Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-15

meist-diskutiert

  1. Patricia Kelly über Corona: 'Bin durch die Hölle gegangen'
  2. Weiterer Angriff auf die Freiheit in Deutschland: Hessen erlaubt 2G-Supermärkte
  3. Deutschland plant den Irrsinn: Grün-FDP wollen Änderung des Geschlechtseintrags ab 14 Jahre!
  4. Wenn die Kinder des Lichts auf die Kultur des Todes treffen
  5. Der sonntägliche Messbesuch ist kein Hobby
  6. Umstrittene Ex-Ordensfrau möchte, dass sich Bischöfe vom ‚Marsch fürs Leben’ distanzieren
  7. Love Is In The Air? - Bätzing lobt das 'christlich geprägte Wertefundament' von Merkel
  8. Katholischer Priester wollte seelsorgerlichen Zugang zum sterbendem David Amess, Polizei sagte NEIN
  9. 'Der würde sagen: Betet so, dass ihr keinem anderen schadet!'
  10. "Liebe Freunde des vorgeburtlichen Kindertötens…"
  11. Aufregung in badischer Landeskirche wegen Sprechverbots über biblische Lehre
  12. Anglikanischer Bischof wird katholisch: „Die Anglikaner scheinen sich als Institution zu verirren“
  13. Linksradikale greifen Münchner Pro-Life-Arzt an!
  14. Biden nominiert Abtreibungsbefürworter als Vatikanbotschafter
  15. Diözese Graz-Seckau untersagt Fernseh-Messen nach Liturgiemissbrauchsvorfällen

Die KjG-Freiburg und katholisches Basiswissen

20. Oktober 2011 in Aktuelles, 47 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Julia Niedermayer, Mitglied der KjG-Freiburg (Katholischen Junge Gemeinde) meint, dass das Papstamt "ganz basisdemokratisch" gewählt werden sollte. Das Credo kann sie jetzt "eher mehr mitbeten" als früher


Freiburg (kath.net) Sie möchte eine Frau zur Päpstin. Dies erklärte Julia Niedermayer, Mitglied der Freiburger KjG-Diözesanleitung, im Interview mit dem Freiburger Uniradio vor dem Papstbesuch in Deutschland, wie erst jetzt bekannt wurde. Niedermayer stand zwei Tage nach diesem Interview während der Jugendvigil in Freiburg mit Papst Benedikt XVI. auf der Bühne (Foto) und durfte vor zehntausenden katholischen Jugendlichen offiziell ihren Verband vorstellen.

Der KjG-Vertreterin sei, so sagte sie dem Freiburger Uniradio wörtlich, nicht klar, „warum Männer den wahren Glauben weiterverbreiten dürfen und Frauen nicht“. Außerdem sei ihr nicht klar, „warum es Laien auch verwehrt bleibt, öffentliche Dienste auch in großen Gottesdiensten mancherorts anzutreten.“


Das Papstamt, so formulierte das Redaktionsmitglied der Freiburger KjG-Zeitschrift „Krokant“ weiter, könne sie sich auch als Gremium vorstellen, das paritätisch besetzt sei, also die „gleiche Prozentbesetzung an Geschlechtern auf Stellen“. Dieses Gremium könne „ganz basisdemokratisch“ gewählt werden.

Das katholische Glaubensbekenntnis habe Niedermayer eine Zeitlang „nicht mitgebetet im Gottesdienst, weil ich nicht voll dahinter stehen konnte. Mittlerweile bin ich an dem Punkt, dass ich eher mehr mitbeten kann als das schon mal war, weil ich für mich auch mehr Antworten gefunden hab“.

Das Interview im Original beim Freiburger Uniradio


Frau Julia Niedermayer während der Jugendvigil, auf kathTube im Video ab Minute 38,33:




Foto: Frau Julia Niedermayer mit Papst Benedikt XVI. während der Jugendvigil in Freiburg, (c) CTV Screenshot


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Bastet 22. Oktober 2011 

Liebe Frau Niedermeyer!
Ich möchte ja nicht wirklich wissen, wovon Sie bei Nacht träumen!


3

1
 
 Tilda 22. Oktober 2011 
 

Es ist erschreckend was sich in den Köpfen einiger Jugendlichen bewegt. Die Religionsunterweisung ist so schlecht geworden, dass einem Angst und Bange wird. Der Sender EWTN sendet jetzt in deutsch rund um die Uhr. Dort sind Sendungen, die Taufe, Firmung, Beichte etc. in einfacher einleuchtender Weise erklären.
Wäre für BDKJ dringend zu raten.
Uns allen hilft nur noch beten und dass Wissen,dass die deutschen Katholiken nur 2% der Weltkirche ausmachen.


3

0
 
 peregrino 21. Oktober 2011 
 

youcat

@Dominik Pallenberg
richtig, den youcat sollen alle lesen
nur die schlussfolgerung, dass man sich dann entscheiden muss, glaub ich alles, handle ich immer genauso oder trete ich aus der Kirche aus ist ja wohl nicht der Sinn der Übung. Ein Jungendlicher muss wachsen und reifen. da soll der youcat helfen. unser Glaube ist kein friss oder stirb vertragstext, den man mit allen kleingedruckten sofort unterschreiben muss. der Hl. Geist führt uns vielmehr in alles immer mehr ein, bis wir auch den kleinsten Buchstaben verstanden haben. wir müssen mit dem youcat um unsere Kinder und Jugendlichen für Christus werben und ihnen nicht den Katechismus um die Ohren hauen.


1

0
 
 peregrino 21. Oktober 2011 
 

\"KJG-Funktionäre sind verführte Verführer!\"

@kathole
recht haben Sie! ich will Julia auch ernstnehmen. und natürlich trägt sie für ihre Aussagen die verantwortung. aber ich würde doch sehr diese \"echte\" Jugendliche von den anderen Berufsjugendlichen so um die 40 unterscheiden wollen. letzteren muss man einfach die kirchensteuer wegnehmen und sie in die Produktion schicken. aber dieses junge Mädchen, und darüber freue ich mich auch wenn ich wieder ordentlich rotgestellt werde, hat schon ein bißchen mehr von der Wahrheit des Glaubens erkannt als vorher. die restlichen Alberheiten wird ihr der Hl. Geist mit Hilfe unserer Gebete schon noch ausreden. hier braucht es Güte, nicht unser Scherbengericht


1

0
 
 Umberto 21. Oktober 2011 
 

potentiell fehlende Mütter...

@Ulmi -
Mit Verlaub; - das Argument, dass Jesus Christus ausschließlich Männer in den Priesterdienst beruft, weil jede zölibatär lebende Priesterin (die von Natur aus eigentlich Kinder gebären könnte) eine potentiell fehlende Mutter wäre..., dieses Argument hat evtl. ein wenig Schräglage.
Im Umkehrschluss ist dann... jeder zölibatär lebende Priester (der von Natur aus eigentlich Kinder zeugen könnte) ein potentiell fehlender Vater.


4

1
 
 Dominik Pallenberg 21. Oktober 2011 

Fräulein Niedermayer

wäre ein gründliches Studium des YouCat zu empfehlen.

Danach wird sie dann wohl eine Entscheidung treffen (müssen).


3

1
 
 Ester 21. Oktober 2011 
 

@ ulmi

ihre Erklärung ist Unfug.
jede Ordensfrau kriegt auch keine Kinder und es geht bei Katholens nicht ums Kinderkrigen, damit man nicht ausstirbt, sondern um den Ruf Gottes, dem es zu folgen gilt. Mal so, mal so und immer in Freiheit!


4

1
 
 Hadrianus Antonius 20. Oktober 2011 
 

Zizania II

@Wildrosenöl
Interessant ist die Frage nach der Qualität der geistlichen Betreuung der KjG.
Das Auftreten von lauten Gruppen und Grüppchen mit halbgaren, z.T. haarsträubenden Programmen und Gedanken ist in der Geschichte gut bekannt; der Kirche ist deshalb bei engagierten Bewegungen immer an einer guten Begleitung und Einbindung gelegen.
Schon der Hl.Franziskus von Assisi bat dem Papst deshalb um einen Kardinalpatron.
Hier scheint im Bistum Freiburg etwas Grundlegendes falsch gelaufen zu sein.
Optisch desaströs: laute junge korpulente Frauen mit Temperament à la Passionaria in knappen T-shirts, junge blasse Männer mit Mützen à Che Guevara, Faseln von Basisdemokratie, Stimmkartenausteilung,rote und grüne Ballons ...und ein geistlicher Begleiter der auf totaler Funkstille geht(offensichtlich für freiburg typisch: \"No balls\")
Ich wünsche mir einen zweiten jungen Petrus Canisius, der im Alter von 23 Jahren den apostatischen Erzbischof aus Köln entfernen ließ,


3

1
 
 Kathole 20. Oktober 2011 
 

@Ester und @peregrino: KJG-Funktionäre sind verführte Verführer!

Auch wenn die Dame gemäß @Quirinusdecem, dem ich in diesem Punkt gar nicht widersprechen möchte, mit 19 Jahren noch nicht die volle geistige Reife erreicht haben mag, so kann man ihr dennoch nicht ernsthaft jede Verantwortung für ihren unsäglichen Auftritt vor dem Papst absprechen und mehr noch, als Mitglied der Freiburger KjG-Diözesanleitung, für ihre verderbliche Einwirkung auf viele andere, jüngere und vielleicht anfangs noch unverdorbenere, Jugendliche.

Auch wenn sie selbst einmal von anderen Funktionären in ihrer Einstellung zur Kirche und zum Glauben verdorben und verführt worden ist, heißt das noch lange nicht, daß sie heute nicht selbst zur Verführerin und Verderberin junger Seelen geworden ist.

Selbstverständlich müssen wir um ihre Bekeherung beten. Ich fürchte jedoch, daß sich eher vorher alle völlig kirchenfern aufgewachsenen Jugendlichen zum Herrn bekehren, als solche KJG/BDKJ-verführten Verführer.

Wehe aber dem Aufseher (Episkopos) dieses Augias-Stalles


3

0
 
 Hadrianus Antonius 20. Oktober 2011 
 

Zizania I

Das interessanteste bei dem Interview im Freiburger Uniradio waren sicher die intelligente Fragen der Reporterin: genau den Kern treffend und zu sehr aufschlußreichen Antworten führend:
- Die KjG hat sowohl katholische als nichtkatholische Mitglieder
-Die KjG missioniert nicht
-Bei der KjG ist der Glauben \"ein bisschen wichtig\"( dieser Unsinn wurde in Anschluß etwas korrigiert)
-die KjG will die Stimme sein ( und (laut)sprechen); die \"Päpstin\"usw. sollte gut zuhören ...
Insgesamt pubertäres Vorlautsein, Idealismus vereint mit Unwissenheit, Mangel an Demut, Stil und Gerechtigkeit für Andere;
Viel oberflächliches Elan und ein dürftiges Programm, kombiniert mit einem fast totalen Mangel an Dogmatik und noch mehr an Glaubensfundament, wie der Hl.Vater schon einmal schrieb( meiner Erinnerung nach übrigens auch publiziert in einer Broschüre der Diözese Freiburg).
@Ester: Kindlicher Unsin bleibt auch Unsinn-
Si tacuisses, phliosopha mansisses!


2

0
 
 ulmi 20. Oktober 2011 
 

Warum dürfen nur Männer Priester werden?

@JungundKatholisch
Die Antwort haben Sie in Ihrem Beitrag doch schon angedeutet!

„Gott hat die Welt nun mal so geschaffen, dass Frauen Kinder bekommen können und genauso hat Jesus das Priesteramt … in die Hände von Männern gelegt.“

Warum ist denn das so? Wer als Mann ins Priesteramt berufen wird, hat zölibatär zu leben. Eine zölibatär lebende Priesterin kann aber ihre gottgewollte Aufgabe des Gebärens von Kindern nicht wahrnehmen. Da nur Frauen Kinder gebären können heißt dies: Jede Priesterin wäre eine potentiell fehlende Mutter.

Vielleicht hat Christus deswegen nur Männer als Jünger berufen?!


2

3
 
 Ester 20. Oktober 2011 
 

Ich finde das \"Vorführen\"

der Frau Nigtmeyer einfach unwürdig.
Sie ist eine junge Dame wahrscheinlich gerade Abi gemacht udn in dem Alter weiß man einfach alles besser (War bei uns auch nicht viel anders).
Dann hat die junge Frau wohl nicht das Glück gehabt eine vernünftige Katechese zu erhalten und ist wohl nie mit neuen oder alten guten Gruppen in positiven Kontakt gekommen.
Auf gut Deutsch Sie sagt nichts anders, als tausende andere Jugendliche ihres Kalibers auch verbraten.
Ich finde das gemein wie sie hier vorgeführt wird mit ihrem Profil und ihren persönlichen Daten.
Die ist ja keine Politikerin oder so.


3

5
 
 Sternenklar 20. Oktober 2011 

So stelle ich mir Schwachsinnigkeit vor

So etwas unlogisch, was die sagt, kann sich suverän im gleichen Satz widersprechen. Ich denke da hat Gehirnwäsche stattgefunden. Die \"gläubigen\" Kirchenhasser in der Kirche tönen exakt gleich, ob sie schon alt sind oder noch jung.
Die Passion Christi kann ich mir immer besser vorstellen. \"Wir wollen einen anderen Messias! Einer der zu allen lieb ist, alles als gut bewertet.\" Auch der \"vernümftige\" Satan sagt zu Jesus: \"Ich will dir alle Reiche der Erde geben, wenn du nieder fällst und mich anbetest. Du musst nur kurz und diskret, es sieht dich ja niemand! \" Weiche Satan! Verlass die Kirche! Heiliger Erzengel Michael beschirme uns im Kampf! Heiliger Josef bitte für die Kirche bei Gott!


2

0
 
 jabberwocky 20. Oktober 2011 

@Kathole

So ist es.
Da wundert es mich auch nicht weiter, daß sie Teile des Glaubensbekenntnisses nicht sprechen kann.
Allerdings muß ich gestehen, daß mich diese Vorgänge und Zustände in unserer Kirche schmerzen.
Das katholische Abenteuer ist der schönste aller Lebensentwürfe, und er wird so schmählich aus dem Inneren der Kirche her demontiert, das ist wirklich hart.


2

0
 
 peregrino 20. Oktober 2011 
 

Credo

ich freu mich mit Julia, dass sie unser Credo jetzt besser mitbeten kann. Der Hl. Geist wird sie noch in alles einführen. Ich denke sie war eine gute Vertreterin der Gemeindejungend, die mehr Fragen hat als ihnen ihre Seelsorger Antworten geben wollen/können. Zu den Seelsorger und Hirten sag ich jetzt mal nix.


1

5
 
 siam 20. Oktober 2011 

Oh Herr, steh uns bei!!!


3

1
 
 Kathole 20. Oktober 2011 
 

@jabberwocky: Betreffs \"den wahren Glauben weiterverbreiten dürfen\"

Fr. Niedermayer meinte mit ihrer Forderung wohl ihr vermeintliches Recht, ihren eigenen häretischen KJG-Glauben der gesamten Katholischen Kirche als den wahren Glauben verkündigen zu können. Um ein anderes Evangelium zu verkünden, müßte sie aber nicht nur Päpstin, sondern auch gleich Erlöserin und damit Göttin sein.


4

1
 
 jabberwocky 20. Oktober 2011 

\"nicht klar,warum Männer den wahren Glauben weiterverbreiten dürfen und Frauen nicht“. Außerdem sei ihr nicht klar, „warum es Laien auch verwehrt bleibt, öffentliche Dienste auch in großen Gottesdiensten mancherorts anzutreten.“
Zitat Fr. Niedermayer Ende.

Entweder ist sie vergeßlich oder schwachsinnig. Sie hatte doch als Frau unlängst die Möglichkeit, vor zehntausenden von Menschen den wahren Glauben zu verbreiten, und war einen öffentlichen Dienst in einem großen Gottesdienst angetreten.
Der Müll, den sich die Freiburger Jugendverbände im Vorprogramm der Vigil geleistet hatten, ist hingegen ja bekannt.
Schon vergessen?
Naja, ist ja auch schon 4 Wochen her...........

Und solche Leute haben ein Amt in der Kirche inne, da könnte einem schon der Hut hochgehen.


2

0
 
 Nummer 10 20. Oktober 2011 

Verkündet

Verkündet, verkündet, verkündet. Bis an die Enden der Erde, inklusive Deutschland :)


2

0
 
 Nada 20. Oktober 2011 
 

Ein nüchterner Christ

konstatiert, dass den \"Flaschen-Kindern\" Gottes dringend die feste Nahrung des Evangeliums und die Lehre der Tradition der katholischen Kirche gefüttert werden muss.
Welche Saat ist das bei den jugendlichen Freigeistern aufgegangen? Was fordert der HERR von denen, die SEIN Volk sein wollen, SEIN Reich auferbauen sollen? Mitnichten einen verweltlichen Sinn zum Aufbau einer Menschenkirche, die weder vor Gott und erst recht nicht vor SEINEM Stellvertreter auf Erden sich beugen wollen.
Jesus sagt, \"siehe ICH mache alles neu\", und nicht unmündige Flaschenkinder.


1

0
 
 Beaconsfielder 20. Oktober 2011 

Es sollen...

... keine Kinder \"rekrutiert\" werden, auch Nichtgetaufte könne Mitglieder werden, weil aus \"Toleranz\" niemand \"ausgegrenzt\" werden soll, und über \"Inhalte\" herrscht ein \"geheimes Einverständnis\". Herzlichen Glückwunsch, bei so einem Programm wäre sogar die Firma McKinsey überfordert.


3

0
 
 Jonny 20. Oktober 2011 
 

Die Aussagen der Niermayer bzw. -meyer stimmen einen traurig

Was aber auch traurig stimmt:
Es gibt hier leider einige \"Katholiken\", die jede Meldung nutzen, um krampfhaft gegen katholische (!) Bischöfe zu hetzen. Gute Genesung!


4

6
 
 stellamaris 20. Oktober 2011 
 

@Martyria

Berechtigte Frage. EB Zollitsch war vor seiner Wahl zum EB viele Jahre lang der Personalreferent der Erzdiözese Freiburg und darf/muss nun die Früchte seiner Personalpolitik ernten. Ob sich etwas ändert? Ich sehe im Moment keine Reaktion.Man soll aber die Hoffnung nie aufgeben...


3

0
 
 Aegidius 20. Oktober 2011 
 

Ich hoffe, daß die umittelbare Begegnung mit diesem Hort der Liebe und Weisheit, unserem Hl. Vater, in jungen aufgeschlossenen Menschen allein schon eine Umwandlung bewirken kann, den Ersatz eines Herzens aus Stein durch ein lebendes Herz, das Einpflanzen des Samens des Evangeliums, der dann weiter wirkt und sich entfaltet.
Nach diesem Video des Auftritts von Fräulein Niedermayer bin ich etwas ernüchtert. Selten habe ich sowenig Demut und Respekt eines Kindes einem alten Herrn gegenüber gesehen - Wieviel unverhältnismäßiger wirkt dies, vergleicht man die Person dieses Kindes mit der des H. Vaters!
Ich hatte geglaubt, mit der Zusendung eines Youcat könnte man hier die gröbsten Lücken beseitigen. Die in dem Video zur Schau gestellte Selbstgerechtigkeit scheint allerdings jede Katechese von vorneherein aussichtslos zu machen. Hat jemand gesehen, daß der Hl. Vater sich den Staub Freiburgs hernach von den Füßen geschüttelt hätte?


3

0
 
 Cinderella01 20. Oktober 2011 
 

@noemi

Ich denke eher, der Papst hat sich erleichtert zurückgelehnt und gedacht: Gott sei Dank, dass sie mit mir nicht über Sex reden will.
Schließlich stand er ja als Münchner Kardinal direkt neben Johannes Paul II, als diese dumme BDKJ-Tante vom Papst Antworten auf ihre sexuellen Fragen erwartete und hat das eher verständnislose Schweigen von JP II hautnah miterlebt. Selbst wir Nicht-Katholiken, die das ganze am TV verfolgten, haben nur verständnislos den Kopf geschüttelt. Da nimmt Papst Benedikt so ein enges T-Shirt gar nicht wahr, egal was draufsteht ....


3

0
 
 JungundKatholisch 20. Oktober 2011 
 

bei dem Satz: \"warum Männer den wahren Glauben weiterverbreiten dürfen und Frauen nicht“. Bleiben mir einfach die Worte weg! Seit wann dürfen Frauen den Glauben nicht weiterverbreiten? Hat meine Mutter, als sie mir das erste Mal von Gott erzählt hat und mit mir noch als ganz kleines Kind zum ersten Mal in die Kirche ging etwas Strafbares getan? Wer unterweist den die Freiburger Jugend? Derjenige oder diejenigen gehören wirklich ganz schnell durch Menschen ersetzt die wissen worum es bei unserem Glauben wirklich geht!


3

0
 
 placeat tibi 20. Oktober 2011 
 

Selbst der ungetauften Moderatorin

fällt auf, daß in der Satzung der KJG weder Gott noch die Kirche als Weg zum Heil vorkommen.
Der Skandal liegt darin, daß so ein Verband überhaupt von den Diözesen als Teil \"katholischer\" Jugendarbeit finanziert wird. (immer noch, der war seit seiner Gründung nie anders!)
Wenn dann noch gleich mehrere solcher Funtionärsjugendlicher die Vigil in FB als antikatholische Bühne nutzen und vortäuschen dürfen, sie repräsentierten die Mehrheit, sagt das alles über die Führung des des EB FB aus.
Auch kann ich in solchen Aktivisten wie Frau N. nicht nur eine arme Verführte zu sehen.
Aber viele jüngere schlittern da sicher wegen des K - Etikettenschwindels rein und werden indoktriniert.
Finanzierung u.a. der KJG aus kirchlichen Mitteln sofort streichen! Alles andere darf als diözesane Zustimmung gewertet werden.


4

0
 
 Noemi 20. Oktober 2011 
 

abgesehen von der Unverforenheit,

dem Hl. Vater eine Möchtegernpäpstin bei der Vigil als \"Fürbittende\" oder Anliegenvorträgerin zu präsentieren, war ihr Auftriit im viel zu kleinen T-shirt, auf dem ihr basisdemokratisches kirchenpolitisches Credo prangte auch eine optische Zumutung ( gab es die sicher ebenfalls aus Kirchensteuergeldern bezahlten Shirts nicht in den passenden Größen?)- und man kann nur hoffen, daß der Papst ohne Brille diese Attacke auf seine Sehnerven nicht so deutlich sehen und erleiden mußte. Wie der BDKJ angesichts solcher zur Schau gestellten Glaubensferne noch zu fragen wagt, warum er nicht als Neuevangelisierer eingeladen war, ist eines der vielen Rätsel um diese heruntergekommene Organisation.


4

2
 
 AugsburgerCedega 20. Oktober 2011 
 

Ich finde auch, dass

Julia Niedermayer so jung ist, dass sie keine Schuld daran trifft, dass sie offensichtlich vom katholischen Glauben keine Ahnung hat. Vielmehr zeigt dies ein ums andere Mal, dass die katholischen Jugendverbände in der Glaubensweitergabe und -bildung völlig versagen. Für mich tun sie dies sogar mit Vorsatz. Wann also endet diese sinnlose Verschwendung von Kirchensteuergeldern. Damit sollte man lieber soziale Projekte fördern, in denen christliche Nächstenliebe praktiziert wird.


7

3
 
 Martyria 20. Oktober 2011 

Das Credo

wird nicht \"mitgebetet\", weil es schlicht kein Gebet ist, weder formal noch inhaltlich. Ein Priester sollte auch nie einleitend sagen \"Wir _beten_ das Glaubensbek.\", sondern \"Wir _sprechen_ ...\" oder \"Wir _bekennen_ unseren Glauben:\". Man macht beim Mitsprechen seinen Glauben vor Gott und den Mitmenschen öffentlich und kund. Wenn man einzelne Elemente nicht mitsprechen kann, ist man nicht ganz katholisch, eigentlich nicht ganz christlich. So weit ich weiß, gilt eine Gemeinschaft dann als christlich, wenn sie wenigstens das Apostolicum bekennt.


3

0
 
 Quirinusdecem 20. Oktober 2011 
 

Frau Julia Niederme(a)yer ist ein Kind, auch wenn ein \"Frau\" vor dem Namen steht. Und so sollten die Aussagen auch gewertet werden. Die geistige Reife setzt heute in der Regel erst ab etwa 25 Jahren ein. Sie hat so viele logische und inhaltliche Widersprüche und Fehler in ihren Aussagen, daß ich glaube im Laufe der Jahre wird sie selbst drauf kommen. Wie sie selber sagt, ist es mit Glaubensbekenntnis ja schon besser geworden. Also gönne wir Ihr den Auftritt mit dem Papst und wünschen Ihr viel Erkenntnis. Viel gefährlicher sind die, die diesen Abschnitt Ihres Lebens nicht hinter sich lassen können und der Welt ihre Dogmen als allein seligmachen verkaufen wollen.


5

4
 
 tünnes 20. Oktober 2011 
 

Bleibt nur zu hoffen, dass die junge Dame noch mehr Antworten findet, damit sie das Glaubensbekenntnis einmal ganz mitbeten kann.
Die Kirche ist kein basisdemokratischer Haufen, wie es manch einer gerne hätte, sondern vor allem Leib Christi in dieser Welt.
Beten wir, dass die junge Dame im Glauben wachsen möge und beten wir um den Geist der Unterscheidung..


2

0
 
 Martyria 20. Oktober 2011 

Dienstaufsicht

Und wer hat die Dienstaufsicht inne über diese irren hauptamtlichen Schäfchen? Wer hat sie eingestellt? Wer hat nicht aufgepasst, wen er da einstellt? Wer ist der Dienstordnung für katholische Bistümer verpflichtet?

Meine lieben Mitschreiber, das ist alles klar geregelt. Die Betroffenen müssten sich \"nur\" daran halten. Leider ist das Einhalten der Dienstordnung nur bedingt einklagbar, aber immerhin sind Verstöße dagegen ahnbar.


1

0
 
 st.michael 20. Oktober 2011 
 

@Dismas - Kirchensteuerestreik, bravo wann gehts los ?

Mach ich sofort mit, was da alles zutagetritt, Freiburger Unverschämtheiten, Augsburger Intrigen, Mainzer Türgeklopfe, Hamburger Bruderjesus für Alle, Hildesheimer Saufgelage am Altar und andere Greuel.
Klar, dann sind wir exkommuniziert, aber bei solch einem Saustall, ich bleibe romtreu und Papstfreund, weg mit diesem Funktionärskatholizismus.
Wieso ereifern sich diese Typen eigentlich über das Mittelalter und die ach so bösen Päpste damals ?
Was heute im Klerikerkostüm alles verbrochen bzw. geduldet wird und auch noch auf Kirchensteuerzahlers Kosten ist der viel größere Moloch. Dagegen sind anscheinend alle abgestumpft, aber nicht gegen Fehler von früher.
Ganz schlimm, wann und wie wollen wir streiken ?


5

4
 
 proelio 20. Oktober 2011 
 

Verlust des Glaubens

Ich würde meine Kinder niemals zu einer solchen Jugendorganisation wie die KJG oder den BDKJ schicken. Mit Sicherheit verliert man hier den katholischen Glauben.
Allerdings bin ich mir auch nicht sicher, ob meine Kinder im Unterricht eines deutschen Bischofs gut aufgehoben wären...


4

0
 
 Diak 20. Oktober 2011 

Liebe Frau Niedermeyer,

den wahren Glauben weiterverbreiten dürfen und sollten Frauen und Männer gleichermaßen. Soweit sind sie mit gleichen Rechten und Pflichten ausgestattet. Ein Anrecht auf zum Beispiel Priester zu werden hat weder Frau noch Mann, denn es geht um die Berufung, die letzen Endes ein Geschenk Gottes ist. So geht es strikt nicht einmal um Erlaubnis eines Bischofs oder des Papstes, als ob diese darüber entscheiden könnten. Die Kirche versteht sich lediglich nicht den Auftrag (anders gesagt: die Macht) zu besitzen, Frauen zu ordinieren. Dabei beruft frau/man sich auf Jesus, der dies ihr nicht erteilt hat. Oder denken Sie, seine Absichten besser zu kennen, als seine unmittelbaren Nachfolger, die dann auch die Tradition begründeten? Wenn Sie also ein Problem haben, sind Kirche und Papst die falschen Adressaten.


3

0
 
 Wildrosenöl 20. Oktober 2011 
 

Kirchensteuerfinanziert!

Ich widerhole es gern: Julia Niederme(a)yer und die KjG wird von hauptamtlichen Referenten der ED Freiburg ausgebildet. Sie hat das ausgesprochen, was ihr von kirchensteuerfinanzierten Referenten der ED Freiburg beigebracht wurde.
Die berühmte Konzerthausrede des Hl. Vaters am 25. 09. 2011 wird hier ganz konkret: Eine \"arme\" Kirche hätte kein Geld, Funktionäre üppig zu besolden, die den katholischen Kindern und Jugendlichen ein Kirchenbild vermittelnn, das alles andere als katholisch ist.


6

1
 
 Dismas 20. Oktober 2011 

Mit Kirchensteuermittel wird jeder Quatsch gefördert.

Ohne Wissen und Hirn wird hier von dieser \"jungen Dame\" ein Märchenglauben gezimmert. Und dann darf man sich noch vor den Hl.Vater hinstellen.
Drei Dinge kann man diesen Funktionären und ihrer Nachwuchsclique ins Stammbuch schreiben: Demut, Demut, Demut und dann lernt erstmal etwas über Kirche und Glauen, bevor ihr solchen verderblichen Humbug produziert!! Ein Skandal jagd den anderen in Freiburg. Wann zeigt EBZ endlich mal Charakter und tritt zurück!
Ich rufe zum \"Kirchensteuerstreik\" auf!


6

2
 
 Mysterium Ineffabile 20. Oktober 2011 

Bitte fair bleiben!

und nicht Ursache und Wirkung verwechseln. Wildrosenöl hat völlig recht: das Mädchen ist nur das Ergebnis von etwas, das in der Substanz falsch ist. Und diese Substanz muss gereinigt werden.


4

1
 
 AlbinoL 20. Oktober 2011 

Hier der Link mit den Medienlinks Berichte KJG

http://www.kjg-freiburg.de/aktuelles/news/34-allgemeine-news/396-kjgbeimpapstdemokratischamen.html


1

0
 
 sttn 20. Oktober 2011 
 

Warum dürfen nur Männer den Glauben weiterverbreiten?

Keine Ahnung was KjG für eine merkwürdige Gruppe ist, in der katholsichen Kirche darf jeder Christ - ob Mann oder Frau - den Glauben weiterverbreiten. Nur zu ...


5

0
 
 BergKarmel 20. Oktober 2011 
 

Da sind wir doch mal gespannt...

...wann jemand ein Papstamt als paritätisch besetztes Gremium aus Katholiken und Nichtkatholiken vorschlägt. Warum nicht gleich ein Gremium aus allen Weltreligionen. Dann treten wir auch niemandem mehr unbeabsichtigt auf die Füße und haben endlich die wunderbare Kuschelreligion, die wir doch alle wollen müssen, oder?
Paradiesvorstellungen von grünschnabeligen Paradiesvögeln...


3

0
 
 mundkommunion 20. Oktober 2011 
 

das Glaubensbekenntnis

Wenn ich das Glaubensbekenntnis nicht aus vollem Herzen mitbeten kann, dann fehlt der Glaube!
Tut mir leid Frau Niederbayer, da müssen Sie noch mehr beten :-)


5

0
 
 Wildrosenöl 20. Oktober 2011 
 

Jetzt muss man aber fair bleiben,

denn immerhin werden die KjG-Mitglieder von hauptamtlichen Referenten der ED Freiburg ausgebildet, wie man bei katholischen Bloggern und ihren Kommentarspalten lesen kann.
Es ist dort nachzulesen, dass das Symbol für die Jugendpastoral eine Windmühle mit vier Flügeln ist: Spiritualität, Politik,Bldung und Freizeit. Alle vier Flügel müssen gleich stark sein, sonst funktioniert die Windmühle nicht.
Wenn Julia Niederma(e)yers religiöse Kenntnisse möglicherweise beschränkt sind, müsste man das mehr den hauptamtlichen Referenten der ED Freiburg anlasten...


5

2
 
 Mario 20. Oktober 2011 

Zu viel....

...Romane wie Die Päpstin gelesen oder?


7

2
 
 KOWA 20. Oktober 2011 
 

da hilft nur noch beten !

da fehlen einem ja echt die Worte über soviel dummes Geschwafel von Julia Niedermeyer!
Als erstes sollte die KJG schnell einmal das K -- für katholisch streichen !!!!!


7

2
 
 st.michael 20. Oktober 2011 
 

Freiburg Frage ?

Bei dem ganzen Anti Rom Aktionismus dieses Bistums kann man sich evtl. an dieser Stelle hier im Forum einmal darauf einigen nur noch romtreue Artikel zu veröffentlichen ?
Das sind dann evtl. nur noch 2 pro Halbjahr aber das ist besser als dieser ganze \"Schrott\", den dieses \"Mietlings-Bistum\" unter Herrn EBZ so an Negativ Schlagzeilen produziert.
Unglaublich !


7

4
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Wenn die Kinder des Lichts auf die Kultur des Todes treffen
  2. Benedikt XVI.: „Nun ist er im Jenseits angelangt… Ich hoffe, daß ich mich bald hinzugesellen kann“
  3. Weiterer Angriff auf die Freiheit in Deutschland: Hessen erlaubt 2G-Supermärkte
  4. Diözese Graz-Seckau untersagt Fernseh-Messen nach Liturgiemissbrauchsvorfällen
  5. Patricia Kelly über Corona: 'Bin durch die Hölle gegangen'
  6. Priester der Petrusbruderschaft stürmen mit Weihnachtsalbum die US-Charts
  7. Love Is In The Air? - Bätzing lobt das 'christlich geprägte Wertefundament' von Merkel
  8. Umstrittene Ex-Ordensfrau möchte, dass sich Bischöfe vom ‚Marsch fürs Leben’ distanzieren
  9. Der sonntägliche Messbesuch ist kein Hobby
  10. Aufregung in badischer Landeskirche wegen Sprechverbots über biblische Lehre
  11. Linksradikale greifen Münchner Pro-Life-Arzt an!
  12. Katholischer Priester wollte seelsorgerlichen Zugang zum sterbendem David Amess, Polizei sagte NEIN
  13. "Liebe Freunde des vorgeburtlichen Kindertötens…"
  14. Über strukturelle Gewalt in der Kirche
  15. Anglikanischer Bischof wird katholisch: „Die Anglikaner scheinen sich als Institution zu verirren“

© 2021 kath.net | Impressum | Datenschutz