Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
  2. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  3. "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  4. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  5. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  6. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
  7. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  8. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  9. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  10. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  11. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  12. Wien: Rund 20.000 Teilnehmer bei ökumenischem "Marsch für Jesus"
  13. Tausende Teilnehmer bei Pro-Life-Kundgebungen in Berlin, Köln und Zürich
  14. Gender-Ideologie: Katholische Familie kämpft um ihre Tochter
  15. Mutmaßlicher IS-Anhänger soll Anschlag auf eine Kirche in Bremen geplant haben - Festnahme

Der Lieblingsautor von Karol Wojtyla

3. November 2024 in Kultur, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der polnische Autor Henryk Sienkiewicz verfasste den Roman „Quo vadis“, der später auch verfilmt wurde.


Rom (kath.net) Päpste sprechen nicht unbedingt über ihre Lieblingsbücher. Johannes Paul II. gilt hier als Ausnahme. Als Literaturliebhaber sprach er schon am 22. Oktober 1978 in seiner ersten Predigt als Papst über einen seiner Lieblingsautoren – den polnischen Schriftsteller Henryk Sienkiewicz (1846-1916), wie "Aleteia" berichtet.

Einer seiner größten Erfolge war der Roman „Quo Vadis“, in dem es um die Christenverfolgungen unter Kaiser Nero geht. 1905 erhielt der polnische Autor, der auch unter dem Namen „Litwos“ publizierte, den Literaturnobelpreis. Sienkiewicz verfasste vorwiegend historische Romane, aber auch Bücher zu zeitgenössischen Themen.


Der Roman „Quo Vadis“ basiert auf der überlieferten Erzählung, dass Petrus während der Christenverfolgung durch Nero aus der Stadt Rom geflüchtet sei. Der Herr selbst habe ihn dann besucht. Petrus habe ihn gefragt: „Wohin gehst du, Herr?“ – „Quo vadis, domine?“ – Jesus habe ihm geantwortet: „Ich gehe nach Rom, um mich nochmals kreuzigen zu lassen…“ Das habe Petrus so berührt, dass er zurück nach Rom gekehrt sei, wo er schließlich gekreuzigt wurde.

Bei einer Vorführung der Verfilmung des Romans im Jahr 2001 kommentierte Johannes Paul II. die spirituellen Themen des Romans. „Quo vadis, homo?“, sagte er. „Junger Mann oder junge Frau, wohin gehst du? Gehst du zu Christus, oder gehst du andere Wege, die dich weit von ihm und von dir selbst wegführen?“

Der Obelisk, der früher im Circus stand und im 16. Jahrhundert in der Mitte des Petersplatzes übersiedelt wurde, sei „ein stummer Zeuge dieser tragischen und glorreichen Ereignisse“, bei denen Christen zu Tode gemartert wurden, von denen der Film „Quo vadis“ erzählt.  „Auf der Spitze des Obelisken thront das Kreuz, um uns daran zu erinnern, dass Himmel und Erde mit ihren Reichen und menschlichen Herrschaften vergehen werden, Christus aber niemals vergehen wird: Er ist derselbe – gestern, heute und in Ewigkeit.“


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Die Menschheitsfamilie zwischen Babel und Pfingsten
  2. Kardinal Koch zu Israel und Gaza: Ehrlich miteinander sprechen
  3. Wenn die Liebe das Gesetz des Kalküls durchbricht…
  4. Stanislaus-Kostka-Wallfahrt von Wien nach Rom erreicht ihr Ziel
  5. Papst: In der Seelsorge auf das Wesentliche konzentrieren
  6. Bruder von Leo XIV.: Papst hilft bei der Steuererklärung
  7. Bischof an Jugend: "Licht des neuen Afrikas liegt in euch"
  8. Wien: Rund 20.000 Teilnehmer bei ökumenischem "Marsch für Jesus"
  9. Tausende Teilnehmer bei Pro-Life-Kundgebungen in Berlin, Köln und Zürich
  10. Jesus in Hollywood: Eucharistische Prozession in den Straßen der Filmmetropole
  11. Papst-Vigil in Paris mit Jesus zugeschriebener "Heiliger Tunika"
  12. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
  13. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  14. Leo XIV. besucht als erster Papst die wiederaufgebaute Notre-Dame
  15. Die Güte Gottes und die Freude am Glauben

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz