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Nach Narrenmesse Stellungnahme des Bistums Aachen

8. Februar 2018 in Deutschland, 52 Lesermeinungen
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kath.net hat das Bistum Aachen um Stellungnahme angefragt wegen einer Narrenmesse mit hochfliegenden Röckchen im Altarraum, Anti-Zölibatspredigt und Eucharistie für evangelischen Pfarrer vor den Kameras des WDR.


Aachen (kath.net) Die Narrenmesse in Heinsberg/Bistum Aachen in der Propsteikirche St. Gangolf hatte unter Katholiken für Irritationen gesorgt. kath.net fragte daraufhin das Bistum Aachen um Stellungnahme an. Für das Bistum antwortete Bistumssprecher Stefan Wieland: „Karneval und Kirche gehören mit Blick auf die am Aschermittwoch beginnende Fastenzeit eng zusammen. Insbesondere im Rheinland beeinflusst der Karneval das gesamte Leben, gleichwohl wird das Bistum Aachen Gespräche mit dem Geistlichen führen.“


Vor den laufenden Kameras des „Westdeutschen Rundfunks“ hatte sich in St. Gangolf ein Karnevalsspektakel entfaltet: Hochfliegende kurze Röckchen und akrobatische Einlagen im Altarraum, Willibert Pauels (bekannter Büttenredner unter dem Titel „Ne bergische Jung“) hielt eine Predigt, in der er sich für die Abschaffung des Zölibats aussprach. Auch der evangelische Pfarrer erhielt die Hl. Kommunion gespendet, nicht zum ersten Mal „hier in St. Gangolf“, wie er dann dem WDR freimütig erzählt.

In den sozialen Netzwerken und in den Reaktionen von kath.net-Lesern drückten Katholiken ihre Irritiation über diese Messfeier aus. Beispielsweise schrieb ein der kath.net-Redaktion persönlich bekannter Priester aus Wien: „Es graust mich! Mehr ist zu dieser blasphemischen Geschmacklosigkeit nicht zu sagen!“

Link zum Filmbericht des "WDR": "Närrische Messe mit geistlichem Dreigestirn".

Symbolbild: Diskussion



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