Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  2. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  3. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  4. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  5. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  6. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  7. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  8. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  9. „Das Ende von Maria 2.0“
  10. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  11. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  12. Politisch aber auch innerkirchlich „gibt es derzeit wieder viel Konfliktpotenzial“
  13. Anerkanntes Wunder von Fulton Sheen: Baby nach 61 Minuten Atemstillstand lebt, heute kerngesund
  14. Papst Leo: „Diese vier Tage waren buchstäblich erfüllt mit vielen Segnungen, fast schon Wundern“
  15. „Die katholische Kirche ruht auf zwei Säulen ihrer sichtbaren Einheit: Petrusamt und Eucharistie“

Der springende Punkt bei US-Katholiken ist der tatsächliche Messbesuch

20. Juni 2025 in Weltkirche, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Fast die Hälfte der Erwachsenen in den USA hat eine persönliche oder familiäre Bindung zum Katholizismus, doch es ist der Messbesuch, der zu Unterschieden führt in den Aussagen, was Katholiken als wesentlich für ihre Identität bezeichnen.


Washington DC (kath.net/pl) Fast die Hälfte der Erwachsenen in den USA hat eine persönliche oder familiäre Bindung zum Katholizismus, doch es ist der Messbesuch, der zu erheblichen Unterschieden führt in den Aussagen, was Katholiken als wesentlich für ihre Identität bezeichnen. Das schreibt Gina Christian in der katholischen US-Wochenzeitung „Our Sunday Visitor“ (OSV). Darüber hinaus wächst der Anteil hispanischer Katholiken in den USA, eine beträchtliche Anzahl von Konversionen zum Glauben erfolgt durch Heirat, und Missbrauch durch Geistliche – obwohl weithin als anhaltendes Problem wahrgenommen – wird auch bei anderen religiösen Führern und in anderen Konfessionen/Religionen allgemein als problematisch angesehen. Zu diesem Ergebnis kommt das Pew Research Center in den am 16. Juni veröffentlichten Ergebnissen aus zwei Umfragen. Einer dieser beiden Umfragen stellte Fragen, die speziell für Katholiken entwickelt wurden.


Unter den US-Katholiken beten nur 13 % täglich, besuchen mindestens wöchentlich die Messe und gehen einmal jährlich zur Beichte, obwohl 50 %, 28 % bzw. 23 % diese individuellen Praktiken zumindest teilweise befolgen. Umgekehrt beten 13 % selten oder nie, besuchen selten oder nie die Messe und nehmen nie das Sakrament der Versöhnung, das im Bericht als Beichte bezeichnet wird, wahr.

„Der größte Anteil der Katholiken (74 %) liegt irgendwo in der Mitte dieses Spektrums der Observanz“, heißt es im PEW-Bericht, so schildert der OSV. Diese Katholiken beten vielleicht. Sie besuchen vielleicht die Messe. Sie gehen vielleicht zur Beichte. Aber sie tun nicht regelmäßig alle drei Dinge (täglich beten, wöchentlich zur Messe gehen und jährlich zur Beichte gehen).

Die meisten wöchentlichen Messbesucher (83 %) gaben an, die Eucharistie als wesentlichen Bestandteil des Katholizismus einzustufen. Im Vergleich dazu bejahten dies nur noch 56 % von jenen, die ein- oder zweimal im Monat zur Messe gehen, 31 % von jenen, die mehrmals im Jahr zur Messe gehen, und sogar nur noch 15 % derjenigen, die nie zur Messe gehen.

Die Hälfte der US-Katholiken empfängt die Eucharistie, wann immer sie eine Messe besuchen – auch dann, wenn sie nur unregelmäßig Kirchgang, Beichte und Gebet praktizieren.

Zwei wichtige Initiativen der katholischen Kirche in den USA – der Nationale Eucharistische Kongress (NEU) und die Synode und Synodalität – waren nicht weit verbreitet. Etwa drei von zehn US-Katholiken gaben an, zumindest ein wenig vom Kongress gehört zu haben, und 23 % von der Synode. Auch ein erheblicher Anteil der wöchentlichen Messbesucher wusste nichts von beiden Initiativen: 43 % gaben an, nichts vom Kongress gehört zu haben, und 60 % sagten, sie hätten nichts von der Synode gehört.

Gina Christian schließt ihren Beitrag mit folgender Beobachtung: „Zwei wichtige Initiativen der katholischen Kirche in den USA – der Nationale Eucharistische Kongress und die [vatikanische] Synode und Synodalität – waren nicht weit bekannt. Etwa drei von zehn US-Katholiken gaben an, zumindest ein wenig vom Kongress gehört zu haben, und 23 % von der Synode. Sogar ein erheblicher Anteil der wöchentlichen Messbesucher wusste nichts von beiden Initiativen: 43 % gaben an, nichts vom Eucharistischen Kongress gehört zu haben, und 60 % sagten, sie hätten nichts von der Synode gehört.“

Link zum OSV-Beitrag: Almost half of U.S. adults have Catholic connection, but Mass makes significant difference in Catholic identity


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Bekannte US-Influencerin und Mutter von neun Kindern konvertierte zum Katholizismus
  2. Leo an Bischöfe: „Liebe Brüder, wir müssen immer wieder in die Schule des Kreuzes zurückkehren“
  3. Chefredakteur Philippe Marie: „Ich werfe dem Erzbistum Paris vor, die Pressefreiheit zu verletzen“
  4. Dem Leben verpflichtet: Johanna Gräfin von Westphalen
  5. Kurienkardinal Parolin nennt „Lebensschutz“ eines der Schwerpunktthemen von Leos Frankreichreise
  6. USA: Medienbischof Fulton Sheen ist nun seliggesprochen!
  7. Eine Stadt im völligen Ausnahmezustand: Hohe Sicherheitsstufe für Papstbesuch in Paris
  8. Priester bei Messer-Attacke in polnischem Kloster getötet
  9. Anerkanntes Wunder von Fulton Sheen: Baby nach 61 Minuten Atemstillstand lebt, heute kerngesund
  10. Pater Stanisław Tasiemski OP vor Papstreise: „Wohin gehst du, Frankreich?“
  11. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  12. 'Putin ist auf dem besten Weg, in diesem Jahr mehr Christen zu töten als der ISIS'
  13. Der evangelischen Theologischen Hochschule Basel soll die Akkreditierung entzogen werden
  14. Über das Dämonische
  15. 'Kirche casht ab' - Immer weniger österreichische Katholiken, immer mehr Millionen!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz