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| ![]() Wir können NICHT schweigen!vor 46 Minuten in Kommentar, keine Lesermeinung An seinem Geburtstag lässt Putin die Mutter, die Großmutter und den kleinen Bruder der kleinen Olha und dutzende andere in der Ukraine ermorden. Einige Christen schweigen dazu, aber ein AfD-Politiker macht den Mund auf. Ein Kommentar von Roland Noé Wien (kath.net) Diesen Donnerstag haben russische Mörder zwei Busse in Kramatorsk angegriffen: mindestens 33 Tote. Am Tag zuvor hat Putin in der Stadt Pryluky, etwa 130 Kilometer östlich der Hauptstadt Kiew, einen Angriff auf ein Wohnhaus durchgeführt: 22 Tote, darunter vier kleine Kinder. Ein Mädchen namens Olha (siehe Bild!) hat überlebt und ist jetzt im Krankenhaus. Aber ihre Mutter, ihre Großmutter und ihr einjähriger kleiner Bruder wurden ermordet. In Kiew, der Hauptstadt der Ukraine, ertönt fast rund um die Uhr der Luftalarm; Mütter übernachten mit ihren Kindern in der U-Bahn. Paul Ronzheimer berichtet derzeit gerade wieder live aus der Ukraine. In Kramatorsk wollten Menschen einfach nur ihr tägliches Leben führen, stiegen in den Bus und wurden gezielt von russischen Drohnen angegriffen. Schaut es euch an, die Bilder. Wenn so etwas in irgendeinem anderen Land passiert wäre, gäbe es weltweite Empörung und unweigerlich eine harte militärische Reaktion. Aber in der Ukraine schaut die Welt einfach nur zu. Es ist eine Schande, daß an jedem einzelnen Tag in Europa unschuldige Zivilisten in der Ukraine ermordet werden. Russland leugnet die Verbrechen nicht einmal mehr oder versucht, sie zu verbergen. Es ist ihre offene Strategie: Tod und Verwüstung unter Unschuldigen. Ein Kriegsverbrechen im hellen Licht des Tages – und das Tag für Tag. Die Reaktion aus dem Westen ist beschämend: Schweigen und Wegschauen in Europa, den USA und fast dem gesamten kollektiven Westen. Ausnahmen bestätigen diese Einschätzung. Übrigens wäre die Ukraine seit Monaten für einen sofortigen Waffenstillstand bereit. Der Einzige, der das nicht will, sitzt in Moskau: Putin. Auf Facebook meinte diese Woche ein Leser sinngemäß: Wenn ihr weiterhin über die Ukraine berichtet, dann verliert ihr mich als Follower. Dazu eine klare Aussage: Sie wollen also dazu schweigen, wenn ein ukrainischer Feuerwehrmann (siehe Bild oben!) unter Tränen einen kleinen Jungen nur mehr tot nach so einem Terror bergen kann? Was für ein abgestumpftes Gewissen muss man haben, um hier die Augen zu verschließen! Wir werden nicht schweigen, wenn in unmittelbarer Nachbarschaft zu unseren Ländern mitten in Europa solche Verbrechen passieren. NIEMALS! Und auf solche „Follower“ verzichten wir gerne. Wir brauchen ein reines Gewissen vor Gott und keine Follower, die bei Terror wegschauen wollen und dann noch dafür eine Bestätigung auf einer christlichen Seite suchen wollen. Wer hier wegschauen möchte, der ist kein Christ und befindet sich moralisch in einem tiefen Abgrund. Und noch ein Gedanke: „Wer einer angegriffenen, europäischen Demokratie Waffen zur Verteidigung vorenthält, der würde auch einer Frau, die gerade von zwei bärtigen Typen (um es besonders plakativ zu machen: sagen wir südländisch) in ein Gebüsch gezerrt wird, das Pfefferspray aus der Hand treten.“ Der Gedanke stammt nicht von mir, sondern von Dr. Reinhard Kraft, einem AfD-Politiker im Deutschen Bundestag, gepostet diese Woche auf X. Soweit zu den Leuten, die jetzt ernsthaft fordern, dass man der Ukraine keine Waffen mehr geben sollte. Gibt man der Ukraine keine Waffen zur Selbstverteidigung mehr, dann gibt es die Ukraine 2027 nicht mehr und wir liefern 35 Millionen Menschen unmittelbar bis zur polnischen Grenze dem russischen Terror aus. Dazu werden wir im nächsten Jahr mindestens 10 Millionen Flüchtlinge bekommen. Das würde viele Länder weit teurer zu stehen kommen als Militärhilfe für die Ukraine zur Selbstverteidigung. Aber soweit denken manche Parteien, Politiker und sonstige Menschen, die ethisch neben der Spur sind, leider nicht. Beten wir für die Ukraine und dass endlich dieser Russen-Terror aufhört und schweigen wir nicht!
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