Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Piusbruderschaft kritisiert ‚Doppelmoral‘ nach Verweigerung des Zutritts zur Basilika in Assisi
  2. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
  3. Dann sollen sie doch in die Hölle gehen
  4. Tantum ergo Sacramentum
  5. Kardinal Burke: Sexuelle Unmoral heute erinnert an Sodom und Gomorrha
  6. Kardinal Müller: „Muslime respektieren kein schwaches Christentum, das sich des Kreuzes schämt“
  7. Eine vergiftete Unterstützungserklärung
  8. Während Messfeier mit Erstklässlern: Bengalisches Feuer in katholische Kirche geworfen
  9. 'Gott, hilf mir. Jesus, hilf mir. Seid ihr Jungs bereit? Let’s Roll'
  10. ‚Das Exil von Pater Edmund‘
  11. Nigeria: Bischöfe schlagen nach erneuten Massakern Alarm
  12. Spannungen hinter den Kulissen: Papst lehnt gemeinsamen Auftritt mit Macron in Notre-Dame ab!
  13. 'Ich würde mir gerne Sorgen machen, aber ich mache mir keine'
  14. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  15. Die katholischen Bischöfe übernehmen die Schirmherrschaft zum Marsch für das Leben/Slowakei

Er verschenkte die Schuhe, die er an den Füßen trug

14. März 2025 in Jugend, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Tugenden des Seligen Pier Giorgio Frassati können uns in dieser Fastenzeit inspirieren.


Rom (kath.net / pk) Er wird im Sommer 2025 heiliggesprochen: Der Italiener Pier Giorgio Frassati (1901-1925). Der Sohn des Gründers der italienischen Tageszeitung „La Stampa“, Alfredo Frassati, setzte sich schon als Jugendlicher für die Armen in den Elendsvierteln Turins ein – unbemerkt von seinen wohlhabenden Eltern. Mit 24 Jahren starb der junge Italiener.

Nach seinem Tod wurde er von vielen tausenden Menschen als Vorbild angesehen und verehrt. 1981 wurde sein Körper exhumiert und man fand den Leichnam unverwest. Papst Johannes Paul II. sprach ihn 1990 selig; die Heiligsprechung ist zum Jubiläum der Jugend im Sommer 2025 vorgesehen. Ein Beitrag auf „Aleteia“ setzt sich mit den Tugenden Frassatis auseinander, die uns für diese Fastenzeit inspirieren können.


1) Opfer mit Freude bringen. Obwohl Pier Giorgio in einer wohlhabenden Familie aufwuchs, entschied er sich dafür, ein bescheidenes Leben zu führen. Er schenkte viel her, manchmal sogar die Schuhe, die er an den Füßen trug. Er fastete und empfand dies nicht als Last, sondern als freudige Gelegenheit. Häufig lud er Freunde dazu ein, sich seinen geistlichen Übungen anzuschließen. Was wir mitnehmen können: Herausforderungen nicht verbissen zu meistern, sondern mit einem Geist der Leichtigkeit und Freude in Erlebnisse des gemeinsamen Wachstums zu verwandeln.

2) Anderen dienen. Pier Giorgio verschwendete seine Zeit, um anderen Menschen zu helfen, den Armen und Kranken zu dienen. Er brachte ihnen Essen und schenkte ihnen seine Zeit und seine Freundschaft. Was wir mitnehmen können: Nutzen wir diese Fastenzeit, um anderen zu dienen.

3) Humor und Demut. Obwohl Pier Giorgio aus einer vornehmen Familie kam und eine gute Ausbildung hatte, blieb er demütig und den Menschen zugewandt. Er war humorvoll und munterte dadurch andere auf. Was wir mitnehmen können: Wir können aktiv dazu beitragen, sowohl Glaube als auch Freude zu verbreiten.

4) Mut. Pier Giorgio lebte seinen Glauben ohne Menschenfurcht. Er verteidigte die Würde jeder einzelnen Person. Er nahm an Demonstrationen für soziale Gerechtigkeit und Solidarität teil. Was wir mitnehmen können: Sein Mut kann uns inspirieren, uns sozial zu engagieren und unseren Glauben auch in diesem Bereich zu leben.

5) Beichte. Pier Giorgio liebte es, zur Beichte zu gehen. Einmal hielt er einen Priester auf der Straße auf, um direkt dort zu beichten. Was wir lernen: Nutzen wir das Sakrament der Beichte, um wieder innerlich neu zu beginnen.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Robert Bellarmin SJ – De gemitu columbae
  3. DJ "Padre Guilherme" begeistert in Mörbisch 5.000 Jugendliche
  4. Dann sollen sie doch in die Hölle gehen
  5. Präsident der Akademie für das Leben meint: Unvollkommenes Euthanasiegesetz unterstützen
  6. Papst-Tipps an neue Bischöfe: Namen Kennen, Zuhören und Hausbesuche
  7. „Selbst wenn ein paar Omas dazu gedrängt werden – ist das nicht ein Preis, den man zahlen kann?“
  8. 'Gott, hilf mir. Jesus, hilf mir. Seid ihr Jungs bereit? Let’s Roll'
  9. Nigeria: Bischöfe schlagen nach erneuten Massakern Alarm
  10. Erzbischof von Westminster: „Wir beten für eine Neuevangelisierung Englands“
  11. Benedikt XVI. zum Fest Kreuzerhöhung: „Ein unlösliches Band zwischen Kreuz und Auferstehung“
  12. Vergebung kennt keine Grenze
  13. Papst gewährt Mexiko "Heiliges Jahr" zum Guadalupe-Jubiläum
  14. Jesus in Hollywood: Eucharistische Prozession in den Straßen der Filmmetropole
  15. Hofer: Mit Franziskus gegen "angepasstes Kulturchristentum"

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz