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Bischof Muser in Salzburg: Es lohnt sich Christ zu sein

3. Juli 2025 in Österreich, keine Lesermeinung
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Südtiroler Bischof feierte mit Benediktinerinnen von Stift Nonnberg um Äbtissin Kronlachner die Messe zum Hochfest der Heiligen Erentrudis


Salzburg (kath.net/KAP) Das bleibend aktuelle Vorbild der Salzburger Diözesanpatronin Erentrudis für Christinnen und Christen hat der Südtiroler Bischof Ivo Muser bei einer Feier in der von der Heiligen begründeten Abtei Nonnberg gewürdigt. "Sie war eine starke Frau, tief im Evangelium verwurzelt. Ihr Leben zeigt uns bis heute, dass es sich lohnt, Christ oder Christin zu sein. Der Glaube ist Quelle von Kraft und Hoffnung - damals wie heute", sagte Muser am Montagabend bei der Messe zum Hochfest der Heiligen. Erentrudis erinnere an die Verantwortung von Christinnen und Christen heute, so der Bischof: "Jetzt geht es um dich und darum die Geschichte des Christentums weiterzuschreiben."


Die Benediktinerinnen von Stift Nonnberg unter der Leitung von Äbtissin Mutter Veronika Kronlachner hatten zu dem Festgottesdienst geladen, der auch den Abschluss der diesjährigen Erentrudis-Festwoche bildete. Mit Bischof Muser, Äbtissin Kronlachner, dem Erzabt von St. Peter, Jakob Auer und Benediktiner-Abtpräses Johannes Perkmann feierten zahlreiche Priester, Ordensleute und weitere Gläubige aus der Erzdiözese Salzburg. Im Anschluss erhielten die Gläubigen den Einzelsegen mit den Reliquien der Heiligen - als Zeichen geistlicher Nähe und persönlicher Stärkung, wie die Erzdiözese Salzburg auf ihrem Online-Portal (Dienstag) berichtete.

Erentrudis ist seit 400 Jahren 1624 Stadt- und Landesmutter von Salzburg, 1986 wurde sie auch zur Diözesanpatronin bestimmt. Ihre Gebeine ruhen im von ihr gegründeten Stift Nonnberg. Das Benediktinerinnenkloster gilt als älteste ununterbrochen bestehende Frauenabtei Europas. "Erentrudis ist Landesmutter, sie ist Schutz und Leitung für uns - sie ist da, sie geht mit uns", sagte Äbtissin Kronlachner beim Erentrudisfest. Die Geschichte der Abtei sei ein lebendiges Zeugnis dieser geistlichen Begleitung: "Über 1300 Jahre hat unser Kloster ihren Schutz erfahren - in Kriegszeiten, in Krisen. Es ist spürbar: Sie wirkt, sie ist präsent."

"In einer Welt voller technischer Möglichkeiten und äußerer Reize erinnert uns Erentrudis an das Wesentliche - an Christus, an ein erfülltes Leben in der Tiefe. Sie zeigt uns, was die Sehnsucht der Menschen wirklich stillt", so Kronlachner. Das Kloster am Nonnberg sei nicht nur ein geistliches Zentrum für die Ordensgemeinschaft, sondern auch ein Ruhepol für viele Menschen inmitten des Alltags.

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