Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!
  2. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
  3. Voll in die Falle getappt
  4. Piusbrüder und Vatikan suchen Weg zur Einheit
  5. „Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“
  6. Der deutsch-synodale Weg als reines Herrschaftsinstrument!
  7. George Orwell wohnt in Brüssel, aber nicht nur dort!
  8. Leere Hörsäle: Dramatischer Einbruch bei katholischen Theologie-Studenten
  9. Deutsches Formular für Geburtenanzeige: Welches Geschlecht hat die Mutter?
  10. Kinderschutz oder Staatskontrolle? Das Dilemma der Social-Media-Verbote
  11. Meine Söhne, „seid heilig, Anbeter, Menschen des tiefen Gebets und lehrt das Volk, dasselbe zu tun!“
  12. Vatikan: Neue Statuten für die Marienforschung
  13. Wann sind wir zu Gottes Chefs geworden?
  14. Traditionsbruch: New Yorks Bürgermeister Mamdani nicht bei Installation von Erzbischof Hicks
  15. Die Kirche – nicht nur – im deutschsprachigen Raum: «the big picture»

‚Jane Roe’ Norma McCorvey gestorben

21. Februar 2017 in Chronik, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


In den letzten Jahren ihres Lebens setzte sie sich für die Rücknahme des Urteils ein, durch das sie bekannt geworden war: Die Entscheidung ‚Roe v. Wade’, mit der die Abtreibung in den USA legalisiert worden ist.


Katy (kath.net/LSN/jg)
Norma McCorvey, die unter dem Pseudonym „Jane Roe“ als Klägerin in dem bekannten Fall „Roe v. Wade“ auftrat, ist am 18. Februar im Alter von 69 Jahren in einem Pflegeheim in Texas gestorben.

Mit der Entscheidung „Roe v. Wade“ hat der Oberste Gerichtshof der USA die Abtreibung legalisiert. McCorvey hatte selbst nie eine Abtreibung. In späteren Jahren änderte sie ihre Ansicht und wurde eine überzeugte Lebensschützerin. Sie setzte alles daran, um das Urteil, durch das sie bekannt geworden war, wieder rückgängig zu machen.


1970 klagte sie gegen ein Gesetz des Staates Texas, das Abtreibung unter Strafe stellte. Sie gab an, ihr Kind sei bei einer Vergewaltigung gezeugt worden. Später gestand sie ein, dass das eine Lüge war. Sie war persönlich kaum in den Fall eingebunden. Sie unterschrieb eine eidesstattliche Erklärung und wurde dann von zwei Rechtsanwältinnen vertreten. Sie selbst sei niemals einvernommen worden und habe keiner Verhandlung beigewohnt, berichtet sie. Das Urteil des Höchstgerichtes erfuhr sie 1973 aus der Zeitung.

Mittlerweile war ihr Kind, eine Tochter, bereits geboren worden. Norma McCorvey gab sie zur Adoption frei. Bis zu ihrem Tod hatte sie keinen Kontakt zu ihrer Tochter.

In den achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts engagierte sich McCorvey in der Pro-Abtreibungsbewegung. 1992 begann sie, in Abtreibungskliniken zu arbeiten. Drei Jahre später zog eine Lebensschutzgruppe direkt neben der Klinik ein, in der sie tätig war. Durch die Begegnung mit den Abtreibungsgegnern wurde McCorvey bewusst, welches Unrecht in ihrer Klinik geschah.

Der Kontakt mit den Abtreibungsgegnern führte sie auch zum christlichen Glauben. Sie gehörte zunächst einer Freikirche an und konvertierte 1998 in die katholische Kirche.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Abtreibung

  1. Influencerin: Entscheidung für Abtreibung war einfacher als Bestellung bei McDonalds
  2. ‚Seien Sie die Person, die eine Frau mit der Hoffnung verbindet!‘
  3. Aktuelle Umfrage zeigt: US-Amerikaner mehrheitlich gegen unbeschränkte Abtreibung
  4. US-Regierung unterstützt Forschung mit Gewebe von abgetriebenen Babys künftig nicht mehr
  5. USA: Republikanische Politiker wollen Abgabe von Abtreibungspillen strenger regulieren
  6. Katholische Bischöfe Schottlands verurteilen Pufferzonen-Gesetz für Abtreibungskliniken
  7. Nun läutet auch in Italien die erste Glocke „Stimme der ungeborenen Kinder“
  8. Menschenrecht auf Abtreibung?
  9. CDL: „EU-Parlament entscheidet ein weiteres Mal gegen das Recht auf Leben“
  10. Katholische Bischöfe zeigen sich besorgt vor Abtreibungs-Abstimmungen des EU-Parlaments






Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Voll in die Falle getappt
  4. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  5. Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!
  6. Piusbrüder und Vatikan suchen Weg zur Einheit
  7. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
  8. Meine Söhne, „seid heilig, Anbeter, Menschen des tiefen Gebets und lehrt das Volk, dasselbe zu tun!“
  9. „Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“
  10. Der deutsch-synodale Weg als reines Herrschaftsinstrument!
  11. Die Kirche – nicht nur – im deutschsprachigen Raum: «the big picture»
  12. Vatikan: Neue Statuten für die Marienforschung
  13. Leere Hörsäle: Dramatischer Einbruch bei katholischen Theologie-Studenten
  14. George Orwell wohnt in Brüssel, aber nicht nur dort!
  15. Fünfmal Mary: Eine US-Familie und ihre ungewöhnliche Namenstradition

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz