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Malteser-Orden lässt 'Alte Messe' verbieten

11. Juni 2019 in Weltkirche, 41 Lesermeinungen
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Die bizarre Anordnung des Ordens sorgt für heftige Diskussionen innerhalb des Ordens


Rom (kath.net)
Fra' Giacomo Dalla Torre, der 80. Großmeister des Malteserordens, hat untersagt, dass bei offiziellen Messfeiern des Malteser-Ordens die "Alte Messe" gefeiert wird. In dem Brief vom 10. Juni soll damit die außerordentliche Form des römischen Ritus bei Messfeiern des Ordens verboten werden, was derzeit ordensintern für heftige Diskussionen sorgt. Die außerordentliche Form ist grundsätzlich seit dem Motu proprio "Summorum Pontificum" vom 7. Juli 2007 in der katholischen Kirche wieder erlaubt. Unter anderem in England schätzen Mitglieder des Ordens die "Alte Messe".



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Lesermeinungen

 freya 17. Juni 2019 
 

@Sagittarius

Apg 5,29: Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen.
Letztlich ist in dieser Frage jeder allein seinem Gewissen verpflichtet.

Unter der Rubrik "Erzbischof Vigano Homo-Mafia" hab ich dir den Hinweis auf den jüngst besprochenen! Kathnet-Artikel vermerkt. 😊


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 Sagittarius 17. Juni 2019 
 

Was ist "Kirche"? 3

Kardinal Zen sagte damals: „Es gibt das Problem der sieben exkommunizierten und von Franziskus begnadigten Bischöfe. Bisher wurde keiner von ihnen an die Spitze einer Diözese gestellt. Falls dies geschieht, werde ich für immer schweigen, denn das wäre inakzeptabel und würde mich zwingen, mich entscheiden zu müssen, zwischen gegen den Papst zu rebellieren oder zu schweigen. Ich werde schweigen.“ Genau vor diesem Problem stehe ich jetzt und ich befürchte, wenn die Entwicklung in der Kirche so weitergeht, dass früher oder später alle an diesen Punkt gelangen werden, sich entscheiden zu müssen, ob man Gott mehr gehorcht als den Menschen. Eines weiß ich aber sicher, ich werde nicht freiwillig das sinkende Schiff Petri verlassen, denn es ist unsinkbar.


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 Sagittarius 17. Juni 2019 
 

Was ist "Kirche"? 2

Die protestantische „Kirche“ kennt somit keine Dogmen und keine Übergeordneten, alle sind gleich (vgl. Gleichheitsprinzip der Freimaurer). Jeder kann Gott selber für sich erkennen. Die Folge sind viele Abspaltungen und Denominationen. In der kath. Kirche wird die Einheit durch den Papst und den mit ihm verbundenen Bischöfen garantiert. Die tragende Säule ist dabei der Gehorsam. Mit ihm steht und fällt die Einheit. Das Gehorsamsprinzip kann aber nicht nur zum Aufbau, sondern auch zur Zerstörung (Bsp. Nationalsozialismus) verwendet werden. Wenn nun in der Kirche der „Gehorsam“ zur Selbstzerstörung der Kirche verwendet wird, stehen wir vor demselben Problem wie Kardinal Zen vor dem China-Abkommen:


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 Sagittarius 17. Juni 2019 
 

Was ist "Kirche"? 1

Danke @s.Oliver für deine Überlegungen. Du hast einen ganz entscheidenden Punkt angesprochen, nämlich: „Was ist Kirche?“. Du definierst „Kirche“ folgendermaßen: „Und Kirche ist, wo zwei oder drei in Seinem Namen versammelt sind (Mt 18,20)“. Das ist exakt das protestantische Selbstverständnis von Kirche. Luther duldete keinen Mittler zwischen Gott und dem Volk Gottes und deswegen hat er die meisten Sakramente, einschließlich der Priesterweihe, abgeschafft, weil Papst, Bischöfe und Priester als Mittler zwischen Gott und den Menschen hinderlich seien (solus Christus). Die katholische Kirche sieht sich selbst als Nachfolger der Apostel und des Papstes (Du bist der Fels, auf dem ich meine Kirche bauen will“ (Mat 16,18f). Man kann kurz sagen, das protestantische Kirchenverständnis sieht sich vom Volk her und das katholische vom Amt her, sie ist also hierarchisch aufgebaut.


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 s.Oliver 16. Juni 2019 
 

Rebellischer Gehorsam

"...oder müssen wir Gott mehr gehorchen als den Menschen?"

Danke, @Sagittarius. Eine tolle Frage. Ich versuche eine Antwort. Der Gehorsam bezieht sich letztlich auf Jesus Christus (Joh 14,6). Und Kirche ist, wo zwei oder drei in Seinem Namen versammelt sind (Mt 18,20). Diese Kirche ist unsterblich. Es wird immer zwei oder drei geben.

Die "Dichotomie" (= eine Struktur aus zwei Teilen, die einander ohne Schnittmenge gegenüberstehen) von Gott und Mensch ist bei uns eigentlich aufgehoben. Wir müssen nicht fragen, ob Gott oder den Menschen:

"...seine Jünger fragten ihn, als sie allein waren: Warum konnten denn wir den Dämon nicht austreiben? Er antwortete ihnen: Diese Art kann nur durch Gebet ausgetrieben werden." (Mk, 9,28)

Das heißt, das Gebet, nicht die intellektuelle Entscheidung, ist der Schlüssel. Wir machen zu wenig Gebrauch davon. Wer oder was reißt uns hin und her? Diesem brauchen wir nicht zu gehorchen. Es gibt eine Rebellion. Die ist innerlich - und verändert doch alles.


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 Sagittarius 14. Juni 2019 
 

Gehorsam 1

Mich erinnert diese Gerhorsamspflicht an den hier schon vor einigen Wochen empfohlenen Film "KATHOLIKEN".
https://www.youtube.com/watch?v=0YAhtKynWuU
Hier werden auch durch „Gehorsam“ die Rechtgläubigen vernichtet. Genauso geschah es mit Fra Festing, oder den chinesischen Untergrundbischöfen, die im Gehorsam zurücktreten mussten, zugunsten der patriotischen Vereinigung, die nach Papst Benedikt XVI. unvereinbar mit der katholischen Kirche ist. Der Gehorsam ist ein sehr hohes Gut in der Kirche. Jesus hat diesen Gehorsam gelebt und erlitten: „Obwohl er der Sohn war, hat er durch das, was er gelitten hat, den Gehorsam gelernt; zur Vollendung gelangt, ist er für alle, die ihm gehorchen, der Urheber des ewigen Heils geworden“ (Hebräer 5,8-9); „ER erniedrigte sich und war gehorsam bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz.“ (Philipper 2,8).


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 Sagittarius 14. Juni 2019 
 

Gehorsam 2

Andererseits haben Petrus und die Apostel dem Hohenpriester, der damaligen höchsten kirchlichen Autorität in Israel, öffentlich mit den Worten widerstanden: „Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen.“ (Apg 5,29). Ist es nun die Pflicht der Gläubigen, bis zum Tod der eigenen Kirche gehorsam zu sein, oder müssen wir Gott mehr gehorchen als den Menschen? Ich will hier kein Rebell sein, aber ich bin hin und hergerissen.


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 Herrliberg 12. Juni 2019 

Gott sei Dank, für diese Entscheidung!

Denn es wäre ja noch schöner, wenn die urkatholische heilige tridentinische Messe von dieser Kondomverteilungsorganisation korrumpiert werden dürfte.


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 Cicero 12. Juni 2019 

Wer lesen kann ...

... ist klar im Vorteil.
Gilt auch für adelige Ordensritter in Führungspositionen.
Die getroffene Anordnung ist von Summorum pontificum nicht gedeckt und daher vermutlich unwirksam.
Die ao Form ist einigen ab der Spitze des Ordens ein Dorn im Auge. Warum auch immer. Jedenfalls gibt man sich die gleiche Mühe wie 69/70 mit Gewalt den Novus Ordo durchzusetzen.
An die jetzt getroffene Verfügung muss sich m.E. niemand halten.


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 Chris2 12. Juni 2019 
 

Am Ende wird die Kirche

zum klassischen Ritus zurückkehren, mindestens aber zum Latein. Denn die Landessprachen haben keineswegs "zu einem tieferen Verständnis der Texte" geführt (zumindest nicht im deutschsprachigen Raum), sondern das Mysterium weitgehend zerstört und dem Personenkult um den "Vorsteher" und (wegen der Banalität der übersetzten Texte) liturgische Missbräuche und Experimente gefördert. Von all den Falschübersetzungen wie "für alle" und "Sünde der Welt" ganz abgesehen.


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 anjali 12. Juni 2019 
 

Laizierung

Ich meine,das betrifft die Schwester worueber Alpengluehen berichtet.


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 anjali 12. Juni 2019 
 

Ordensbesitz

Bekommen die Schwester ihre Mitgifte zurueck,wenn sie laiziert werden?Wer bekommt den Immobilienbesitz? Ich traue die Sache gar nicht!


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 anjali 12. Juni 2019 
 

@Alpengluehen

Herzlichen Dank fuer diesen Link!Diese Zerstoerung ist schrecklich!Ich kann es fast nicht glauben. Wir haben viel zu wenig Nonnen und dann macht man so etwas mit ihnen.


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 KMCA 12. Juni 2019 
 

@Gandalf

Wie kommen Sie darauf, dass das eine Idee von Boeselager gewesen ist? Mein Eindruck vom Großkanzler ist, dass er ein reiner Machtpolitiker ist, dem solche liturgischen Feinheiten reichlich egal sind. Der will seine Adels-NGO abziehen, und wichtig sein. Details wie die Liturgie sind da nicht so wichtig.

Ich hätte diese Intervention eher aus der Ecke Becciu kommen sehen. Aber ich habe auch keine aktuellen Informationen aus dem inneren Kreis.

Aber insgesamt sieht es für mich eher wie eine Retourkutsche des Vatikans an die Adresse des Kardinalpatrons aus, als sonst etwas.


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 Ulma 12. Juni 2019 
 

Neuanfang inmitten der Krise

Ein sehr interessantes Buch zu diesem Thema: Neuanfang inmitten der Krise
Die heilige Liturgie
Die traditionelle lateinische
Messe
und die Erneuerung der Kirche
Peter A. Kwasniewski
Una Voce 2017

ISBN: 978-3-926377-42-5

Dieses Buch ist einfach nur spannend und wichtig!


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 ThomasR 12. Juni 2019 
 

ich kenne auch keine Pfarre im gesamten deutschsprachigen Raum,

die z.B. im eigenen Pfarrbrief alle Gläubigen informiert hat, daß auch ihnen (ja in jeder Pfarre!)zusteht, das Lesen der alten Messe (z.B. einmal in der Woche) in eigener Pfarre zu beantragen.
Ohne zwei liturgischen Formen von einem Ritus wird die Kirche auf der Pfarrebene scheitern (die Gläubigen wandern inzwischen massiv in die Pfingstgemeinden ab)


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 borromeo 12. Juni 2019 

@Stanley

Danke für den Hinweis! Ich wußte, daß die Kommission aufgelöst werden sollte, doch habe ich übersehen, daß dies Anfang dieses Jahres ja bereits geschehen ist.

Beschwerdeinstanz ist damit die Glaubenskongregation, in der mit dem Motu proprio "Da oltre trent’anni" eine eigene Sektion für diesen Zweck eingerichtet wurde. Ganz ohne Möglichkeit des Einspruchs bleibt das Kirchenrecht damit nicht, wenngleich auch ich eine deutliche Schwächung der Anliegen der altrituellen Gemeinschaften erkenne.

Damit also: Empfehlung des Widerspruchs an die Kongregation für die Glaubenslehre!


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 Hadrianus Antonius 12. Juni 2019 
 

Judas

Der "Judas" scheint mir in diesen Tagen nicht Salvini zu sein, wie die moderne italienische Bischöfe sich heiser ausschrieen, sondern Fra Giacomo Dalla Torra und sein Kumpane Boeselager.
@Alpenglühen, wenn Ihr Beitrag stimmt (woran ich keine Zweifel habe), freue ich mich über meine persönliche Entscheidung.
Die Pfingstwallfahrt von Chartres nach Paris war übrigens wieder einmal äusserst spirituell erhebend.
Bonne Chance!


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 MSM 12. Juni 2019 
 

@lakota

"Was ist bloß an der "Alten Messe"
daß viele sie so fürchten und bekämpfen??"
Der Satan fürchtet sie, weil sie die Ehrfurcht vor Gott fördert durch die Schönheit der Liturgie, die das heilige Geschehen des Messopfers in so erhabener Weise zum Ausdruck bringt.
Deshalb wir sie so bekämpft!

Dieses Verbot innerhalb des Malteserordens überrascht nicht wirklich. Es zeigt, welche zerstörerischen Fraktionen auch dort nun die Oberhand haben. @Gandalf gab in seinem Kommentar ja schon den passenden Hinweis auf Boeselager. Der Name scheint Programm...


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 Stanley 12. Juni 2019 
 

@borromeo

Lieber borromeo,
anscheinend wissen Sie es noch nicht: Papst Franziskus hat die Komission Ecclesia Dei aufgelöst!
Es existiert keine Beschwerdeinstanz mehr!


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 Klostermann 12. Juni 2019 

Christliche Verfolgung?

Nicht nur in der arabischen Welt werden die Christen verfolgt, nein jetzt geht es uns von innen heraus an den Kragen.
Franziskus will mit aller Gewalt die Kirche an die jetzige Zeit anpassen. Und alle Steigbügelhalter machen mit. Bei Benedikt XVI. waren die Prälaten lammfromm, bei Franziskus oh Wunder, werden sie zu Wendehälse.
Nur liebe Malteser, dann spende ich halt nichts, die Pflegebedürftigen finden sicher in anderen Einrichtung Platz, und mit der Malteser-Rettung kann man auch verzichten, gibt andere gute Rettungsdienste.


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 lakota 11. Juni 2019 
 

Was ist bloß an der "Alten Messe"

daß viele sie so fürchten und bekämpfen?? Nagt das Gewissen, weil man so vieles mit dem Novus Ordo zerstört hat?


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 lakota 11. Juni 2019 
 

Was ist bloß an der "Alten Messe",


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 borromeo 11. Juni 2019 

Dieses Verbot ist kirchenrechtlich nichtig!

Can. 12 §1 CIC: "Allgemeine Gesetze verpflichten überall alle, für die sie erlassen worden sind."

Das päpstliche MP "Summorum Pontificum" besitzt allgemeine Gesetzkraft. Es verpflichtet alle Katholiken und hat grundsätzlich Vorrang vor jedem partikularrechtlichen Gesetz bzw. Dekret (ein Gesetz oder Dekret, das sich lediglich auf ein bestimmtes Territorium oder auf eine passiv gesetzesfähige Gemeinschaft wie in diesem Fall den Malteserorden bezieht).

Im vorliegenden Fall ist dieser Vorrang auch ausdrücklich in "Summorum Pontificum" von Papst Benedikt XVI. vermerkt worden:
"Alles aber, was von Uns durch dieses als Motu Proprio erlassene Apostolische Schreiben beschlossen wurde, ist – so bestimmen Wir – gültig und rechtskräftig und [...] zu befolgen, ungeachtet jeder anderen gegenteiligen Anordnung."

Das Verbot des Großmeisters ist nichtig und muß von keinem Angehörigen des Ordens befolgt werden. Überdies wäre es sinnvoll, bei der päpstlichen Kommission Ecclesia Dei dagegen anzugehen.


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 Couperin 11. Juni 2019 
 

Anlässe

Es geht um offizielle Anlässe, und diese kann ein Oberer sehr wohl regeln. Wozu also die Aufregung?


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 Gandalf 11. Juni 2019 

Das dürfte eine Boeselager-Idee gewesen sein..


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 Alpenglühen 11. Juni 2019 

@Stanley, s. Art. 60695 v. 24.08.2017

Schon in 07/2017 waren bei LifeSiteNews die Pläne von P.F. nachzulesen:
lt. Andrea Grillo, Prof. an St. Anselmo in Rom, war P. Franziskus dabei zu planen, die Piusbruderschaft als PersonalPrälatur in die Kirche wieder aufzunehmen. „Summorum Pontificum“ v. 2007 soll aufgehoben! werden. Nur noch die FSSPX dürfte die Messe im alten Ritus lesen. Mit einer entsprechenden Vereinbarung mit der Bruderschaft, wolle P. F. jene Katholiken, die die „alte Messe“ „haben wollen“ zu den Piusbrüdern absondern. Für die meisten würde das bedeuten, daß ihnen der Zugang zur „alten Messe“ entzogen würde, da es nicht mehr genug FSSPX-Priester gäbe, um weltweit für alle Katholiken, die es möchten, die „alte Messe“ feiern zu können. U. das wäre auch so gewollt! In Kraft treten sollte alles nach dem Tod von Papa Benedikt. Die Unterzeichnung der Abkommen bzw. Vereinbarung hätte kurz bevor gestanden, als Kard. Müller mit dem Brief v. 20.05.2017 „dazwischenfunkte“.

www.lifesitenews.com/news/vatican-rumblings-pope-francis-aiming-to-end-latin-mass-permission


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 Alpenglühen 11. Juni 2019 

M. E. überschreitet Dalla Torre seine Kompetenzen

‚Summorum Pontificum’ gibt jedem Priester die Generalerlaubnis!, die hl. Messe nach dem alten Ritus zu feiern.
Unter „www.summorum-pontificum.de/“ ist das Verbotsschreiben von Dalla Torre nachzulesen. lt. Kommentar dazu beruft er sich auf Art. 3 von ‚Summorum Pontificum’.
Zitat: „…Wenn eine einzelne Gemeinschaft oder ein ganzes Institut bzw. eine ganze Gesellschaft solche Feiern oft, für gewöhnlich oder ständig begehen will, ist es Sache der höheren Oberen, nach der Norm des Rechts und gemäß der Gesetze und Partikularstatuten zu entscheiden.“
Art. 3 spricht von „oft“, „für gewöhnlich“ od. „ständig begehen wollen“, daß dann höhere Obere entscheiden. Das ist m.E. aber k e i n Freibrief, stattdessen die Feier nach dem alten Ritus zu verbieten.
Ich denke, der Sonderbeauftragte Becciu, u. damit P.F. steckt dahinter. Seine „Begeisterung“ für den alten Ritus haben ja schon etliche Gemeinschaften in Form ihrer Auflösung zu spüren bekommen. zuletzt s. nachstehenden Link

www.lifesitenews.com/news/vatican-all-but-wipes-out-conservative-order-of-nuns-for-too-much-prayer


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 ThomasR 11. Juni 2019 
 

alle Priesterseminare in Westeuropa ohne Pflege der alten Messe

(z.B. einmal in der Woche - in meinen Augen völlig ausreichend)
sind bereits jetzt in spe geschlossen.
Vor Kurzem wurde übrigens in Frankreich die Schließung von zwei historischen diözesanen Priesterseminaren in Bordeux und in Lille von der Amtskirche angekündigt.
Ausgerechnet Ort der Begegnung von beiden liturg Formen des RR ist auch ein Ort des Berufungsapostolates und ein Ort der Erneuerung des Glaubens und der Kirche (Altar!).
Die Austrittwelle, die momentan über Deutschland rollt betrifft übrigens nur Orte, wo nur die neue liturgische Form gepflegt wird, andere Orte (mit zwei liturgischen Formen bzw . nur mit der alten liturgischen Form werden von dieser Entwicklung verschon, hier spricht man eher über Kirchenjahr als vom Kirchenaustritt)
In keinem deurschen diözesanen Priesterseminar wird die alte liturg Form z.B. einmal in der Woche gepflegt,in keinen deutschen Priesterseminar wird die Ausbildung in beiden liturg Formen angeboten = sind alle Priesterseminare also zu schliessen?


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 siebenschlaefer 11. Juni 2019 
 

Man kann es auf einen Punkt bringen:

tiefe und gottergebene Frömmigkeit ist der Spitze der katholischen Kirche inzwischen mehr als ein Dorn im Auge. Ergo soll auch alles verschwinden, was diese Frömmigkeit fördert.


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 Stanley 11. Juni 2019 
 

@anjali

Lieber anjali,

offensichtlich geht das doch!
Die Oberen des Ordens haben verstanden, dass der Glaube, der die "Alte Messe" während 1.962 Jahren hervorgebracht hat, nicht vereinbar ist mit dem Glauben, der die "Neue Messe" hervorgebracht hat.
Seit dem II. Vatikanischen Konzil wurde nahezu alles geändert: die Wandlungsworte der Hl. Messe ("für alle" [Novus Ordo Missae] statt "für viele" [traditionelle Messe]. zuletzt sogar das Glaubensbekenntnis, aus dem das Wort "Hölle" getilgt wurde und der Glaube an die Auferstehung der Toten bekannt wird und nicht mehr der Glaube an die Auferstehung des Fleisches (was nicht ganz dasselbe ist). Vor wenigen Tagen wurde sogar das Vater Unser Gebet verändert. Aus der Zeit vor dem II. Vatikanischen Konzil ist nicht mehr viel übrig geblieben.

Es steht zu befürchten, dass mit dem Ableben von Benedikt XVI. die "Alte Messe" ganz verboten und das Motu Proprio Summorum Pontificum zurückgezogen wird.

Die Entwicklung läuft zur Zeit genau darauf hinaus.


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 Lukas P. 11. Juni 2019 
 

Da will man Mitglieder loswerden.

Dieses Verbot dient wohl dazu entsprechende Mitglieder aus dem Orden zu bekommen. Vermutlich will man damit die Personen aus dem Orden haben, welche wohl rechtgläubig sind und nicht bei jedem Glimbim mitmachen würden. Läuft ja ähnlich wie bei Franziskus, alle die seine Häresien nicht teilen, werden abgesägt.


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 anjali 11. Juni 2019 
 

Aber der Malteser Orden ist doch selber sehr traditionell.Dazu passt doch die Lateinische Messe. Ich fuerchte dass etwas dahinter steckt um die alte Messe zu verbieten. Das ist nicht normal!!Und was wuerde Papst Benedikt darueber sagen?? So etwas geht doch nicht!


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 Diadochus 11. Juni 2019 
 

Schade

Da können sie den Malteser-Orden gleich abwickeln. Er wird vergehen wie die Konzilskirche. Ist denn keiner mehr bereit, der Göttlichen Majestät, der Hl. Dreifaltigkeit, ein reines Opfer darzubringen?


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 Herbstlicht 11. Juni 2019 
 

Hoffentlich wehren sich diejenigen Ordensbrüder, die den alten rRtus

Eine hl. Messe im alten Ritus ist nichts, was man verbieten müsste.
Im Novus Ordo steht bekanntlich der Mensch im Mittelpunkt; vor allem der Priester am Volksaltar ist den ständigen Blicken ausgesetzt.

In der Feier im alten Ritus hingegen ist Gott der Mittelpunkt der Zeremonie und des Gebetes.
Was also sollte daran falsch sein, dass ein Verbot rechtfertigen könnte?


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 ThomasMoore 11. Juni 2019 

Vielleicht sollte der Großmeister mal

das Dokument "Summorum Pontificum" und seine Ausführungsbestimmungen lesen. Dann würde er vielleicht erkennen, dass er kein Recht hat die Zelebration nach dem Missale von 1962 zu verbieten.
Vgl. Brief an die Bischöfe von P. Benedikt 16: "Es gibt keinen Widerspruch zwischen der einen und der anderen Ausgabe des Missale Romanum. In der Liturgiegeschichte gibt es Wachstum und Fortschritt, aber keinen Bruch. Was früheren Generationen heilig war, bleibt auch uns heilig und groß; es kann nicht plötzlich rundum verboten oder gar schädlich sein"


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 NicoA 11. Juni 2019 
 

Unfassbar - und doch hilfreich

Denn an solchen Früchten können wir sie erkennen. Wer mit solchen Verboten agiert, der richtet sich selbst.


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 freya 11. Juni 2019 
 

Wie war das noch Mal?

Hatte Kardinal


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 H.v.KK 11. Juni 2019 
 

H.v.KK

Bei allem gebotenen Respekt,aber GEHTS NOCH?


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 je suis 11. Juni 2019 

DEJA VU

Und wieder erinnert mich dieses (unerlaubte?)Verbot an den hier schon vor einigen Wochen empfohlenen Film "KATHOLIKEN".

https://www.youtube.com/watch?v=0YAhtKynWuU

HERR HILF DEINER KIRCHE!


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 KMCA 11. Juni 2019 
 

Man greift sich an den Kopf

Unser Großmeister ist ein lieber, alter Mann. Der diese Idee sicher nicht selbst gehabt hat.

Es ist halt sehr die Frage, was in den Hirnen derer vorgeht, die diesen Schwachsinn zu verantworten haben. Der Einheit des Ordens dienlich ist es jedenfalls ganz sicher nicht.


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