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Kardinal Meisner setzt auf Humor gegen Weihnachtsstress

21. Dezember 2014 in Deutschland, 1 Lesermeinung
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Der emeritierte Kölner Erzbischof Meisner setzt auf Humor und Rücksichtnahme, um Stress und Konflikte an Weihnachten zu vermeiden. Besonders wichtig sei es, auch «über sich selbst lachen zu können».


Frankfurt (kath.net/KNA) Kardinal Joachim Meisner setzt auf Humor und Rücksichtnahme, um Stress und Konflikte an Weihnachten zu vermeiden. Besonders wichtig sei es, auch «über sich selbst lachen zu können», sagte der emeritierte Kölner Erzbischof in einem am Sonntag online veröffentlichten Interview für die Weihnachtsausgabe des Magazins der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» (FAZ): «Wenn wir im Dom in der Heiligen Nacht die Messe feiern, dann sind da mindestens 120 Sänger, gut 60 Ministranten und vielleicht 20 Konzelebranten. Da kann vieles schief gehen, es kann leicht zu Spannungen kommen. Aber wir haben einen großartigen Küster, der Konfliktsituationen auch mal durch einen Witz auflösen kann.»


Auch in der Kirche untergrabe das Lachen auf keinen Fall die weihnachtliche Ehrfurcht, betonte Meisner weiter: «Wir müssen immer daran denken: Wir feiern ein Kind. Und Kinder lachen - und manchmal schreien sie auch.» Auch Jesus selbst würde sicher «nicht so überstreng sein und sagen: 'Das dürft ihr nicht und jenes auch nicht'. Mein Gott, wir müssen uns freuen dürfen, Kinder Gottes zu sein.»

Mit Blick auf die oft sehr konfliktbeladenen Weihnachtsfeiern in den Familien empfiehlt der Kardinal vor allem gegenseitige Rücksichtnahme: «Man kennt sich doch in der Familie und weiß, was den anderen nervös macht, was wichtig ist für ihn.» Außerdem helfe es, wenn jeder seine oft überhöhten Ansprüche etwas nach unten korrigiere: «Zum Beispiel, dass alles sauber sein muss. Das ist eigentlich kein Ideal. Man sollte sich vielmehr sagen: An Weihnachten soll es bei uns am unproblematischsten sein.»

Dass auch immer mehr Muslime Weihnachtsschmuck an ihre Fenster hängen, bewertet Meisner sehr positiv: «Das sind ja auch Menschen, Kinder Gottes wie wir. Deshalb ist das gut. Damit sind sie noch keine Christen, aber sie lassen sich von dem Ereignis berühren, das wir Christen feiern. Es wirkt ansteckend auf andere, weil es keine konstruierte Feier ist, sondern ganz und gar dem Wesen des Menschen entspricht.»

Kardinal Joachim Meisner feiert am ersten Weihnachtstag seinen 81. Geburtstag. Er wurde am 25. Dezember 1933 in Breslau geboren, war von 1980 bis 1989 Bischof von Berlin und von 1989 bis 2014 Erzbischof von Köln. Am 28. Februar hatte Papst Franziskus sein Rücktrittsgesuch aus Altersgründen angenommen.

(C) 2014 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.
Foto Kardinal Meisner (c) Erzbistum Köln


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