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„Kultursensibel“ statt Kindergartenfasching

27. Jänner 2020 in Deutschland, 17 Lesermeinungen
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Betreiber einer Erfurter Kita verbietet Faschingskostüme, man wolle „im Rahmen eines kultursensiblen Umgangs die Feierlichkeiten nicht maximal ausreizen“ – Ex-FAZ-Herausgeber Müller-Vogg: „Diese politisch-korrekten Umerzieher“


Erfurt (kath.net) Die Erfurter Kita „Campus Kinderland“ hat verboten, dass die Kinder an Fasnachtsmontag und -dienstag verkleidet kommen können. Gegenüber der „Bild“ erkärt der Kita-Betreiber Sebastian Hollnack, man wolle „im Rahmen eines kultursensiblen Umgangs die Feierlichkeiten nicht maximal ausreizen“. Vielmehr wolle man die Kinder „sensibilisieren für Stereotype, die für die Betroffenen schmerzhaft, zum Teil sogar entwürdigend sein könnten“. Nach Angaben der „Welt“ wird diese Kita vom Studierendenwerk Thüringen betrieben.


Hugo Müller-Vogg, Ex-Herausgeber der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“, merkte dazu auf Twitter an: „Kita verbietet Kostüme am Rosenmontag: Diese politisch-korrekten Umerzieher merken gar nicht, wie sie der @AfD die Wähler in die Scheuer treiben...“

Foto: Symbolbild


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Lesermeinungen

 Selene 29. Jänner 2020 
 

Als Kind habe ich mich ausgesprochen gern verkleidet

und zwar als Prinzessin, was heute bestimmt "gender - unsensibel" ist und gar nicht geht.

Dem wollen diese Kitabetreiber wahrscheinlich begegnen, denn sie wollen die Kinder ja "geschlechtsneutral" erziehen.


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 Hausfrau und Mutter 29. Jänner 2020 
 

Mittlerweile denke ich sogar,

dass kulturelle Veranstaltungen abzusagen, dazu trägt, dass Kinder aus anderen Länder die kulturelle Gewohnheiten nie lernen werden.

Hätte man Fasching, Einschulungstüte, Martinsumzüge, usw. auch abgesagt, dann hätten meine Kinder die Gewohnheiten hierzulande nie kennen gelernt.

Im Grunde erwartet man, dass sich Ausländer integrieren. Fasching kennen zu lernen ist auch ein Teil davon. Ich kann mir auch gut daran erinnern, wie der muslimische Papa ganz stolz am Faschingsdienstag sein Sohn -verkleidet als Cow-Boy- in die Kita begleitete...

Gerade diese Unterschiede sollten gelebt werden.

H&M


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 Einsiedlerin 28. Jänner 2020 
 

Kultursensibel

Das erinnert mich an eine amüsante Geschichte meiner Tochter, die als Kind -wie wohl jedes Kind- ein Fan von Pippi Langstrumpf war. Im Fasching hatte sie natürlich ein Pippi-Kostüm mit Perücke. Als wir vor 20 Jahren in Ägypten wohnten, wollte sie unbedingt mit dem Pippi-Kostüm auf die Straße gehen, obwohl nicht Fasching war. Ihr Papa sagte, ja bitte, und so marschierten sie stundenlang durch die Stadt. Sie war höchst zufrieden, auch wenn manche Leute sie auslachten.
Wollen wir in Europa eine Meinungsdiktatur? Hoffentlich scheren sich die Eltern und Kinder nicht um diesen Schwachsinn und verkleiden sich wie es ihnen Spaß macht.


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 Konrad Georg 28. Jänner 2020 
 

Ich schlage zum Geleit für Lügenpresse

Vertrottelung vor.Nur deftige Worte können vielleicht noch ein wenig Wirkung erzielen.


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 Chris2 27. Jänner 2020 
 

Liebe Ideologen.

Kleine Kinder kostümierten sich nicht, um jemanden verächtlich zu machen. Irgendwelche Spottheater von vor 150 Jahren in den USA zu bemühen, um Kinder zu gängeln, ist bestenfalls grotesk.


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 Chris2 27. Jänner 2020 
 

Wer behauptet, er habe keine Vorurteile,

der hat die meisten.
(Fazit einer einstündigen Radiosendung im DLF zum Thema vor über 20 Jahren - damals, als der Sender noch nicht selbst diesem Satz entsprach)


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 winthir 27. Jänner 2020 

ein "Verleser" von mir, den ich Euch nicht veorenthalten möchte.

statt "kultursensibel" hatte ich gelesen "Kulturbibel".

ich habe dann gelacht. über mich.

winthir :)


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 beertje 27. Jänner 2020 
 

Stereotypen

Nach Carl Gustav Jung ist das Unterbewusste des Menschen voll mit Archetypen, eben TYPEN, die in allen Seelen gleich sind: der Archetyp der Mutter, der Anima (weibliche Seite des Mannes = Prinzessin?), des Animus (männliche Seite der Frau = Ritter, König etc.), des großen Weisen etc. Das hat nichts mit gesellschaftlich auferlegten Rollen zu tun. Im Gegenteil:gerade die Unkenntnis der verschiedenen Aspekte des Seelenlebens verursacht psychische Leiden. Das Ausleben der unterschiedlich erlebten Aspekte der eigenen Seele, d.h. sich als Prinzessin zu fühlen, einmal als 'Zigeunerin' wild sein zu dürfen oder als Pirat Dinge zu tun, die man sonst nicht darf, ist eher heilsam.


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 Dottrina 27. Jänner 2020 
 

Ein Vorschlag an alle Eltern dieser Kinder:

Schickt die Kleinen am Rosenmontag ALLE hübsch verkleidet in den Kindergarten. Entweder man akzeptiert es oder man schickt die Kinder heim. Im Falle von Punkt 2: Gestaltet als Eltern dann einen privaten schönen Rosenmontag für die Kleinen, den sie nie vergessen werden. Auch wir waren früher an Rosenmontag verkleidet, obwohl ich selber ein ausgemachter Faschingsmuffel bin.


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 Dismas 27. Jänner 2020 

"Kultursensibel"

ist das Stichwort", dann sollten diese Leute mal sich sensibel der einheimischen deutschen Kultur verhalten...
Das wäre mal was Neues!


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 Dismas 27. Jänner 2020 

Ich bin zwar eher

ein "Faschingsmuffel" aber ich gönne den Menschen und zumal den Kindern das Vergnügen!
Natürlich haben wir unsere Kinder auch verkleidet- So beginnt durch diese arroganten "Kulturplozisten" die Zerstörung unserer einheimischen Kultur!! Wehret den Anfängen, die Meinungsdiktatur ist schon viel zu weit fortgeschritten.


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 Chris2 27. Jänner 2020 
 

Wann wir der "Dreikönig" Caspar abgeschafft?

Der durchgeknallte linke Hype um das "Blackfacing", der auf schwarz angemalten Darstellern in Spott-Theaterstücken in den USA (!) im 19. Jahrhundert (!) beruht, wird sicher auch die Kirche erreichen und wohl dazu führen, dass bald alle Hl. Drei Könige weiß sein werden. Wohlan denn, wenn's dem Antirassismus dient. Oder waren die Kinder dieses Jahr etwa schon politisch korrekt unkorrekt unterwegs?


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 elmar69 27. Jänner 2020 
 

Wo ist das Problem

Haben die nun ein Problem mit dem Fest als solches, dessen religiösen wurzeln ohnehin praktisch unsichtbar sind.

Oder fürchten die vielmehr eine Reihe Kostüme, die jede Menge Gesprächsbedarf bezüglich Korrektheit und Rollenklischees generieren? Wenn man das auf die Spitze treibt, bleibt vermutlich kein klassisches Kostüm ohne Beanstandung.

Schon die "Prinzessin" steht dann für die Erwartungshaltung, dass ein Mädchen hübsch und prächtig geschmückt sein muss. Die Jungen kostümieren sich oft als starke Kämpfer.

Mit "Islam" hat das vermutlich mal garnichts zu tun.


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 Diadochus 27. Jänner 2020 
 

Islamisierung

So sieht die schleichende Islamisierung in der Praxis aus. Stück für Stück verschwinden die einheimischen kulturellen Gebräuche. Die Unterwürfigkeit macht mich fassungslos.


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 Hausfrau und Mutter 27. Jänner 2020 
 

welche Kultur ist da gemeint???

Da ich aus einem Land (F), wo Fasching nicht so extensiv wie in D gefeiert wird, erwarte ich doch nicht, dass hierzulande mir zu lieben (aus welchem Recht auch immer) auf Faschingsfeier verzichtet wird.

Meine Kinder sind selbstverständlich in die Kita an solchen Tage verkleidet gewesen und hatten viel Spaß dabei.

Wir feiern anders: zum Beispiel gibt es bei uns Crêpes am 2. Februar und am Mardi Gras (Faschingsdienstag) und ich durfte mehrmals eine ganze Gruppe mit Bergen von Crêpes ausrüsten, womit man gelernt hat, dass und wie man anders feiert.

Mit meinem Kinderschar habe ich noch nicht erlebt, dass Eltern aus anderen Kulturen wirklich erwartet haben, dass man auf bestimmten Feiern verzichtet.

Das kommt eher von Leute, die mit falscher Rücksichtnahme, bloß nicht das Gefühl geben wollen, Andere mit den Bräuchen, die hierzulande existieren, ausgrenzen, beleidigen usw. zu wollen.

Dieses Verhalten ist destruktiv und deplatziert.

H&M


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 Herbstlicht 27. Jänner 2020 
 

Werden sich die Eltern beugen?

Wenn die Eltern sich diesem Verbot gehorsam unterordnen, ist ihnen nicht zu helfen.
Die meisten von uns haben sich doch als Kinder gerne verkleidet.
Je nach Geschlecht sind wir als Prinzessin aufgetreten, als Indianer, Cowboy, Hexe, Spukgeist, Pirat, als Matrose oder Bär, usw.
War das also fragwürdig?

In unserer Gegend war und ist die Fastnacht -Fasent- Teil des Jahres und wer dem nichts abgewinnen konnte, der machte eben nicht mit.
Wo liegt das Problem?
Wir haben uns ja nicht kostümiert, um die betreffende Bevölkerungsgruppe bloßzustellen, sondern einzig aus Freude an der Verkleidung.
Was könnte an dieser kindlichen Freude verkehrt sein?

Fängt man mit der Volkserziehung jetzt nun auch schon bei den Kindern an?


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 doda 27. Jänner 2020 

Pflegt der Kita-Betreiber Sebastian Hollnack etwa Sympathien für eine Diktatur

wie sie George Orvell in seinem Buch "1984" beschrieben hat?


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