Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  2. „Drohende Worte von Kardinal Roche: Besucht nicht die überlieferte lateinische Messe!“
  3. Warum bei dem hohen Aufkommen an Bischöfen in Deutschland eine solch vehemente Entchristlichung?
  4. Am Grab des Petrus – Die diesjährige Romwallfahrt Ad Petri Sedem
  5. Steigende Zahl erwachsener Taufbewerber in ostdeutschen Städten, aber...
  6. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  7. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  8. Priester spendete bei Zugunglück in Spanien die Generalabsolution, tröstete Opfer und Angehörige
  9. Revision des Messbuchs geht in nächste Phase - Erprobung 2027 geplant
  10. „Brot für die Vögel?“ – Können Protestanten zur Hl. Kommunion zugelassen werden?
  11. Kardinal Fernández räumt geringes Interesse an seinem Dokument über Mission ein
  12. „Wir werden erwartet“
  13. Nach Christus-Verhöhnung: CDU-Politikerin Bosbach legt Beschwerde gegen Jan Böhmermann ein
  14. Zisterzienserpater Isaak Maria Käfferlein aus Neuzelle: „Getauft sein reicht nicht!“
  15. Auf zu den Friedhöfen! Wir bitten für unsere Verstorbenen um Gottes Gnade!

Britische Regierung will ein Verbot für katholische Premierminister aufheben

18. September 2026 in Weltkirche, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Noch immer dürfen Juden und Katholiken den Monarchen weder direkt noch indirekt bei bestimmten kirchlichen Ernennungen beraten – Für Katholiken stellt ein Verstoß dagegen sogar eine Straftat dar


London (kath.net/pl) Der britische Premierminister Andy Burnham hat die verfassungsrechtliche Zuständigkeit für die Beratung des Monarchen bei bestimmten Ernennungen in der Anglikanischen Kirche an den Lordkanzler übertragen. Gleichzeitig kündigte er einen Gesetzentwurf an, der die rechtliche Beschränkung aufheben soll, die ihn als Katholiken an der Wahrnehmung dieser Pflichten hindert. Das berichtet die polnische Katholische Nachrichtenagentur (KAI).

Das geltende Verbot beruht auf dem *Roman Catholic Relief Act* von 1829 und dem *Jews Relief Act* von 1858. Diese Vorschriften untersagen Katholiken und Juden, den Monarchen direkt oder indirekt bei bestimmten kirchlichen Ernennungen zu beraten. Für Katholiken stellt ein Verstoß gegen dieses Verbot zudem eine Straftat dar. Burnham gab seine Entscheidung am 10. September in einer schriftlichen Erklärung bekannt, die dem britischen Parlament vorgelegt wurde.


Burnham bezeichnete es gemäß Darstellung der KAI als „nicht hinnehmbar, dass eine rechtliche Hürde existiert, die Menschen jeglichen Glaubens daran hindert, alle mit meinem Amt verbundenen Pflichten wahrzunehmen“. Er kündigte an, den Gesetzentwurf „bei nächster Gelegenheit“ vorzulegen, und bezeichnete die geltenden Vorschriften als „veraltete und archaische Anomalie“.

Burnham bekennt sich weiterhin zum Katholizismus, auch wenn er seinen Glauben seit Jahren nicht mehr regelmäßig praktiziert. Er ist der erste britische Premierminister, der das Amt als Katholik antrat. Die Regierung hat bislang keinen detaillierten Zeitplan für die Reform genannt.

Die geplante Änderung ist allerdings von begrenzter praktischer Bedeutung, da die Rolle des Premierministers im Verfahren zur Ernennung von Bischöfen heute weitaus geringer ist als in der Vergangenheit. Sie wird weder den Status der Church of England als Staatskirche noch die Bestimmungen für den Monarchen ändern, der in Gemeinschaft mit der Church of England stehen muss.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. 'Junge Menschen sehnen sich danach, mit etwas Zeitlosem verbunden zu sein'
  3. Jesus begegnen im Stift Kremsmünster
  4. Nach Christus-Verhöhnung: CDU-Politikerin Bosbach legt Beschwerde gegen Jan Böhmermann ein
  5. Medienpolitik: Bald verpflichtende Quote für öffentlich-rechtliche Inhalte in sozialen Netzwerken?
  6. Medjugorje: Erster Mariologie-Kongress mit Beteiligung des Vatikans
  7. Norwegen: Daniel (18) hielt Gott für einen Mythos – heute geht er jeden Sonntag in die Kirche
  8. Warum bei dem hohen Aufkommen an Bischöfen in Deutschland eine solch vehemente Entchristlichung?
  9. Nicht Anpassung, sondern Verwandlung. Was die Kultur dem Christentum verdankt
  10. Zisterzienserpater Isaak Maria Käfferlein aus Neuzelle: „Getauft sein reicht nicht!“
  11. Neuerlich umstrittene Ehrung durch Kardinal Cupich
  12. Neue Vatikan-Kommunikationschefin Montserrat Alvarado gibt Einblick in ihre Ideen
  13. „Alles wieder in den Urzustand versetzen“: Das Oxford Oratory wird wieder einen Hochaltar errichten
  14. Wenn das Scrollen in die Gnade eintaucht
  15. »Habt Mut: Ich habe die Welt besiegt!« (Joh 16,33)

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz