Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Sadomasochistische Gruppe auf dem Katholikentag in Würzburg
  2. Vom Streuner zum Messdiener: Welpe „Johnny“ findet ein neues Zuhause
  3. Selektive Wahrheiten und die römische Geduld
  4. GAME OVER! - Vatikan erteilt deutschem Segnungs-Leitfaden am Mittwoch nochmals eine klare Absage!
  5. Vom Benehmen mit Majestäten
  6. Kommen kirchenrechtliche Sanktionen für deutsche Bischöfe?
  7. Ein Jahr Papst Leo XIV.
  8. Eine nötige Klarstellung aus Rom
  9. Vom Segen Gottes und dem Fake-Segen dieser Welt
  10. Ein Moment zum Schämen
  11. „Klimaschützer“ fliegen am häufigsten
  12. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts bei Unfall schwer verletzt
  13. Wuppertaler stellv. Stadtdechant: „Lebendige Bindung an die Weltkirche“ statt „deutsche Sonderwege“
  14. Pompei: Keine irdische Macht wird die Welt retten!
  15. Solschenizyns düstere Prognose: Wenn die Seele der Zivilisation stirbt

«Marsch fürs Läbe» beschreitet Rechtsweg für Bewilligung in Zürichs Innenstadt

vor 5 Stunden in Prolife, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


«Marsch fürs Läbe» soll am 19. September 2026 in der Zürcher Innenstadt marschieren - Der Marsch verläuft von seiten der Teilnehmer friedlich, die Teilnehmer für potentielle Gewalt von Gegnern verantwortlich zu machen, ist Täter-Opfer-Umkehr


Zürich (kath.net/Marsch fürs Läbe) «Together for Life» – die Teilnehmer vom «Marsch fürs Läbe» wollen am 19. September 2026 in der Zürcher Innenstadt marschieren. Bereits im letzten September und nochmals im Februar 2026 wurde das Gesuch dafür bei der Stadt Zürich gestellt und inzwischen abgelehnt. Der «Marsch fürs Läbe» beschreitet nun den Rechtsweg und fordert eine Neubeurteilung. Mehrfach wurde gegenüber der Stadt Offenheit für Routenvorschläge, vergleichbar mit anderen Demos, die in Zürich regelmässig durch die Innenstadt führen, signalisiert. Trotz Nachhakens herrscht bezüglich öffentlichkeitswirksamer Alternativen durch die Stadt bis heute Funkstille.

Stattdessen verweist die Stadt Zürich den Marsch, der zum letzten Mal vor zehn Jahren durch die Innenstadt führte, nun das sechste Mal in Folge nach Oerlikon in Zürich-Nord. Argumentiert wird mit dem Sicherheitsrisiko, das in der Innenstadt bestehe. Der Marsch verläuft seit Jahren von Seiten der Teilnehmer her friedlich. An den Rand der Stadt gedrängt werden die Teilnehmer des Marsches bestraft für die potenzielle Gewalt, die von Gegnern ausgeht – was einer Täter-Opfer-Umkehr gleichkommt.


Gegner können überall krawallieren – in Oerlikon wurden die in den Vorjahren bewilligten Marschrouten regelmässig wegen Störern gekürzt. Zudem: Bei der 1.-Mai-Demo vor wenigen Tagen, bei denen mehrere tausend Personen durch die Innenstadt zogen und sich am Sechseläutenplatz versammelten, kam es zu Sachbeschädigungen und Gefährdung durch Böller und Rauchpetarden, verursacht durch mehrere hundert Linksautonome. Die Veranstaltung verlief jedoch laut Medienmitteilung der Polizei ohne grössere Probleme – sie hatte die Situation im Griff.

Das ist auch die Erfahrung der letzten Jahre beim Marsch fürs Läbe. Die Sicherheitskräfte konnten die Krawalle, die von Gegnern des bewilligten «Marsch fürs Läbe» ausgingen, sicher unter Kontrolle bringen. Beim kommenden Marsch am 19. September 2026 werden zwischen 2000 und 3000 friedliche Teilnehmer erwartet. Entsprechend der Erfahrung der letzten Jahre sind diese vor 100 bis 150 Randalierern zu schützen. Zürich verfügt über das drittgrösste Polizeikorps der Schweiz und solide Erfahrung beim Einsatz auf Demos. Ein Einsatz in der Innenstadt muss daher nach Beurteilung der Marschveranstalter möglich sein.

Meinungs- und Versammlungsfreiheit – mit Appellwirkung

Das Thema der Demo ist gross und gesellschaftlich hochrelevant: Es geht um Leben und Tod von Tausenden. In der Schweiz werden täglich 33 Kinder durch Abtreibung getötet. Zahlreiche Mütter, die in einer ungeplanten Schwangerschaft in eine Notsituation kommen, bleiben mit ihren Ängsten und Sorgen alleine und werden unter Druck gesetzt, das Kind abzutreiben. Um diesen Menschen eine Stimme zu geben, nimmt der «Marsch fürs Läbe» die Meinungsäusserungs- und Versammlungsfreiheit wahr.

Es ist staatserhaltend und bedeutsam, dieses Recht zu schützen, weil sonst gewaltbereite Gruppierungen darüber entscheiden, was – und wo – in der Öffentlichkeit gesagt werden darf und was nicht. Von der Stadt Zürich wegen der potentiellen Meinungsgegner an den Rand gedrängt zu werden, akzeptiert der «Marsch fürs Läbe» nicht und erwartet darum zeitnah eine Neubeurteilung mit einem öffentlichkeitswirksamen Routenvorschlag von der Stadt Zürich.

Archivfoto (c) Marsch fürs Läbe


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 HerrHilfDeinerKirche vor 2 Stunden 
 

Mal ironisch-sarkastisch gefragt ;!

Würde eine Parade zum Christopher Street Day mit sicherlich größerer und lauterer Teilnehmerzahl auch abgelehnt? Gibt es da keine Angst vor Gegendemos? Das Ist überall das Gleiche; unwichtige Veranstaltung lässt man durch, aber wenn es um Lebensschutz geht, ist es plötzlich nicht mehr machbar! Honi soit qui mal y pense…..


0
 
 Hängematte vor 5 Stunden 
 

Ist die Regierung der Stadt Zürich nicht rot-grün?

Dann ist eigentlich klar, dass die für den Lebensschutz nichts übrig haben.


0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE CHANCE - SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Sadomasochistische Gruppe auf dem Katholikentag in Würzburg
  3. GAME OVER! - Vatikan erteilt deutschem Segnungs-Leitfaden am Mittwoch nochmals eine klare Absage!
  4. Selektive Wahrheiten und die römische Geduld
  5. Kommen kirchenrechtliche Sanktionen für deutsche Bischöfe?
  6. Vom Streuner zum Messdiener: Welpe „Johnny“ findet ein neues Zuhause
  7. Eine nötige Klarstellung aus Rom
  8. Pompei: Keine irdische Macht wird die Welt retten!
  9. Besuch einer LGBTQ-Gemeinde
  10. Vom Segen Gottes und dem Fake-Segen dieser Welt
  11. Überraschendes Blutwunder in Neapel bei Papstbesuch
  12. 'Der Papst sollte diese wöchentlichen Presse-Mehrkämpfe unterlassen'
  13. Wenn die Wahrheit unglaubwürdig ist: Bankmitarbeiterin beendete Telefonat mit Papst Leo
  14. Völliger Realitätsverlust bei deutscher Ministerin
  15. Solschenizyns düstere Prognose: Wenn die Seele der Zivilisation stirbt

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz