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Vom „König der Löwen“ zum „Superbuch“

14. September 2025 in Jugend, keine Lesermeinung
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Der ehemalige Disney-Animator Tom Bancroft, der von Hollywood zu christlichen Animationsfilmen wechselte, hat nun einen neuen Film herausgebracht: „Light of the World“.


Los Angeles (kath.net / pk) Er hatte sich über viele Jahre lang in Hollywood einen Namen gemacht und war höchst erfolgreich: Tom Bancroft, Animator für Simba in „Der König der Löwen“, Erfinder der Figur „Mushu“ in „Mulan“ und Animator für „Tarzan“, „Aladdin“, „Die Schöne und das Biest“, „Pocahontas“ und „Bärenbrüder“.

Nach vielen Jahren in der säkularen Industrie spürte Bancroft, dass Gott ihn dazu berufen hatte, im Bereich christlicher Animationsfilme zu arbeiten, wie „Aleteia“ berichtet. Heute ist er bekannt für die Erschaffung von „Larry Boy“ in VeggieTales. Er war außerdem an der Entstehung der erfolgreichen Bibel-Serie „Superbuch“ beteiligt.


Sein neuestes Projekt heißt „Light of the World“ und ist am 5. September in den amerikanischen Kinos angelaufen. Mit diesem Streifen, der die Geschichte von Jesus Christus aus der Perspektive des heiligen Johannes erzählt, kehrt Bancroft auf die große Leinwand zurück. Die Abkehr von Hollywood und die Hinwendung zu christlichen Filmen sei „letztendlich zu seiner erfüllendsten Arbeit“ geworden, erklärte Bancroft im Interview.

„Ich habe Disney etwa im Jahr 2000 verlassen. Eigentlich wollte ich meinem Herzen folgen – meinem Glauben. Ich hatte das starke Gefühl, dass Gott mich aus Disney herausrief“, erklärt Bancroft. „Meine Frau ging joggen, betete darüber, kam zurück, weinte und sagte zu mir: ‚Ich glaube, wir sollten gehen‘. Wir wollten beide irgendwie nicht gehen.“ Mittlerweile hätten sie beide jedoch erkannt, wie viel Segen diese Entscheidung gebracht habe.

„Als ich bei Disney war, musste ich meinen Glauben und mein Christentum irgendwie für mich behalten“, gesteht der Animator. „Ich durfte nicht darüber sprechen, was ich am letzten Sonntag in der Kirche gelernt hatte. Wissen Sie, solche Dinge – das wollten sie nicht.“ Seit Bancroft in den christlichen Medien arbeitet, habe er das Gefühl, dass er „sein ganzes Selbst in den Job einbringen kann“.

Immer wieder höre er Geschichten, wie die „VeggieTales“ oder auch das „Superbuch“ das Leben von Menschen verändert habe. Ähnliches erhofft er sich nun von „Light of the World“. „Das ist ehrlich gesagt der Film, auf den alle gewartet haben. Christen und Eltern haben Hollywood darum gebeten. Wir haben ihn gemacht“, sagt Bancroft.


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