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«Marsch fürs Läbe» beschreitet Rechtsweg für Bewilligung in Zürichs Innenstadt

13. Mai 2026 in Prolife, 2 Lesermeinungen
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«Marsch fürs Läbe» soll am 19. September 2026 in der Zürcher Innenstadt marschieren - Der Marsch verläuft von seiten der Teilnehmer friedlich, die Teilnehmer für potentielle Gewalt von Gegnern verantwortlich zu machen, ist Täter-Opfer-Umkehr


Zürich (kath.net/Marsch fürs Läbe) «Together for Life» – die Teilnehmer vom «Marsch fürs Läbe» wollen am 19. September 2026 in der Zürcher Innenstadt marschieren. Bereits im letzten September und nochmals im Februar 2026 wurde das Gesuch dafür bei der Stadt Zürich gestellt und inzwischen abgelehnt. Der «Marsch fürs Läbe» beschreitet nun den Rechtsweg und fordert eine Neubeurteilung. Mehrfach wurde gegenüber der Stadt Offenheit für Routenvorschläge, vergleichbar mit anderen Demos, die in Zürich regelmässig durch die Innenstadt führen, signalisiert. Trotz Nachhakens herrscht bezüglich öffentlichkeitswirksamer Alternativen durch die Stadt bis heute Funkstille.

Stattdessen verweist die Stadt Zürich den Marsch, der zum letzten Mal vor zehn Jahren durch die Innenstadt führte, nun das sechste Mal in Folge nach Oerlikon in Zürich-Nord. Argumentiert wird mit dem Sicherheitsrisiko, das in der Innenstadt bestehe. Der Marsch verläuft seit Jahren von Seiten der Teilnehmer her friedlich. An den Rand der Stadt gedrängt werden die Teilnehmer des Marsches bestraft für die potenzielle Gewalt, die von Gegnern ausgeht – was einer Täter-Opfer-Umkehr gleichkommt.


Gegner können überall krawallieren – in Oerlikon wurden die in den Vorjahren bewilligten Marschrouten regelmässig wegen Störern gekürzt. Zudem: Bei der 1.-Mai-Demo vor wenigen Tagen, bei denen mehrere tausend Personen durch die Innenstadt zogen und sich am Sechseläutenplatz versammelten, kam es zu Sachbeschädigungen und Gefährdung durch Böller und Rauchpetarden, verursacht durch mehrere hundert Linksautonome. Die Veranstaltung verlief jedoch laut Medienmitteilung der Polizei ohne grössere Probleme – sie hatte die Situation im Griff.

Das ist auch die Erfahrung der letzten Jahre beim Marsch fürs Läbe. Die Sicherheitskräfte konnten die Krawalle, die von Gegnern des bewilligten «Marsch fürs Läbe» ausgingen, sicher unter Kontrolle bringen. Beim kommenden Marsch am 19. September 2026 werden zwischen 2000 und 3000 friedliche Teilnehmer erwartet. Entsprechend der Erfahrung der letzten Jahre sind diese vor 100 bis 150 Randalierern zu schützen. Zürich verfügt über das drittgrösste Polizeikorps der Schweiz und solide Erfahrung beim Einsatz auf Demos. Ein Einsatz in der Innenstadt muss daher nach Beurteilung der Marschveranstalter möglich sein.

Meinungs- und Versammlungsfreiheit – mit Appellwirkung

Das Thema der Demo ist gross und gesellschaftlich hochrelevant: Es geht um Leben und Tod von Tausenden. In der Schweiz werden täglich 33 Kinder durch Abtreibung getötet. Zahlreiche Mütter, die in einer ungeplanten Schwangerschaft in eine Notsituation kommen, bleiben mit ihren Ängsten und Sorgen alleine und werden unter Druck gesetzt, das Kind abzutreiben. Um diesen Menschen eine Stimme zu geben, nimmt der «Marsch fürs Läbe» die Meinungsäusserungs- und Versammlungsfreiheit wahr.

Es ist staatserhaltend und bedeutsam, dieses Recht zu schützen, weil sonst gewaltbereite Gruppierungen darüber entscheiden, was – und wo – in der Öffentlichkeit gesagt werden darf und was nicht. Von der Stadt Zürich wegen der potentiellen Meinungsgegner an den Rand gedrängt zu werden, akzeptiert der «Marsch fürs Läbe» nicht und erwartet darum zeitnah eine Neubeurteilung mit einem öffentlichkeitswirksamen Routenvorschlag von der Stadt Zürich.

Archivfoto (c) Marsch fürs Läbe


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Lesermeinungen

 HerrHilfDeinerKirche 13. Mai 2026 
 

Mal ironisch-sarkastisch gefragt ;!

Würde eine Parade zum Christopher Street Day mit sicherlich größerer und lauterer Teilnehmerzahl auch abgelehnt? Gibt es da keine Angst vor Gegendemos? Das Ist überall das Gleiche; unwichtige Veranstaltung lässt man durch, aber wenn es um Lebensschutz geht, ist es plötzlich nicht mehr machbar! Honi soit qui mal y pense…..


1
 
 Hängematte 13. Mai 2026 
 

Ist die Regierung der Stadt Zürich nicht rot-grün?

Dann ist eigentlich klar, dass die für den Lebensschutz nichts übrig haben.


1
 

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