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'Manche wurden von Trans-Aktivisten körperlich attackiert'

11. Dezember 2024 in Chronik, 5 Lesermeinungen
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Harry Potter-Autorin J. K. Rowling packt aus: Wie Trans-Aktivisten jene bedrohen, die sich gegen die Gender-Ideologie aussprechen.


London (kath.net / pk) Massiven Drohungen ist Harry-Potter-Autorin J. K. Rowling ausgesetzt, seit sie über die Gefahren der Gender-Ideologie informiert. Das berichtet  das „National Catholic Register”. In einem Social-Media-Posting schildert die weltberühmte Schriftstellerin, dass bei ihr tausende von Mord-, Vergewaltigungs- und Gewaltdrohungen eingegangen seien.

„Eine Transfrau hat die Adresse meiner Familie zusammen mit einer Anleitung zum Bombenbau gepostet“, schildert Rowling in einem inzwischen viralen Social-Media-Post vom 2. Dezember. Diese Vorgangsweise nennt man „Doxxing“; sie zielt darauf ab, jemanden zu gefährden, indem man seinen Wohnort öffentlich macht.

„Mein ältestes Kind wurde von einem prominenten Trans-Aktivisten ins Visier genommen, der versuchte, sie zu doxxen“, berichtet die britische Autorin. „Ich könnte einen Essay mit zwanzigtausend Wörtern darüber schreiben, welche Folgen das für mich und meine Familie hatte. Was wir ertragen mussten, ist NICHTS im Vergleich zu dem Schaden, der anderen zugefügt wurde.“


Rowling reagierte damit auf einen Bericht der New York Times vom 26. November, wo die Angriffe auf sie und andere heruntergespielt wurden. „Manche wurden von Trans-Aktivisten körperlich attackiert”, erklärt sie. Viele hätten ihren Lebensunterhalt verloren.

„Politikerinnen waren gezwungen, auf Anraten der Polizei Personenschutz zu engagieren“, beschreibt sie ganz konkrete Maßnahmen. „Die Nachricht, dass einer der führenden Endokrinologen Großbritanniens, Dr. Hillary Cass, geraten wurde, zu ihrer eigenen Sicherheit nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu reisen, sollte jeden beschämen, der diesen Irrsinn Amok laufen lässt.“

In den USA habe sich die politische Landschaft nun verschoben. „Vielleicht haben Eltern, die argumentieren, dass Jungen ihren Töchtern nicht die sportlichen Möglichkeiten rauben sollten, irgendwie Recht?“, fragt sie. „Könnte es nicht vielleicht doch einen Nachteil haben, jeden Mann, der sagt: ,Ich bin eine Frau‘, in die Umkleidekabine mit zwölfjährigen Mädchen zu lassen?“

Das Thema, das Rowling aufgreift, ist brisant: Jüngste Studien in den USA weisen auf die Gefahren hin, die entstehen, wenn Kinder und Jugendliche lebensverändernde Entscheidungen über ihren Körper treffen. Viele Erwachsene, die früher unter Geschlechtsdysphorie litten, berichten, dass sich ihre Gefühle im Erwachsenenalter gelegt haben, was ernste Fragen über die langfristigen Auswirkungen solcher Eingriffe aufwirft.

„US-Gender-Aktivisten haben die amerikanische Politik, die Medien, Unternehmen, medizinische Einrichtungen und vieles mehr fest im Griff“, sagte die Journalistin Mary Margaret Olohan, die vor kurzem ein Buch zu diesem Thema geschrieben hat, Anfang des Jahres dem „Register“. „Selbst wenn wir sehen, dass europäische Länder Schritte unternehmen, um Kinder vor diesen irreversiblen Eingriffen zu schützen, scheinen unsere eigenen medizinischen Einrichtungen und medizinischen Fachleute sowohl die Augen als auch die Ohren vor dem zu verschließen, was in der Welt um sie herum geschieht, während sie diese Eingriffe weiterhin jungen Menschen aufzwingen“, sagte sie.

„Eine vollständige Abrechnung über die Auswirkungen der Gender-Ideologie auf den Einzelnen, die Gesellschaft und die Politik ist noch weit entfernt“, kommentierte Rowling in ihrem Post, „aber ich weiß eines: Die Quittungen werden eine sehr hässliche Lektüre sein, wenn es soweit ist, und es gibt viel zu viele davon, um sie artig unter den Teppich zu kehren.“


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