Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  3. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  4. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  5. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  6. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  7. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  8. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  9. „Das Ende von Maria 2.0“
  10. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  11. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  12. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  13. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin
  14. Bekannte US-Influencerin und Mutter von neun Kindern konvertierte zum Katholizismus
  15. Politisch aber auch innerkirchlich „gibt es derzeit wieder viel Konfliktpotenzial“

Benedikt XVI.: Gott hat einen anderen Stil

12. Mai 2012 in Aktuelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der Papst, der ‚rote Priester’ und Giuseppe Verdi: Italiens Präsident veranstaltet Konzert zu Ehren des Papstes. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) Anlässlich des siebten Jahrestages der Wahl Papst Benedikts XVI. auf den Stuhl Petri hat Italiens Staatspräsident Giorgio Napolitano am gestrigen Freitagabend zu einem Konzert in der vatikanischen Audienzhalle „Paolo VI“. eingeladen. Riccardo Muti, langjähriger Generalmusikdirektor der Mailänder Scala, führte mit Orchester und Chor der römischen Oper das „Magnificat“ des „roten Priesters“ Antonio Vivaldi (1678-1741) sowie das „Stabat Mater“ und das „Te Deum“ von Giuseppe Verdi (1813-1901) auf. Vor der Aufführung empfing Benedikt XVI. den Präsidenten zu einem 20minütigen Gespräch in Audienz.

In seiner Ansprache nach der Aufführung erklärte Benedikt XVI., dass die „musica sacra“ Antonio Vivaldis immer noch wenig bekannt sei, obwohl diese einen wichtigen Platz in seinem Werk einnehme und von großem Wert sei, dies vor allem, da sie seinen Glauben zum Ausdruck bringe. Das „Magnificat“ „ist der Lobgesang Mariens und aller Niedrigen im Herzen, die mit Freude und Dankbarkeit das Wirken Gottes im Leben und in der Geschichte anerkennen und feiern, des Gottes, der einen anderen Stil als jenen des Menschen hat, da es sich auf die Seite der letzten stellt, um Hoffnung zu geben“.


Mit den beiden Stücken Verdis hingegen käme es zu einer Änderung: „Wir stehen vor dem Schmerzen Marien zu Füßen des Kreuzes: Stabat Mater dolorosa“. Hier werde die Musik wesentlich, sie greife gleichsam nach den Worten, um deren Inhalt so intensiv wie möglich zum Ausdruck zu bringen.

Auch das „Te Deum“ bestehe aus einer Aufeinanderfolge von Kontrasten, doch die Aufmerksamkeit Verdis gegenüber dem heiligen Text sei sehr minutiös, so dass er eine andere Lesart als die der Tradition biete. Verdi sehe nicht so sehr den Gesang der Siege und der Krönungen als vielmehr eine Aufeinanderfolge von Situationen.

Der Papst erinnerte daran, dass die aufgeführten Stücke Verdis die letzten beiden Werke seien, die der Komponist geschaffen habe. Sie seien nicht zur Veröffentlichung bestimmt gewesen. Es sei Verdis Absicht gewesen, mit der Partitur des „Te Deum“ bestattet zu werden.

Abschließend brachte Benedikt XVI. die Hoffnung zum Ausdruck, „dass wir an diesem Abend Gott wiederholen können: In dich, Herr, lege ich voll Freude meine Hoffnung, lass mich dich lieben wie deine heilige Mutter, damit am Ende meines Wegs meiner Seele die Herrlichkeit des Paradieses geschenkt werde“.

Nach dem Konzert zeichnete der Papst den Dirigenten Riccardo Muti mit dem Päpstlichen Gregoriusorden aus.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Benedikt XVI.

  1. "Derselbe Polarstern"
  2. Namhafter anglikanischer Kanoniker wird katholisch, beeinflusst durch Kard. Newman und Benedikt XVI.
  3. Il Giornale: Benedikt XVI. hatte ‚große Besorgnis‘ wegen des Synodalen Wegs
  4. Santo subito? - Vatikan untersucht mögliches Wunder durch Benedikt XVI.!
  5. Santo Subito: Historiker Hesemann plädiert für schnelle Seligsprechung Benedikts XVI.
  6. Kardinal Kasper erinnert sich wertschätzend an Benedikt XVI./Ratzinger - „Kennen uns seit 1963“
  7. „Wenn wir mit Papst Benedikt XVI. diesen tiefen Ernst unserer Taufe realisieren…“
  8. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  9. Papst Leo verlieh Ratzingerpreis an den Stardirigenten Riccardo Muti
  10. "Unsere Liebe Frau von Guadalupe" ist "Mutter und Stern der Evangelisierung in Amerika"







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Papst Leo an 80.000 Jugendliche im Stade de France: "Wer mit Gott lebt, ist frei"
  3. „Wenn wir Eucharistie feiern, dürfen wir mit allem zu ihm kommen, was in uns unvollendet ist“
  4. Neuer Schülerkreise Joseph Ratzinger / Papst Benedikt XVI. bestätigt bisherigen Vorstand im Amt
  5. Nordische Bischofskonferenz beendet Herbstvollversammlung in Paderborn
  6. Zwischen Stein und Geheimnis: ‚Ohne die Liturgie würde Notre-Dame ihre Seele verlieren‘
  7. Die Menschheitsfamilie zwischen Babel und Pfingsten
  8. Der Mensch ist mehr als eine Maschine - Die Würde des Menschen vor dem Angesicht Gottes
  9. Bischof Erik Varden: „Den Fremden willkommen heißen“
  10. Leo an Bischöfe: „Liebe Brüder, wir müssen immer wieder in die Schule des Kreuzes zurückkehren“
  11. Chefredakteur Philippe Marie: „Ich werfe dem Erzbistum Paris vor, die Pressefreiheit zu verletzen“
  12. Dem Leben verpflichtet: Johanna Gräfin von Westphalen
  13. Kurienkardinal Parolin nennt „Lebensschutz“ eines der Schwerpunktthemen von Leos Frankreichreise
  14. USA: Medienbischof Fulton Sheen ist nun seliggesprochen!
  15. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz