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| ![]() Papst ruft im Februar zum Gebet für schwerkranke Kinder aufvor 2 Stunden in Familie, keine Lesermeinung Versorgung der kleinen Patientinnen und Patienten soll über bloße Behandlung hinausgehen und die Würde jedes Kindes wahren - VIDEO Vatikanstadt (kath.net/KAP) Papst Leo XIV. hat zum Gebet für Kinder aufgerufen, die an unheilbaren oder schweren chronischen Krankheiten leiden. In seiner monatlichen Botschaft "Beten mit dem Papst" für Februar 2026 fordert das Oberhaupt der katholischen Kirche eine medizinische und menschliche Versorgung, die über die bloße Behandlung hinausgeht und die Würde jedes Kindes wahrt. "Herr, lehre uns, dein Angesicht in jedem leidenden Kind zu erkennen", lautet das Leitwort des Papstes für diesen Monat. Er rief zu "aktiver Barmherzigkeit, Geduld und Zärtlichkeit" auf, gerade in Zeiten, in denen Millionen Familien weltweit gegen schwere Krankheiten ihrer Kinder kämpfen. Der Papst richtete seinen Appell auch an medizinisches Personal. Ärztinnen, Pflegekräfte und Betreuer sollen ihren Dienst als "Ausdruck aktiven Mitgefühls" verstehen. Gleichzeitig mahnte er die christlichen Gemeinschaften, Familien schwerkranker Kinder nicht allein zu lassen, damit diese "fest in der Hoffnung bleiben" können. Leo XIV. erklärte: "Auch inmitten des Schmerzes kann eine liebevolle Gemeinschaft zur Quelle des Trostes und zum Samen der Hoffnung werden." Pater Cristóbal Fones, Direktor des Weltweiten Gebetsnetzwerks, unterstrich: "Es gibt Krankheiten, die zwar nicht unmittelbar tödlich sind, aber das gesamte Familienleben über Jahrzehnte prägen. Das ist besonders dramatisch, wenn es Menschen am Anfang ihres Lebens trifft." Das Netzwerk mit 22 Millionen Mitgliedern in 90 Ländern soll eine "Kette der Solidarität" bilden, die betroffene Familien spirituell und moralisch stützt. Das Gebetsanliegen ist ab sofort über die App "Click to Pray" sowie auf den offiziellen Kanälen des Vatikans in verschiedenen Sprachen verfügbar. Begleitend zur Gebetsmeinung veröffentlichte der Vatikan Daten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und von UNICEF: Jährlich erhalten rund 400.000 Kinder die Diagnose Krebs, wobei die Heilungschancen stark vom Geburtsort abhängen. In einkommensstarken Ländern können über 80 Prozent der betroffenen Kinder geheilt werden, in Ländern mit niedrigem Einkommen liegt diese Quote unter 30 Prozent. Mehr als 2,1 Milliarden Menschen unter 20 Jahren weltweit leben mit chronischen Erkrankungen wie Diabetes, Herz-Kreislauf-Problemen oder Atemwegserkrankungen. Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal! ![]() LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. | ![]() Mehr zuKrankheit
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