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Bayerischer Millionär zahlt 500 Euro Prämie für katholische Taufe

28. Juli 2026 in Deutschland, 1 Lesermeinung
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Dem Unternehmer geht es um den Glauben, nicht ums Geld


Starnberg (kath.net/gem/rn) Um dem Rückgang der Taufzahlen entgegenzuwirken, greift der katholische Unternehmer und Buchautor Dr. Peter Löw (65) zu einer ungewöhnlichen Maßnahme: Mit seiner Initiative „Starnberger Schutzengelchen“ schenkt er Eltern, die ihr Kind taufen lassen, 500 Euro Startkapital sowie ein Evangelium. Erste Erfolge zeigen sich bereits.

In Zeiten anhaltender Austrittswellen in den Kirchen setzt der bayerische Investor Dr. Peter Löw (geschätztes Vermögen 250 bis 500 Millionen Euro) laut BILD-Zeitung ein handfestes Zeichen für die Glaubensvermittlung. Anlass für die Aktion war ein Gespräch mit einem Mitglied des Pfarrgemeinderats in seiner Heimatgemeinde Starnberg: Dort war die Zahl der Kindertaufen in den letzten Monaten spürbar zurückgegangen. „Da dachte ich mir: ‚Wie soll es denn in Zukunft weitergehen?‘“, berichtet der Vater von acht getauften Kindern.


Obwohl das Heilige Sakrament der Taufe selbstverständlich kostenlos gespendet wird, bringt eine angemessene Feier mit Verwandten und Taufpaten für viele junge Familien finanzielle Belastungen mit sich. Genau hier setzt Löws Initiative „Starnberger Schutzengelchen“ an: Die ausgelobten 500 Euro gehen ohne bürokratische Hürden direkt an die Eltern.

Wie die Familien das Geld nutzen, bleibt ihnen selbst überlassen: Während eine Familie mit den Kindern nach der Taufe einen Ausflug in einen Freizeitpark unternahm, legten andere Eltern ein Sparbuch für ihren Täufling an. „Wenn ein kleiner Beitrag dazu führt, dass Eltern einen kleinen Schubs bekommen und sich für die Taufe entscheiden, dann ist das doch etwas Schönes“, so Löw. Dass es dem Unternehmer nicht um reine Symbolik geht, zeigt seine persönliche Präsenz: Bei den bisherigen Taufgottesdiensten – wie etwa in der Starnberger Pfarrkirche St. Stephan mit Pfarrer Andreas Jall – war Löw persönlich anwesend. Neben dem Geldbetrag überreichte er den Taufkindern persönlich ein Stofftier sowie ein Exemplar des Evangeliums.

Seit dem Start der Aktion vor zwei Wochen wurden bereits fünf Kinder getauft, darunter die Geschwister Dominik, Leon und Xander der Familie Haas. Mögliche Vorwürfe von Kritikern weist Löw gelassen zurück: „Kritiker könnten natürlich sagen: ‚Jetzt fangen die schon an, Christen zu kaufen.‘ Aber das ist nicht die Idee. Es ist doch schön, wenn ein Kind getauft ist. Dann hat es sozusagen schon einen kleinen Schutzengel an seiner Seite und ein gutes Verhältnis zum lieben Gott. So wächst es sich doch viel angenehmer auf.“ 


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Lesermeinungen

 Paddel 28. Juli 2026 

Krass

Das ist ja eine unkonventionelle Spendenidee.

Spontan löst das in mir Freude aus.

Durchdacht habe ichs nicht.


2
 

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