Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Piusbrüder lehnen Dialog mit Rom ab und beharren auf Bischofsweihe
  2. THESE: Korrekturen vom 2. Vatikanum sind unerlässlich
  3. Der Tod der Theologie in Deutschland
  4. Erzbistum Paderborn: Hunderte Protest-E-Mails gegen ‚Harry Potter Gottesdienst‘
  5. Kirche im Verfall
  6. Kritik an Kanzler Merz nach Ramadan-Grüßen
  7. Warum Hausfrauen leicht heilig werden können
  8. 'Selig sind, die Schwangerschaften beenden' - US-Pastorin sorgt für Eklat
  9. Offener Brief an Kardinal Marc Ouellet
  10. Donald Trump und Keir Starmer grüßen Christen am Aschermittwoch, Merz und Van der Bellen die Muslime
  11. Früherer Bundestagsvizepräsident Kubicki: „Der ZDF-Skandal muss politische Konsequenzen haben“
  12. Mein Held des Monats: Marco Rubio – Ein Weckruf für das Abendland
  13. 'Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen'
  14. Wussten Sie, dass es bereits mehrere Nachbauten der Medjugorje-Kirche St. Jakobus d.Ä. gibt?
  15. Frankfurt: „Happy Ramadan“ statt Fastenzeit – Kritik an Halbmond-Beleuchtung wächst

Papst-Lob für umstrittenen Moraltheologen Häring

25. November 2016 in Chronik, 72 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus in neuem Interview:"Schwarz-Weiß-Denken in Moralfragen macht mir Angst"


Rom (kath.net/KAP) Bei moralischen Urteilen sollte die Kirche laut Ansicht von Papst Franziskus Einzelfälle stärker berücksichtigen. Ein "Schwarz-Weiß-Denken" mit übergroßer Strenge ohne jeweilige Fallunterscheidung mache ihm "Angst", sagte er in einer 90-minütigen Begegnung mit Jesuiten. Das Gespräch, in dem der Papst seinen Ordensbrüdern in freier Rede auf Fragen antwortete, hatte bereits am 24. Oktober stattgefunden. Am Donnerstag wurde das Transkript von der italienischen Jesuiten-Zeitschrift "Civilta Cattolica" veröffentlicht.


Auch in der Priesterausbildung spiele die Unterscheidung bislang noch kaum eine Rolle, er selbst sei nach dem Schema "Das kann man machen, oder das kann man nicht machen" unterrichtet worden, so der Papst. Heute gelte die "scholastische Methode" von Thomas von Aquin, wonach der allgemeine Grundsatz für alle gilt, jede Frage jedoch an Nuancen gewinnt, je mehr man in Einzelheiten geht. "Es ist die moralische Methode, die der Katechismus benutzt hat. Und es ist die Methode, die in der letzten Apostolischen Exhortation 'Amoris laetitia' benutzt wurde", so der Papst.

Als Vordenker einer stärker den Einzelfall berücksichtigenden Moraltheologie würdigte der Papst den aus Deutschland stammenden römischen Moraltheologen Bernhard Häring (1912-1998). Dieser sei seines Wissens nach der erste gewesen, der "einen neuen Weg gesucht hat, um die Moraltheologie neu aufblühen zu lassen".

In den 1990er Jahren leitete die vatikanische Glaubenskongregation ein Lehrbeanstandungsverfahren gegen Häring ein. Der zuständige Präfekt der Glaubenskongregation war damals Kardinal Joseph Ratzinger. Der Redemptorist Häring lehrte von 1951 bis 1987 an der römischen Hochschule seines Ordens Moraltheologie.

Copyright 2016 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Franziskus Papst

  1. Papst Franziskus möchte an Ostermesse teilnehmen
  2. Genesung in kleinen Schritten: Papst geht es etwas besser
  3. Vatikan kündigt nach fünf Wochen ersten Auftritt des Papstes an
  4. Papst will Aschermittwochs-Bußprozession selbst leiten
  5. Vom Argentinier zum Römer: Franziskus über seinen Start als Papst
  6. Fußballbegeisterter Papst mit zwei linken Füßen
  7. Papst will keine Ordensfrauen mit "Essiggesicht"
  8. Papst besucht an Allerseelen Gräber ungeborener Kinder
  9. Dilexit nos
  10. Belgien: Nach Papstaussagen zu Abtreibung und Frauen wollen sich nun 520 Personen ‚enttaufen’ lassen







Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Piusbrüder lehnen Dialog mit Rom ab und beharren auf Bischofsweihe
  4. Der Tod der Theologie in Deutschland
  5. THESE: Korrekturen vom 2. Vatikanum sind unerlässlich
  6. Offener Brief an Kardinal Marc Ouellet
  7. 'Selig sind, die Schwangerschaften beenden' - US-Pastorin sorgt für Eklat
  8. Kirche im Verfall
  9. Mein Held des Monats: Marco Rubio – Ein Weckruf für das Abendland
  10. Erzbistum Paderborn: Hunderte Protest-E-Mails gegen ‚Harry Potter Gottesdienst‘
  11. „In unendlicher Liebe durch das Leben geführt“
  12. Warum Hausfrauen leicht heilig werden können
  13. 'Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen'
  14. Donald Trump und Keir Starmer grüßen Christen am Aschermittwoch, Merz und Van der Bellen die Muslime
  15. Früherer Bundestagsvizepräsident Kubicki: „Der ZDF-Skandal muss politische Konsequenzen haben“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz