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‚Jane Roe’ Norma McCorvey gestorben

21. Februar 2017 in Chronik, 1 Lesermeinung
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In den letzten Jahren ihres Lebens setzte sie sich für die Rücknahme des Urteils ein, durch das sie bekannt geworden war: Die Entscheidung ‚Roe v. Wade’, mit der die Abtreibung in den USA legalisiert worden ist.


Katy (kath.net/LSN/jg)
Norma McCorvey, die unter dem Pseudonym „Jane Roe“ als Klägerin in dem bekannten Fall „Roe v. Wade“ auftrat, ist am 18. Februar im Alter von 69 Jahren in einem Pflegeheim in Texas gestorben.

Mit der Entscheidung „Roe v. Wade“ hat der Oberste Gerichtshof der USA die Abtreibung legalisiert. McCorvey hatte selbst nie eine Abtreibung. In späteren Jahren änderte sie ihre Ansicht und wurde eine überzeugte Lebensschützerin. Sie setzte alles daran, um das Urteil, durch das sie bekannt geworden war, wieder rückgängig zu machen.

1970 klagte sie gegen ein Gesetz des Staates Texas, das Abtreibung unter Strafe stellte. Sie gab an, ihr Kind sei bei einer Vergewaltigung gezeugt worden. Später gestand sie ein, dass das eine Lüge war. Sie war persönlich kaum in den Fall eingebunden. Sie unterschrieb eine eidesstattliche Erklärung und wurde dann von zwei Rechtsanwältinnen vertreten. Sie selbst sei niemals einvernommen worden und habe keiner Verhandlung beigewohnt, berichtet sie. Das Urteil des Höchstgerichtes erfuhr sie 1973 aus der Zeitung.

Mittlerweile war ihr Kind, eine Tochter, bereits geboren worden. Norma McCorvey gab sie zur Adoption frei. Bis zu ihrem Tod hatte sie keinen Kontakt zu ihrer Tochter.

In den achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts engagierte sich McCorvey in der Pro-Abtreibungsbewegung. 1992 begann sie, in Abtreibungskliniken zu arbeiten. Drei Jahre später zog eine Lebensschutzgruppe direkt neben der Klinik ein, in der sie tätig war. Durch die Begegnung mit den Abtreibungsgegnern wurde McCorvey bewusst, welches Unrecht in ihrer Klinik geschah.

Der Kontakt mit den Abtreibungsgegnern führte sie auch zum christlichen Glauben. Sie gehörte zunächst einer Freikirche an und konvertierte 1998 in die katholische Kirche.


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Lesermeinungen

  21. Februar 2017 
 

Man soll Gott

keine Grenzen setzen.

Man sieht an diesem Schicksal, wie Menschen in den letzten 50 Jahren (oder schon immer) für das Böse gewonnen werden, indem man ihnen durch die Gehirnwäsche der Medien einredet, dass sie mit Ihrem Tun den Planeten (in diesem Fall) vor der Überbevölkerung retten. Gott sei Ihrer Seele gnädig.

Vielleicht hat er ja auch für die Verursacher dieser Schicksale George Soros & Co. noch einen Weg der Umkehr parat....


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