Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Der Vatikan ringt um die Definition der "Umweltsünde"
  2. Afd-Sieg in Sachsen-Anhalt - Panik bei den Kirchen
  3. Ermahnung zur parteipolitischen Neutralität
  4. Liebe 'Deutsche Kirche', ihr seid Heuchler vor dem Herrn!
  5. Bischof Timmerevers legt sein Amt als Bischof von Dresden-Meißen nieder
  6. 'Ruft AfD-Wähler auf, sich die Kirchensteuer zu sparen'
  7. Papst bereitet Debatte zu strittigen Lehren seines Vorgängers vor
  8. Wahl in Sachsen-Anhalt: AfD auch bei Kirchenmitgliedern stärkste Kraft
  9. Regierung von Pennsylvania will Begriffe ‚Mutter‘ und ‚schwangere Frau‘ streichen
  10. Die Vision der Hölle und warum wir dringend die Göttliche Barmherzigkeit anrufen sollten
  11. Ein Mensch auf den Knien ist mächtiger als die Welt
  12. Leere der kirchlichen Lehre
  13. Die konzilswidrige deutsche Synodalkonferenz
  14. US-Diözese errichtet Pfarre, die dem Märtyrer Matthew Ayariga geweiht ist
  15. Musikvideo zeigt Frau bei ‚Abtreibungsritual‘ auf der Toilette

Rubio vor Vatikanbesuch: "Viel zu besprechen" mit dem Papst

6. Mai 2026 in Chronik, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


US-Außenminister: Audienz am Donnerstag schon länger geplant und nicht in Zusammenhang mit jüngster Kritik von Donald Trump an Leo XIV. - RUBIO sorgte gestern für große Begeisterung bei den Journalisten - VIDEOS!


Washington (kath.net/KAP) Vor seinem geplanten Treffen mit Papst Leo XIV. am Donnerstag hat US-Außenminister Marco Rubio die Bedeutung des Austauschs mit dem Vatikan betont. Es gebe "viel zu besprechen", sagte Rubio bei einer Pressekonferenz am Dienstag (Ortszeit) in Washington. Der Besuch stehe nicht im Zusammenhang mit jüngsten kritischen Äußerungen von US-Präsident Donald Trump über das Kirchenoberhaupt. Die Reise sei "schon länger geplant" gewesen, so Rubio. Zwar habe es "einige Entwicklungen" gegeben, doch gehe es bei dem Treffen vor allem um inhaltliche Fragen.

Im Mittelpunkt der Gespräche sollen laut Rubio Themen wie Religionsfreiheit und die Verfolgung von Christen weltweit stehen. Dabei verwies er auch auf die Lage in Afrika, wo die Kirche wachse, aber zugleich Herausforderungen ausgesetzt sei. Zudem wolle man die Zusammenarbeit mit kirchlichen Einrichtungen im humanitären Bereich vertiefen, etwa bei Hilfslieferungen nach Kuba. In Bezug auf die Kritik Trumps an Papst Leo XIV. - insbesondere im Zusammenhang mit dem Iran-Krieg - betonte Rubio die ablehnende Haltung der US-Regierung gegenüber einer nuklearen Bewaffnung Irans. Es sei nicht nachvollziehbar, warum irgendjemand ein solches Szenario befürworten sollte, meinte Rubio.

Die auch von US-Präsident Trump am Dienstag erneut geäußerte Behauptung, der Papst würde es in Ordnung finden, wenn der Iran über eine Atomwaffe verfüge, wies das Kirchenoberhaupt selbst am Dienstagabend auf Anfrage von Journalisten in Castel Gandolfo zurück. Die Kirche spreche sich seit Jahren gegen alle Atomwaffen aus, daran gebe es keinen Zweifel, erinnerte Leo XIV. Rubio: Vatikan hat besondere Rolle Der Besuch von US-Außenminister Rubio in Rom fällt auch mit dem ersten Jahrestag von Leos Pontifikat zusammen. Bei dem Pressetermin in Washington am Dienstag hob Rubio auch die besondere Rolle des Vatikans hervor. Neben seiner religiösen Bedeutung sei dieser auch ein Staat mit globaler Präsenz.


Die USA stünden daher traditionell in regelmäßigem Austausch mit dem Heiligen Stuhl, wie es auch frühere Außenminister getan hätten. Papst Leo XIV. wird Rubio am späten Donnerstagvormittag im Vatikan empfangen. Die Audienz im Apostolischen Palast ist laut Medienberichten für die Dauer einer halben Stunde anberaumt. Auf Rubios Besuchsprogramm in Rom stehen außerdem Gespräche mit Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin sowie mit italienischen Regierungsvertretern, darunter Vizepremier Antonio Tajani und Ministerpräsidentin Giorgia Meloni.

 

Rubio sorgte gestern für Begeisterung bei den Journalisten für seinen Auftritt:

 

Copyright 2026 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich  Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 rambsteph 6. Mai 2026 
 

Marco Rubio ein Lichtblick

Marco Rubio ist - neben J D Vance - ein Lichtblick in der weltweiten Politikerlandschaft - in Deutschland mit seinem ideologisierten religionsdesinteressierten und atheistischen Personal undenkbar. Das lässt mit hoffen (vielleicht sogar für Deutschland und Österreich in der nächsten Generation), da Marco Rubio es vormacht, als Politiker konservativ religiös glaubwürdig entschieden und sympathisch aufzutreten und zu handeln


0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. 'Ruft AfD-Wähler auf, sich die Kirchensteuer zu sparen'
  3. Prophetische Theologie Benedikts XVI., gefunden in Paris
  4. Bei Papst Leos Frankreichreise wird die Hl. Tunika Jesu den 80.000 Jugendlichen gezeigt werden
  5. Gideon Böss: „Warum die Linken wegschauen, wenn Christen verfolgt werden“
  6. Theologen: Der hl. John Henry Newman bleibt für Gewissens- und Glaubensfragen aktuell
  7. … und das Leben der kommenden Welt
  8. US-Diözese errichtet Pfarre, die dem Märtyrer Matthew Ayariga geweiht ist
  9. Regierung von Pennsylvania will Begriffe ‚Mutter‘ und ‚schwangere Frau‘ streichen
  10. Warum Sie am 17. September in die Kinos gehen sollten!
  11. Musikvideo zeigt Frau bei ‚Abtreibungsritual‘ auf der Toilette
  12. Katholische Gebetsinitiative in den USA: ‚Millions of Monicas‘
  13. Zehn Jahre heilig: Feier für Mutter Teresa im Stephansdom
  14. Der Vatikan ringt um die Definition der "Umweltsünde"
  15. 'BILD' greift kath.net-Beitrag von Kardinal Müller auf

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz