15. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz