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Christen demonstrieren gegen Christenverfolgung in Syrien und Irak

25. August 2014 in Deutschland, keine Lesermeinung
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«Die Wiege des Christentums darf nicht zu seiner Bahre werden!» - In den kommenden Wochen sind in verschiedenen deutschen Städten weitere Protestdemonstrationen vorgesehen.


Stuttgart (kath.net/KNA) Mehrere Tausend altorientalische Christen und Jesiden haben am Wochenende in Stuttgart gegen die Gewalt in Syrien und Irak demonstriert. Sie forderten eine UN-Schutzzone für die von muslimischen Extremisten verfolgten religiösen Minderheiten der Christen und Jesiden.

Die Veranstaltung hatte am Samstag mit einem ökumenischen Gottesdienst in der evangelischen Stiftskirche begonnen, zu dem auch der Erzbischof der syrisch-orthodoxen Kirche in Deutschland, Mor Philoxenus Mattias Nayis, gekommen war. An der Feier nahmen nach Polizeiangaben rund 500 Menschen teil, vor der Tür waren noch einmal rund 1.000 Frauen und Männer. Bei der anschließenden Kundgebung auf dem Schlossplatz verteidigte der Chef der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Volker Kauder (CDU), vor rund 3.000 Menschen die geplanten Waffenlieferungen in den Irak. Auch der baden-württembergische CDU-Vorsitzende Thomas Strobl sagte, die religiösen Minderheiten verdienten nicht nur «gute Worte, sondern auch Waffen».


Organisiert hatte die Veranstaltung die syrisch-orthodoxe Kirche. In dem Aufruf hieß es: «Die Wiege des Christentums darf nicht zu seiner Bahre werden!» In den kommenden Wochen sind in verschiedenen deutschen Städten weitere Protestdemonstrationen vorgesehen.

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