Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  2. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  3. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  4. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  5. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  6. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  7. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  8. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  9. „Das Ende von Maria 2.0“
  10. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  11. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  12. Politisch aber auch innerkirchlich „gibt es derzeit wieder viel Konfliktpotenzial“
  13. Bekannte US-Influencerin und Mutter von neun Kindern konvertierte zum Katholizismus
  14. Anerkanntes Wunder von Fulton Sheen: Baby nach 61 Minuten Atemstillstand lebt, heute kerngesund
  15. Papst Leo: „Diese vier Tage waren buchstäblich erfüllt mit vielen Segnungen, fast schon Wundern“

Am Karfreitag 2026 fasten und beten für das Heilige Land: „Frieden ist möglich“

2. April 2026 in Aktuelles, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der Generalminister der Franziskaner, Massimo Fusarelli ofm, ruft die gesamte franziskanische Familie dazu auf, den Karfreitag 2026 als gemeinsamen Tag des Gebets, des Fastens und der Buße für Frieden, Versöhnung und Gerechtigkeit zu begehen.


Jerusalem (kath.net/franziskaner.at) Der Generalminister der Franziskaner, Massimo Fusarelli ofm, ruft die gesamte franziskanische Familie dazu auf, den Karfreitag 2026 (3. April) als gemeinsamen Tag des Gebets, des Fastens und der Buße für Frieden, Versöhnung und Gerechtigkeit zu begehen. In seinem Schreiben vom 30. März betont er besonders die Verbundenheit mit Jerusalem, dem Heiligen Land und dem gesamten Nahen Osten.

Fusarelli lädt die Brüder, die Klarissen, alle franziskanischen Schwesterngemeinschaften und die Laien des Franziskanischen Dritten Ordens weltweit dazu ein, die Kartage bewusst „am Fuß des Kreuzes“ zu leben. Gerade der Karfreitag solle zu einem gemeinsamen geistlichen Zeichen werden: als Bitte an Gott um Frieden, als Solidarität mit den Leidenden und als Ausdruck der Hoffnung, dass Gewalt und Tod nicht das letzte Wort behalten, schreibt Fusarelli in dem auf Italienisch, Englisch und Spanisch formulierten Brief.

Seit Jahrhunderten Hüter der Heiligen Stätten


Besonders eindringlich richtet der Generalminister den Blick auf Jerusalem und das Heilige Land. Die Stadt des Friedens trage seit langem das Gegenteil ihres Namens in sich, schreibt er. Die Lage im Heiligen Land und im gesamten Mittleren Osten erfülle ihn mit großer Sorge – nicht nur wegen des gegenwärtigen Leids, sondern auch wegen dessen, was diese Entwicklung für die Zukunft der Menschheit bedeute. Die Franziskaner seien dort seit sieben Jahrhunderten im Auftrag des Heiligen Stuhls als Hüter der heiligen Stätten präsent.

Fusarelli würdigt die Brüder der Kustodie des Heiligen Landes als Männer, die inmitten der Spannungen nicht lauter werden, sondern beharrlich den Weg der Versöhnung, des Dialogs und der Menschlichkeit suchen. Die Franziskaner nähmen, so der Generalminister, nicht Partei gegen jemanden, sondern für den Frieden und für die kleinen und schutzlosen Menschen, die unter den Logiken der Mächtigen leiden.

Die entwaffnete Waffe für jene, die keine Stimme haben

„Unsere entwaffnete Waffe ist das Gebet“, schreibt der Generalminister. Zum Gebet solle das Fasten hinzukommen – als bewusst gewählte Entbehrung und als Zeichen der Verbundenheit mit jenen, die alles verloren haben. Dazu komme die Umkehr: zu Worten des Friedens, zu Gesten der Versöhnung und zu mutigen Entscheidungen dort, wo Schweigen bequemer wäre. Zentral ist für Fusarelli der Aufruf, die Karwoche und besonders den Karfreitag als Tag der Hingabe und des Rufens zu Gott zu leben – für jene, die keine Stimme haben: für Kinder, Alte und für alle, die trotz allem an Frieden glauben.

Nicht alles lösen wollen, aber sich niemals abwenden

Der Blick gelte dabei nicht nur dem Heiligen Land. Der Generalminister nennt ausdrücklich auch die vielen anderen Konfliktherde in Afrika, Asien, Lateinamerika und Europa. Überall dort, wo Franziskaner und Franziskanerinnen leben, seien sie berufen, Sauerteig des Friedens zu sein: „Der Gekreuzigte verlangt von uns nicht, dass wir das lösen, was wir nicht lösen können. Der Gekreuzigte verlangt von uns, dass wir uns nicht abwenden“.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 gebsy 2. April 2026 

Vergelt's Gott!

Darf das als Gebetserhörung dem Diener Gottes Pater Petrus Pavlicek OFM zugeordnet werden?


0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Karfreitag

  1. „Auferstanden bin ich und bin nun immer bei Dir“
  2. „Karfreitag. Das Kreuz steht da“
  3. Ostern – oder die Frage, die wir vermeiden
  4. US-Vizepräsident Vance bei Karfreitagsliturgie im Petersdom
  5. Karfreitag: Zusätzliche "große Fürbitte" für Ukraine-Kriegsopfer
  6. Ukraine erlebt nicht enden wollenden Karfreitag
  7. „Das Gesicht dieser Erde entscheidend verändern“
  8. Feier vom Leiden und Sterben Christi
  9. Papst betet Kreuzweg mit Texten von Strafgefangenen
  10. 'Jesus ist da – und Jesus bleibt da!







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Leo an Bischöfe: „Liebe Brüder, wir müssen immer wieder in die Schule des Kreuzes zurückkehren“
  3. Chefredakteur Philippe Marie: „Ich werfe dem Erzbistum Paris vor, die Pressefreiheit zu verletzen“
  4. Dem Leben verpflichtet: Johanna Gräfin von Westphalen
  5. Kurienkardinal Parolin nennt „Lebensschutz“ eines der Schwerpunktthemen von Leos Frankreichreise
  6. USA: Medienbischof Fulton Sheen ist nun seliggesprochen!
  7. Eine Stadt im völligen Ausnahmezustand: Hohe Sicherheitsstufe für Papstbesuch in Paris
  8. Priester bei Messer-Attacke in polnischem Kloster getötet
  9. Anerkanntes Wunder von Fulton Sheen: Baby nach 61 Minuten Atemstillstand lebt, heute kerngesund
  10. Pater Stanisław Tasiemski OP vor Papstreise: „Wohin gehst du, Frankreich?“
  11. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  12. 'Putin ist auf dem besten Weg, in diesem Jahr mehr Christen zu töten als der ISIS'
  13. Der evangelischen Theologischen Hochschule Basel soll die Akkreditierung entzogen werden
  14. Über das Dämonische
  15. Bekannte US-Influencerin und Mutter von neun Kindern konvertierte zum Katholizismus

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz