12 Januar 2017, 10:00
Aufruhr im Malteser-Orden
 
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Entlassung des Großkanzlers durch Ordens-Großmeister im vergangenen Monat hat zur ernsthaften Spannung mit dem Heiligen Stuhl geführt. Grund war die Verwicklung des Ordens in die Verteilung von Mitteln zur Empfängnisverhütung. Von Edward Pentin

Vatikan (kath.net/National Catholic Register) kath.net dankt Edward Pentin und dem „National Catholic Register“ für die freundliche Erlaubnis, diesen Artikel in voller Länge in kath.net-eigener Übersetzung übernehmen zu dürfen

Die Entlassung eines hochrangigen Vertreters des Souveränen Malteser Ritterordens, ausgelöst durch die Verteilung von Verhütungsmitteln in verschiedenen Entwicklungsländern, hat zu einem ernsthaften Zerwürfnis zwischen den Rittern von Malta und dem Heiligen Stuhl geführt – jedoch hoffen beide Parteien, dass dieses Zerwürfnis bald beigelegt werden kann.

Der Streit, der nunmehr zu einer fragwürdigen Einmischung durch den Heiligen Stuhl geführt hat, brachte Praktiken ans Licht, die klar im Widerspruch zu der Lehre der Kirche stehen. Er bestätigt auch Gerüchte, wonach die Deutsche Assoziation des Ordens bestrebt ist, ihren Einfluss innerhalb des Ordens auszudehnen, sowie den erklärten Wunsch des Papstes, freimaurerisches Treiben im Orden zu beenden. Darüber hinaus kam eine mysteriöse Spende über 120 Millionen Schweizer Franken an die Ritter ans Tageslicht.

Der Souveräne Malteser Ritterorden ist ein religiöser Laienorden, der seinen Sitz in Rom hat und dessen Ursprünge auf die ersten Kreuzzüge zurückgehen. Er verteidigt seit langem den Glauben gegen Verfolgung und widmet sich der Hilfe für die Armen und Kranken, wozu er über 25.000 medizinische Mitarbeiter und 80.000 freiwillige Helfer verfügt. Der Orden stellt ein souveränes Völkerrechtssubjekt dar und unterhält diplomatische Beziehungen zu 106 Ländern.

Der amerikanische Kardinal Raymond Burke ist der Kardinalpatron des Ordens, dessen Aufgabe es ist, die Beziehung zwischen dem Heiligen Stuhl und den Rittern zu pflegen, sowie den Heiligen Vater über spirituelle und religiöse Vorkommnisse im Orden informiert zu halten.

Die gegenwärtige Affäre, die Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin als beispiellos bezeichnete, wurde publik, als der Großmeister, Fra Matthew Festing, den Großkanzler Albrecht Freiherr von Boeselager, zu diesem Zeitpunkt der dritthöchste Würdenträger des Ordens, am 6. Dezember entließ. Grund war dessen Letztverantwortung für die Verteilung von Verhütungsmitteln durch das humanitäre Hilfswerk des Ordens, Malteser International.

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Obwohl er als Ritter der „zweiten Klasse“ dem Großmeister gegenüber ein Gehorsamsgelübde (die sog. Obedienz) abgelegt hatte, weigerte sich der in Deutschland geborene Ritter zurückzutreten, als er am 6. Dezember dazu aufgefordert wurde. Diese – vom Orden als „schändlich“ bezeichnete – Gehorsamsverweigerung führte zu einem Disziplinarverfahren, aufgrund dessen Boeselager aller Ämter enthoben wurde. Dies wurde vom Orden am 13. Dezember mitgeteilt. Die Verfassung des Ordens legt fest, dass die Gehorsamspflicht innerhalb des Ordens dazu verpflichtet, jeden rechtmäßigen Befehl eines Vorgesetzten – unabhängig von dessen Motivation – auszuführen.

Kondome verteilt

Die Gründe für die Entlassung Boeselagers gehen großteils auf die Jahre 1989 bis 2014 zurück, in denen er als Großhospitaller des Ordens zuständig für Malteser International war. Dies ist das große humanitäre Hilfswerk des Ordens, das in 24 Ländern aktiv ist. Unter seiner Zuständigkeit wurden, das ist mittlerweile dokumentiert, tausende von Kondomen und oralen Verhütungsmitteln verteilt, hauptsächlich (aber nicht nur) um die Verbreitung von HIV/AIDS unter Prostituierten im fernen Osten und in Afrika zu verhindern.

„Sie verteilten die Kondome nicht nur an Patienten, sondern auch an die Helfer“, teilte eine mit der Angelegenheit vertraute Quelle dem „National Catholic Register“ mit – wobei die Quelle anonym bleiben wollte. „Die vordergründige Motivation dafür war es, die Verbreitung von HIV zu verhindern, aber darüber hinaus ging es um Familienplanung im Allgemeinen, um ungewollte Schwangerschaften und um Dinge, die nichts mit AIDS zu tun haben.“

Ende 2014 wurde der Großmeister über die Angelegenheit informiert, woraufhin er im Mai 2015 eine aus drei Personen bestehende Kommission einsetzte, die herausfinden sollte, was passiert war. Diese Kommission erstattete im Januar 2016 Bericht, und das Ausmaß der Verteilung tausender Verhütungsmittel (nach jüngsten Erkenntnissen auch die Abtreibungspille) in den Jahren von 2005 bis 2012 wurde auch kürzlich in einem ausführlichen Report des Lepanto Institutes dokumentiert.

„Boeselager wusste bereits seit längerem von der Angelegenheit, er wurde darüber spätestens im Jahre 2013, als er noch Großhospitaller war, informiert. Damals hatte Malteser International eine umfassende Untersuchung aller Projekte auf deren Übereinstimmung mit den Lehren der Kirche durchgeführt“, sagte Eugenio Ajroldi di Robbiate, der Pressesprecher der Malteserritter. „Seit Ende 2014 und bis Dezember 2016 wurde die Affäre mehrfach zwischen dem Großmeister und Albrecht Boeselager diskutiert.“

Der Pressesprecher unterstrich, dass die Kommission dennoch „die Professionalität von Malteser International und die Bedeutung der Projekte in 24 Ländern“ betonte, ebenso wie „die Tatsache, dass die unethischen Verhaltensweisen nur in den Ländern Myanmar, Kenya und Südsudan auftraten“.

Boeselager erwidert

In einer Stellungnahme vom 23. Dezember protestierte Boeselager. Er führte an, dass es keine legitimen Gründe für seine Entlassung gäbe und dass dem für solche Fälle vorgesehenen Verfahren nicht gefolgt worden sei. Er kritisierte ebenso die Anweisung des Großmeisters und verglich dessen Aufforderung an sich widersetzende Mitglieder, zurückzutreten, mit „Zügen eines autoritären Regimes“.

Bezüglich der Verhütungsmittel nannte der ehemalige Großkanzler die Verteilung von Kondomen in Myanmar eine Maßnahme zur Unterbindung der Verbreitung von AIDS, ohne das Wissen der Führung von Malteser International. Sobald der Orden von der Verbreitung erfahren habe, wären die beiden Projekte unverzüglich beendet worden. Ein drittes wäre fortgeführt worden, weil ein plötzliches Beenden des Programmes eine ganze Region im armen Myanmar jeglicher medizinischer Versorgung entledigt hätte. Dieses Projekt sei dann nach einer Intervention der Glaubenskongregation beendet worden.

Boeselager gab an, dass er sich stets deutlich für die Lehre der Kirche ausgesprochen hätte und dass er sich auch daran halte. Die Anschuldigung, dass er aufgrund der Vorkommnisse in Myanmar die Vorgaben bezüglich Sexualität und Familie nicht einhalte, sei „absurd“.

Dem widerspricht jedoch die Tatsache, dass eine österreichische Sektion der Malteser weiterhin den Gebrauch von Kondomen zur Verhütung von HIV auf deren Website befürwortet. Dies steht im klaren Widerspruch zur Lehre der Kirche, die den Gebrauch von Verhütungsmitteln unter allen Umständen als schweres Unrecht ansieht.

Die Hoffnung, dass der Verhütungsskandal endlich ernst genommen würde, keimte am 10. November auf. An diesem Tag empfing Papst Franziskus Kardinal Burke zu einer Privataudienz. In dieser Audienz war Seine Heiligkeit über die Zustände, die ihm Kardinal Burke vortrug, „zutiefst erregt“, wie das „National Catholic Register“ erfuhr. Der Papst äußerte sich deutlich gegenüber dem Kardinal und verlangte, dass alle freimauerischen Umtriebe sofort ausgeräumt würden. Ebenso verlangte er unverzügliches Handeln.

Die Besorgnis des Heiligen Vaters erfuhr erneuten Ausdruck in einem Schreiben an Kardinal Burke am 1. Dezember. In dem Schreiben, welches das „National Catholic Register“ einsehen konnte, unterstrich der Heilige Vater die Aufgabe des Kardinalpatrons, die Spiritualität des Ordens zu wahren und alle Gruppen aus dem Orden zu entfernen, die den Lehren der Kirche zuwider handelten.

Der Papst verlangte in diesem Schreiben nicht direkt die Entlassung von Boeselager, und anders als verschiedentlich berichtet hat Kardinal Burke niemals Boeselager gegenüber behauptet, dass der Papst dessen Rücktritt verlange. Jedoch, und dies wird von verschiedenen Stellen innerhalb des Ordens mehrfach betont, sah die oberste Führung keine andere Lösung für die Affäre als einen Rücktritt des Verantwortlichen. Die Situation könne nicht bereinigt werden, solange der für einen derartigen Skandal letztendlich Verantwortliche nicht die persönlichen Konsequenzen daraus zog.

Aus Sicht der Führung war es eindeutig, dass die Letztverantwortung für die Verstöße bei Boeselager zu suchen war. Dies umso mehr, als dieser sich auch am 6. Dezember weigerte, eine Antwort darauf zu geben, warum er den Ergebnissen der internen Kommission nicht widersprochen habe.

Eine verlässliche Quelle kann sich auch daran erinnern, dass Boeselager bei einem Empfang in Rom im Jahr 2014 gesagt habe: „Wir verteilen Verhütungsmittel an Arme, andernfalls werden die sterben.“ Auch auf eine Konfrontation mit dieser Aussage hin schwieg Boeselager am 6. Dezember.

Die Führung des Ordens einschließlich Kardinal Burke war davon überzeugt, dass ein grober Verstoß gegen die Lehre der Kirche erwiesen war und dass dieser schon seit langem andauerte. Deshalb mussten die Verantwortlichen dafür zur Rechenschaft gezogen werden, andernfalls würde die Institution ihre Glaubwürdigkeit verlieren.

Boeselager nahm auf eine Anfrage des „National Catholic Register“ hin keine Stellung zu den Vorkommnissen um seine Entlassung.

Kardinal Parolin schaltet sich ein

Insider berichten, dass sich Boeselager nach seiner Entlassung direkt zu Kardinal Parolin begeben habe. Er habe diesem entgegen der Wahrheit mitgeteilt, dass Kardinal Burke ihm gesagt habe, dass der Papst seine Entlassung verlangt habe.

Weil er dies als eine Notlage ansah, so berichten die Quellen weiter, habe Kardinal Parolin keine Rücksprache mit Kardinal Burke gehalten, was dieser mit Boeselager gesprochen habe. Vielmehr schrieb er direkt im Namen des Papstes am 12. Dezember einen Brief an Fra‘ Matthew Festing. In diesem betonte er, dass die einzigen Instruktionen des Heiligen Vaters an Kardinal Burke diejenigen in dem Schreiben vom 1. Dezember waren.

„Insbesondere in Bezug auf die Verbreitung von Methoden und Mitteln, die im Gegensatz zur Lehre der Kirche stehen, hat Seine Heiligkeit um Dialog als Ansatz zur Problemlösung gebeten“, schrieb Kardinal Parolin in seinem Schreiben. „Er hat darin niemandes Entlassung gefordert“, schrieb er weiter. Der Kardinal fügte hinzu, dass er hoffe weiterer Dialog würde dazu führen, dass ein „kluger und für alle vorteilhafter Weg“ gefunden würde.

In seiner Antwort hielt der Großmeister fest, dass alle seine Entscheidungen im vollständigen Übereinklang mit den Instruktionen getroffen worden seien, die ihm Kardinal Burke übermittelt habe. Er bat weiterhin um ein sofortiges Treffen mit Kardinal Parolin, um das weitere Vorgehen zu besprechen. In diesem Treffen äußerte Parolin den Wunsch, eine Kommission einzurichten, die die Umstände der Entlassung genauer untersuchen sollte. Der Großmeister und die Führung des Ordens wiesen das zurück, weil die Souveränität des Ordens eine solche Einmischung in innere Angelegenheiten aufgrund internationalen Rechts nicht gestattet.

Zu diesem Zeitpunkt glaubte die Führung des Ordens, dass Kardinal Parolin auf seine Idee verzichten würde.

Die Untersuchungskommission

Nichtsdestotrotz erhielten der Großmeister und Kardinal Burke am 22. Dezember ein Schreiben des Vatikans. Darin wurde mitgeteilt, dass eine Kommission oder Gruppe eingerichtet worden war. Weiter solle die Umsetzung der Anweisungen des Heiligen Vaters vom 1. Dezember ausgesetzt werden, sowie dass keine weiteren Schritte zu unternehmen seien, bis die neue Kommission ihre Arbeiten abgeschlossen habe. Am selben Tag informierte der Vatikan die Medien, wenn auch nicht über ein offizielles „bollettino“, sondern stattdessen via E-Mail. Hierin wurde mitgeteilt, dass ein fünfköpfiges Gremium schnell zu Informationen über den Streit führen solle.

Als er vom „National Catholic Register“ um eine Stellungnahme gebeten wurde, antwortete Kardinal Burke: „Ich kann mich hierzu nicht äußern, da ich in diese Entscheidungen nicht einbezogen war. Ich war nur bei der Entlassung anwesend.“ Aber er fügte hinzu, dass er „sehr besorgt sei“ über die gesamte „sehr unglückliche Reaktion auf die gerechtfertigte Entscheidung des Großmeisters“, und dass dies dazu führe, dass „die eigentliche Ursache, nämlich ein grober Verstoß gegen die Lehre der Kirche durch eine ehrwürdige und alte Institution aus den Augen verloren würde“.

Die fünf Mitglieder der Kommission sind Erzbischof Silvio Tomasi, früherer Beobachter des Heiligen Stuhls bei den Vereinten Nationen in Genf, der Jesuitenpater Gianfranco Ghirlanda, ein vormaliger Rektor der Universität Gregoriana, Jacques de Liederkerke, ein Anwalt, Marc Odendall, ein Investmentbanker, und Marwan Sehnaoui, der Präsident des Malteserordens im Libanon.

Abgesehen von Pater Ghirlanda sind alle Mitglieder der Gruppe auch Mitglieder des Ordens und bekannte Freunde von Boeselager. Odendall ist dafür bekannt, ein besonderer Unterstützer Boeselagers zu sein, und Erzbischof Tomasi ist ein guter Freund von Odendall, so berichten Quellen innerhalb des Ordens.

Darüber hinaus hat das „Register“ in Erfahrung gebracht, dass Odendall, Sehnaoui und Erzbischof Tomasi eine intensive Beziehung zu Boeselager pflegen. Diese Beziehung besteht, seitdem der Orden vor vielen Jahren eine sehr große Spende von einem Gönner aus Frankreich erhielt. Diese Stiftung ist mindestens 120 Millionen Schweizer Franken wert. Kardinal Parolin soll von der Stiftung seit März 2014 wissen.

Der Kardinalstaatssekretär ist ebenfalls mit Boeselager befreundet und ernannte am 15. Dezember dessen Bruder, Georg Freiherr von Boeselager, zu einem der drei neuen Mitglieder im Aufsichtsrat des IOR (der Vatikanbank).

Der Kardinal lehnte eine Stellungnahme zu einer Reihe von Fragen des „Register“ ab. Er halte es für „nicht angemessen“, ließ er am 2. Januar mitteilen.

Der Orden lehnt die Kommission ab

In einem Schreiben vom 3. Januar an die Ritter des Ordens betonte der neue Großkanzler, Fra‘ John Critien, dass der Orden mit der päpstlichen Kommission nicht zusammenarbeiten könne. Dies beruhe auf deren „rechtlicher Irrelevanz“ im Bezug auf das Rechtssystem des Ordens, geschehe aber vor allem, um „die Souveränität des Ordens gegen Initiativen zu beschützen, die eindeutig darauf ausgerichtet sind, seinen souveränen Charakter in Frage zu stellen oder zu beschneiden“. Der Orden hatte zuvor schon öffentlich mitgeteilt, dass eine solche Einmischung nicht hinnehmbar sei.

Er betonte aber ausdrücklich, dass „die Verweigerung einer Zusammenarbeit lediglich aus rechtlichen Zwängen erfolge“, und dass diese „in keiner Weise als fehlender Respekt gegenüber der Kommission selber oder gegenüber dem Staatssekretariat des Heiligen Stuhles ausgelegt werden dürfe“.

Unterstützer der Kommission führen an, dass ein wichtiger Grund für deren Einrichtung sei, dass Boeselager von den nationalen Assoziationen unterstütz werde. Dies scheint aber nicht korrekt zu sein, denn dem „Register“ liegen Loyalitätserklärungen gegenüber dem Großmeister von zahlreichen nationalen Assoziationen vor – unter anderem Italien, Spanien, Portugal, Mexiko, Chile und Malta.

Am 4. Januar antwortete Erzbischof Tomasi auf das Schreiben von Fra‘ Chritien. Er führte an, dass dieses „mehrere unklare Stellen enthielte, die zu Missverständnissen führen könnten“. Der Erzbischof führt aus, dass die Angelegenheit der Entlassung von Boeselager „nicht die Souveränität des Ordens betreffe, sondern den Vorwurf fragwürdiger Vorgehensweise und mangelnder substanzieller Begründung für die getroffenen Maßnahmen“. Ebenso sagt er, „dass es niemals einen Auftrag zur Entlassung von irgendjemandem gegeben habe, weder vom Heiligen Stuhl noch vom Heiligen Vater persönlich.“

„In Bezug auf das, was Eure Exzellenz als die rechtliche Irrelevanz der Kommission bezeichnet: Die Argumente, die der Großmeister genannt hat, um den Großkanzler zu ersetzen, haben die Einrichtung der Kommission durch den Heiligen Vater ausgelöst, da dieses Vorgehen den Orden tief gespalten hat“, so Erzbischof Tomasi weiter.

Auf der Suche nach einer Lösung

Sowohl der Orden als auch der Heilige Stuhl sind sehr daran interessiert, die Angelegenheit schnell beizulegen. Und trotz des Protestes von höchsten Stellen des Ordens hält der Vatikan die päpstliche Kommission, die sich am 5. Januar zum ersten Mal traf, weiter für den besten Weg, um dieses Ergebnis zu erreichen.

In einem Kommentar gegenüber der italienischen Zeitung Il Messaggero vom 31. Dezember sagte Kardinal Parolin: „Die Kommission wird Informationen sammeln, und dann sehen wir weiter“.

Edward Pentin ist der Rom-Korrespondent des National Catholic Register.







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