Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan exkommuniziert sechs Bischöfe der Piusbruderschaft!
  2. Papst an Piusbrüder: 'Kehren Sie um!
  3. Bevorstehende „illegale Bischofsweihen für die Piusbruderschaft“ „ein schwerer schismatischer Akt“
  4. Der Vatikan ordnet das Rückkehr-Prozedere für Menschen, die die Piusbruderschaft verlassen wollen
  5. „Alten und neuen Ritus bestehen lassen. Latein verbieten? Das spielt Rebellen in die Hände“
  6. Écône, zum Zweiten
  7. Ein besonderer Tag für ‚unseren‘ Pfarrsekretär
  8. „Die Behauptung, Rom gehe hart gegen Rechte vor, nicht aber gegen Linke, ist schlichtweg falsch“
  9. Taylor Marshall zu FSSPX: Diese liturgische Neuerung ist eindeutig ‚nicht traditionell‘
  10. Papst ernennt Sr. Alessandra Smerilli zur Präfektin des Entwicklungsdikasteriums
  11. Haben Sie das Apostolische Mandat? – „Nein. Sie wussten, dass sie es nicht hatten“
  12. "Ohne Einheit mit dem Papst keine volle Gemeinschaft mit der Kirche"
  13. Mehr Klarheit mit jeder Absage aus Rom
  14. Vatikan hofft weiterhin auf Dialog mit der Piusbruderschaft
  15. Petrus und Paulus: Die Einheit der Kirche wächst aus der Verschiedenheit

EU-Geld für Terrorstaaten, nicht für Israel

26. September 2025 in Chronik, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Staaten wie Afghanistan, der Iran oder die palästinensische Autonomiebehörde würden großzügig finanziell unterstützt, obwohl sie Terroristen fördern. Die Zahlungen an Israel würden hingegen eingestellt, kritisiert Filipp Piatov in der BILD-Zeitung.


Brüssel (kath.net/jg)
Die Europäische Union unterstützt viele Staaten großzügig, die ihrerseits den Terrorismus fördern. Nur gegen Israel gebe es jetzt Konsequenzen, indem Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen angekündigt hat, alle Zahlungen einzustellen, kritisiert Filipp Piatov in einem Kommentar für die Zeitung BILD.

Mit 141 Millionen Euro wolle die EU-Kommission Hilfsorganisationen in Afghanistan fördern. Auch wenn das Geld den Bürgern zugute kommen soll, werde damit die von den Taliban geführte Regierung gestützt, die sich auf die „Errichtung ihres Islamisten-Staates konzentrieren“ könne, „während die EU ihre Bevölkerung ernährt“, schreibt Piatov wörtlich.


Seit 2016 habe die EU-Kommission 126 Millionen Euro an den Iran überwiesen, dieses Jahr seien es zehn Millionen. Der Iran finanziere die Terroristen der palästinensischen Hamas, der libanesischen Hisbollah und der jemenitischen Huthis. Der Iran liefere außerdem Drohnen an Russland.

Gegenüber der Palästinensischen Autonomiebehörde sei die EU-Kommission besonders großzügig, schreibt Piatov. Allein für 2025 seien 620 Millionen Euro zugesagt worden. Die Autonomiebehörde habe jahrelang Renten an die Angehörigen von Terroristen gezahlt, die Mordanschläge auf Busse und Cafés durchgeführt hätten. In Schulbüchern, die in den palästinensischen Autonomiegebieten verwendet werden, werde gegen Juden gehetzt, der vor zwanzig Jahren für vier Jahre gewählte Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas sei in der UdSSR promoviert worden und relativiere den Holocaust.

Trotzdem habe Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen diesen Staaten nie die finanzielle Unterstützung entzogen, wie sie es jetzt bei Israel tue, kritisiert Piatov.

Die Aufregung aus der EU über den israelischen Luftangriff auf die Führung der Hamas in Katar zeige ebenfalls, wie verschiedene Standards angewendet werden. Frankreich habe Ziele des Islamischen Staates (IS) in Syrien bombardiert, Präsident Macron kritisiere aber den Angriff auf die Hamas. Fast alle Regierungen, welche 2011 die Tötung von Osama Bin Laden durch die USA in Pakistan gutgeheißen hätten, würden sich jetzt über Israel aufregen.

Filipp Piatov ist stellvertretender Leiter des Politik-Ressorts der BILD-Zeitung.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - REISE AUSGEBUCHT
  2. Vatikan exkommuniziert sechs Bischöfe der Piusbruderschaft!
  3. Der Vatikan ordnet das Rückkehr-Prozedere für Menschen, die die Piusbruderschaft verlassen wollen
  4. Écône, zum Zweiten
  5. „Alten und neuen Ritus bestehen lassen. Latein verbieten? Das spielt Rebellen in die Hände“
  6. „Die Behauptung, Rom gehe hart gegen Rechte vor, nicht aber gegen Linke, ist schlichtweg falsch“
  7. Papst an Piusbrüder: 'Kehren Sie um!
  8. Bevorstehende „illegale Bischofsweihen für die Piusbruderschaft“ „ein schwerer schismatischer Akt“
  9. Haben Sie das Apostolische Mandat? – „Nein. Sie wussten, dass sie es nicht hatten“
  10. Deutsche Medien schweigen zum Bericht über Vergewaltigungsbanden in Großbritannien
  11. Mehr Klarheit mit jeder Absage aus Rom
  12. Ehemalige Äbtissin wehrt sich gerichtlich gegen Rauswurf
  13. Freimaurerei „mit einem vollständigen Bekenntnis zum katholischen Glauben unvereinbar“
  14. "Ohne Einheit mit dem Papst keine volle Gemeinschaft mit der Kirche"
  15. Ein besonderer Tag für ‚unseren‘ Pfarrsekretär

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz