Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vom Elend der Fürbitten
  2. Der deutsch-synodale Irrweg in Zahlen: Nur 25 Priesterweihen in ganz Deutschland im Jahr 2025!
  3. Vatikanische Theophantasien zur Frauenfrage
  4. Der entschärfte Gott
  5. Pater Dietrich von Stockhausen überreicht Papst Leo XIV. Hesemanns aktuelle Studie über Heroldsbach
  6. EuGH-Urteil: Deutscher Kirchenaustritt kein automatischer Kündigungsgrund
  7. Botschaft von Papst Leo zum 10. Jahrestag des nachsynodalen Apostolischen Schreibens Amoris Laetitia
  8. Papst Leo auf Versöhnungskurs
  9. „Die meisten Seelen dort sind die, welche nicht an die Existenz der Hölle geglaubt haben“
  10. "Die Zahl der Seminaristen ist im Bistum Chur leider sehr klein geworden"
  11. Theologe Thomas Söding: „Es braucht eine katholische Internationale!“
  12. Peinlich - Deutsche Protestanten glauben mehrheitlich nicht an den dreieinigen Gott
  13. Realitätsverlust im Bistum Chur
  14. Muslime wählen SPD und Linke, Christen wählten CDU
  15. Krautwaschl zu Grünwidl: Bin nicht gezwungen worden!

Gott will, dass wir treu sind!“

13. April 2025 in Deutschland, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der Passauer Bischof Stefan Oster blickt im K-TV-Interview auf zehn Jahre Bischofsamt zurück.


Passau (kath.net / pk) „Man neigt dazu – also etwas in mir und ich glaube, in jedem, der ein Sünder ist –  sich selbst für den Mittelpunkt der Welt zu halten, weil sich die ganze Welt um einen selbst dreht. Was ist das eigentlich für ein Irrsinn?“ Das sagte der Passauer Bischof Stefan Oster im Interview mit K-TV.

Seine Lehrerfahrung aus zehn Jahren Bischofsamt sei: „Nimm dich nicht so wichtig! Diene! Vergiss dich selber! Sei bereit, dich hinzugeben… Alles andere macht der Herr.“ Die Versuchung, „Fruchtbarkeit an sich selbst zu binden“, sei immer da, zeigte sich Oster selbstkritisch und zitierte Mutter Teresa mit den Worten „Er ist der Strom. Ich bin nur das Kabel.“


Christus erkenne man nur auf dem „kleinen Weg – wenn man selbst bereit ist, klein zu werden…“, erklärte er im Interview. Wesentlich für sein Bischofsamt erachtet er „ein konsequentes Gebetsleben“, ein „Sein mit dem Herrn“. Für ihn sei auch die Frage wichtig: „Magst du die Menschen?“, auch im ihretwillen, nicht nur, weil er irgendwo „gefeiert“ werde.

Das Gebetsleben sei keineswegs ein Spaziergang. Eine halbe Stunde vor dem Allerheiligsten zu sitzen, „erzeugt keinen Enthusiasmus, das ist etwas ganz Nüchternes“, schildert Oster seine Erfahrungen. Es gehe ganz konkret um die Treue und den Glauben, „dass von dort der Friede kommt, obwohl sich nichts tut“ und zu sagen: „Herr, ich bin jetzt einfach da.“

Er persönlich sei sehr dankbar für die Ordensgemeinschaft der Salesianer Don Boscos, in der er lebt und die ihm in dieser Hinsicht sehr helfe. Verbindliche Strukturen verhindern, dass feste Gebetszeiten hinausgeschoben werden. Eines seiner Resümees lautet: „Gott will nicht unbedingt, dass wir erfolgreich sind, er will, dass wir treu sind.“

 

Foto: (c) Bistum Passau


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDE-DEADLINE - 25. MÄRZ!!!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Krautwaschl zu Grünwidl: Bin nicht gezwungen worden!
  4. Realitätsverlust im Bistum Chur
  5. „Die meisten Seelen dort sind die, welche nicht an die Existenz der Hölle geglaubt haben“
  6. Heimisch sein im Vatikan - Papst Leo XIV. wohnt wieder in der klassischen Papstwohnung
  7. Vom Elend der Fürbitten
  8. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  9. Einladung zur Novene zum Hl. Josef
  10. Der deutsch-synodale Irrweg in Zahlen: Nur 25 Priesterweihen in ganz Deutschland im Jahr 2025!
  11. Vatikanische Theophantasien zur Frauenfrage
  12. Papst Leo auf Versöhnungskurs
  13. Papst bezieht diesen Samstag seine Wohnung im Apostolischen Palast
  14. Pater Dietrich von Stockhausen überreicht Papst Leo XIV. Hesemanns aktuelle Studie über Heroldsbach
  15. Der entschärfte Gott

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz