Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. 'Und ich dachte, es müßte um Gott und das Heil der Seelen gehen. Ich bin ja so naiv'
  2. Jesuitenpater Thomas Reese mit irrer Aussage: ‚Warum ich die alte lateinische Messe hasse‘
  3. 'Denn es wird nicht zu dem kommen, was diese Lügner versprechen.'
  4. Dann sollen sie doch in die Hölle gehen
  5. Liebe 'Deutsche Kirche', ihr seid Heuchler vor dem Herrn!
  6. ‚Synodalität – ein Wort ohne Begriff? Ein erfundenes Narrativ macht Karriere
  7. Nicht mehr zu retten - Zum Substanzverlust der Kirche
  8. Ein Drittel der 15-Jährigen in Deutschland kann nicht mehr ausreichend lesen oder rechnen!
  9. Wundersame Heilung, eine Marienerscheinung und Berufung mit 4 Jahren
  10. Kritik von Theologen an der Beurlaubung von P. Edmund Waldstein
  11. Nigeria: Bischöfe schlagen nach erneuten Massakern Alarm
  12. Piusbruderschaft kritisiert ‚Doppelmoral‘ nach Verweigerung des Zutritts zur Basilika in Assisi
  13. US-Präsident Donald Trump gratuliert Katholiken zum Fest Maria Geburt
  14. 'Gott, hilf mir. Jesus, hilf mir. Seid ihr Jungs bereit? Let’s Roll'
  15. 'BILD' greift kath.net-Beitrag von Kardinal Müller auf

„Manchmal ist es schwer, den Zusammenhang zwischen meinem Kreuz und dem Kreuz Christi zu erkennen“

vor 33 Minuten in Spirituelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Bischof Nitkiewicz/Sandomierz bei Heilig-Kreuz-Wallfahrt: „Schon von Kindesbeinen an tragen wir ein Kettchen mit einem Kreuzanhänger und bringen Kreuze an öffentlichen sowie privaten Orten an, aber…“


Sandomierz (kath.net/pl) „Schon von Kindesbeinen an tragen wir ein Kettchen mit einem Kreuzanhänger und bringen Kreuze an öffentlichen sowie privaten Orten an. Auch viele staatliche Auszeichnungen haben die Form eines Kreuzes angenommen. Das Kreuz ist zudem zu einem Schmuckstück und Dekorationselement geworden. Ich frage mich, wie viel lebendiger Glaube und wie viel bloße Verbundenheit mit der Tradition darin steckt – ganz zu schweigen von rein ästhetischen Beweggründen.“ Darauf machte Bischof Krzysztof Nitkiewicz aus dem Bistum Sandomierz in seiner Predigt beim Pontifikalamt bei der Wallfahrt zum Fest der Kreuzerhöhung in der Abtei Święty Krzyż [Heiligkreuz] auf den Berg Łysa Góra aufmerksam, wie das Bistum Sandomierz in einer Pressemeldung berichtet. 

Zwar verkünden „die von uns gesungenen Passionslieder“, „dass im Kreuz Heil und Sieg liegen und dass der Mensch darin Kraft, Hoffnung und die Lehre der Liebe findet“, erinnerte der Bischof. Aber „zugleich beklagen wir uns über die Kreuze, die wir im Leben zu tragen haben. Manchmal ist es schwer, den Zusammenhang zwischen meinem Kreuz und dem Kreuz Christi zu erkennen. Und wohl deshalb fliehen wir – wann immer sich die Gelegenheit bietet – vor dem Kreuz oder wälzen es auf die Schultern anderer ab.“


Doch „der Blick auf das Kreuz Christi und die Annahme dieses Kreuzes – sowohl persönlich als auch in der Gemeinschaft – gleichen dem Blick auf die eherne Schlange, der die Israeliten heilte. Ich denke, dass sie anfangs damit ihre Schwierigkeiten hatten; denn waren es nicht gerade Schlangen, die eine tödliche Bedrohung darstellten? Auch das Kreuz kann im ersten Moment Widerstand hervorrufen; wenn wir uns jedoch fest daran klammern, wird es uns zur Rettung gereichen“, so Bischof Nitkiewicz. 

Der Bischof erklärte, dass Schwierigkeiten, Leid und Tod einem dunklen Tunnel glichen, den man durchschreiten müsse, um die Sonne, die niemals untergeht, zu erblicken und ewige Freude zu erfahren. „Wir alle sind ausnahmslos Sünder und bedürfen einer tiefgreifenden Läuterung. Andererseits müssen wir als Christen Christus nachfolgen und seinen Weg gehen. Andernfalls wären wir des Herrn Jesus nicht würdig.“

Er fügte hinzu, dass man beim Blick auf das Kreuz Jesu stets auch an die Auferstehung des Herrn denken müsse und zitiert Papst Benedikt XVI.: In der Auferstehung Christi „liegt die Lösung für das Problem, das das Drama des Kreuzes darstellt“. „Das Kreuz allein könnte den christlichen Glauben nicht erklären. Mehr noch: Es bliebe eine Tragödie, ein Zeichen für die Sinnlosigkeit des Daseins. Das Wesen des Ostergeheimnisses liegt in der Tatsache, dass der Gekreuzigte ‚am dritten Tag auferstanden ist, gemäß der Schrift‘ (1 Kor 15,4).“ Deshalb sollten wir Christus mit großer Liebe lieben – ihn lieben für alles, was er für uns getan hat. Das Kreuz, das meist als Symbol des Schrecklichsten wahrgenommen wird, ist zugleich Ausdruck des Schönsten. Wenn wir uns der Liebe Christi bewusst sind, fällt es uns leichter, darauf zu antworten, indem wir unser eigenes Kreuz tragen. Und selbst wenn es sich schmerzhaft in Schultern und Rücken gräbt, selbst wenn es uns zu Boden drückt: Die Liebe wird uns befähigen, bis zum Ende durchzuhalten, erläuterte Bischof Nitkiewicz.

Zum Abschluss der Eucharistiefeier spendete Bischof Nitkiewicz den versammelten Gläubigen den Segen mit den Reliquien des Heiligen Kreuzes.

Die geschichtsträchtige Benediktinerabtei Heiligkreuz, eines der ältesten polnischen Wallfahrtsorte, beherbergt seit Jahrhunderten eine Kreuzreliquie (siehe Foto). Das mehrtägige Fest zu Ehren des Heiligen Kreuzes zieht jedes Jahr Pilger aus vielen Regionen des Landes an. Sie kommen sowohl in organisierten Gruppen als auch individuell, um vor den Reliquien des Heiligen Kreuzes zu beten.

Foto: Bischof Nitkiewicz segnet am Ende der Messfeier die Pilger mit der Kreuzreliquie (c) Bistum Sandomierz


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  3. Vatikan erinnert neue Missionsbischöfe: „Liturgie ist nicht unser eigenes Werk“
  4. Ein Drittel der 15-Jährigen in Deutschland kann nicht mehr ausreichend lesen oder rechnen!
  5. YouTube-Kanal der Erzdiözese Łódź wurde ohne Wissen oder Zustimmung der Administratoren entfernt
  6. 'BILD' greift kath.net-Beitrag von Kardinal Müller auf
  7. Die Würde des Menschen ist unverfügbar
  8. US-Präsident Donald Trump gratuliert Katholiken zum Fest Maria Geburt
  9. Kritik von Theologen an der Beurlaubung von P. Edmund Waldstein
  10. 'Schweigen angesichts des Bösen ist selbst Böses'
  11. „Die fünfsaitige Lyra der Pentarchie neu zum Klingen bringen“
  12. „Bin ich Konvertitin oder von Kindesbeinen an katholisch?“
  13. Auf Christus schauen!
  14. „Manchmal ist es schwer, den Zusammenhang zwischen meinem Kreuz und dem Kreuz Christi zu erkennen“
  15. Tschechien: Kirchenkommission warnt vor prorussischer Desinformation

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz