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| ![]() Neuer Visitator für Medjugorje: Cavina folgt auf Cavallivor 42 Minuten in Aktuelles, keine Lesermeinung 71-jähriger emeritierter Bischof von Carpi künftig im Auftrag des Papstes für die seelsorgliche Begleitung der Pfarre und ihrer Pilger zuständig Medjugorje (kath.net/KAP) Papst Leo XIV. hat Francesco Cavina zum neuen Apostolischen Visitator mit besonderem Auftrag für die Pfarre Medjugorje ernannt. Die Ernennung erfolgte auf unbestimmte Zeit und "ad nutum Sanctae Sedis", also bis auf Widerruf durch den Heiligen Stuhl. Zugleich nahm der Papst den Amtsverzicht des bisherigen Visitators, Erzbischof Aldo Cavalli, an, der am 18. Oktober das 80. Lebensjahr vollendete. Dies gaben die Pfarre Medjugorje und der Vatikan am Samstag bekannt. Cavina wurde am 17. Februar 1955 in Faenza in der italienischen Region Emilia-Romagna geboren. Nach seinem Theologiestudium in Bologna wurde er am 15. Mai 1980 zum Priester geweiht. Später promovierte er im Kirchenrecht an der Päpstlichen Lateranuniversität in Rom. Von 1996 bis 2011 arbeitete er in der Sektion für die Beziehungen zu den Staaten des vatikanischen Staatssekretariats. Papst Benedikt XVI. ernannte ihn 2011 zum Bischof von Carpi. Die Bischofsweihe empfing er im 2012. Dieses Amt übte er bis 2019 aus; seither ist er emeritierter Bischof. Während seiner Amtszeit in Carpi prägte insbesondere die Bewältigung der Folgen des schweren Erdbebens von 2012 sein Wirken. Cavina unterstützte die betroffene Bevölkerung, begleitete den Wiederaufbau kirchlicher Einrichtungen und setzte sich für soziale und wirtschaftliche Hilfsprojekte ein. 2017 empfing er Papst Franziskus zu einem Pastoralbesuch in der Diözese. 2022 wurde ihm von der Stadt Mirandola eine zivile Auszeichnung für seinen Einsatz beim Wiederaufbau verliehen. Cavalli: Medjugorje ist "heiliger Ort der Gnade" Mit Cavina übernimmt erneut ein italienischer Geistlicher die Aufgabe, die pastorale Arbeit in Medjugorje zu begleiten. Sein Vorgänger Aldo Cavalli war seit November 2021 Apostolischer Visitator. Der erfahrene vatikanische Diplomat war zuvor unter anderem Nuntius in Angola, Chile, Kolumbien, Malta, Libyen und den Niederlanden. Er folgte damals auf den polnischen Erzbischof Henryk Hoser, der im August 2021 im Amt gestorben war. Hoser war 2018 von Papst Franziskus zunächst als Sondergesandter nach Medjugorje entsandt worden. 2019 wurde seine Aufgabe in die eines Apostolischen Visitators mit besonderem Auftrag umgewandelt. Medjugorje ist seit 1981 als Wallfahrtsort bekannt. Damals berichteten sechs Jugendliche von Erscheinungen der Jungfrau Maria, wobei das Phänomen bis heute andauern soll. Medjugorje ist seither zu einem der meistbesuchten marianischen Zentren der Welt geworden. Rund zwei Millionen Menschen aus aller Welt kommen jährlich in die Pilgerstätte im Süden Bosnien-Herzegowinas, darunter seit den Anfängen auch viele aus Österreich. Copyright 2026 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal! ![]() LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. | ![]() Mehr zu | ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Top-15meist-gelesen
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