Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
  2. George Weigel an Kardinal Hollerich: Hat die Kirche Christus zweitausend Jahre lang missverstanden?
  3. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  4. Phil Lawler: Die Kontroverse zwischen Trump und Papst Leo ging von Washington aus
  5. Schwedischer Kirchenhistoriker: Viele junge Menschen wollen katholisch werden, besonders Männer
  6. Trump gegen Papst Leo: Wenn Weltpolitik auf das „Heilige“ trifft
  7. Setzt euer Vertrauen nicht in Prinzen!
  8. Marsch für das Leben München – Unterstützung von Bischof Barron, Schweigen von Marx und Wilmer
  9. Papst Leo gegen Präsident Trump – Was steckt dahinter?
  10. Gericht verhandelt über Diskriminierung einer Lebensschutzgruppe an der Uni Heidelberg
  11. Kardinal Koch betont den zutiefst christozentrischen Charakter des Pontifikats von Papst Leo XIV.
  12. Viel Lärm um nichts?
  13. Papst um Entspannung bemüht: Reden in Afrika sind keine Fern-Debatte mit Trump
  14. Nach Extremerfahrung des Mondflugs: Artemis-Kommandant Wiseman fragte nach christlichem Seelsorger
  15. "Derselbe Polarstern"

Der Lieblingsautor von Karol Wojtyla

3. November 2024 in Kultur, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der polnische Autor Henryk Sienkiewicz verfasste den Roman „Quo vadis“, der später auch verfilmt wurde.


Rom (kath.net) Päpste sprechen nicht unbedingt über ihre Lieblingsbücher. Johannes Paul II. gilt hier als Ausnahme. Als Literaturliebhaber sprach er schon am 22. Oktober 1978 in seiner ersten Predigt als Papst über einen seiner Lieblingsautoren – den polnischen Schriftsteller Henryk Sienkiewicz (1846-1916), wie "Aleteia" berichtet.

Einer seiner größten Erfolge war der Roman „Quo Vadis“, in dem es um die Christenverfolgungen unter Kaiser Nero geht. 1905 erhielt der polnische Autor, der auch unter dem Namen „Litwos“ publizierte, den Literaturnobelpreis. Sienkiewicz verfasste vorwiegend historische Romane, aber auch Bücher zu zeitgenössischen Themen.


Der Roman „Quo Vadis“ basiert auf der überlieferten Erzählung, dass Petrus während der Christenverfolgung durch Nero aus der Stadt Rom geflüchtet sei. Der Herr selbst habe ihn dann besucht. Petrus habe ihn gefragt: „Wohin gehst du, Herr?“ – „Quo vadis, domine?“ – Jesus habe ihm geantwortet: „Ich gehe nach Rom, um mich nochmals kreuzigen zu lassen…“ Das habe Petrus so berührt, dass er zurück nach Rom gekehrt sei, wo er schließlich gekreuzigt wurde.

Bei einer Vorführung der Verfilmung des Romans im Jahr 2001 kommentierte Johannes Paul II. die spirituellen Themen des Romans. „Quo vadis, homo?“, sagte er. „Junger Mann oder junge Frau, wohin gehst du? Gehst du zu Christus, oder gehst du andere Wege, die dich weit von ihm und von dir selbst wegführen?“

Der Obelisk, der früher im Circus stand und im 16. Jahrhundert in der Mitte des Petersplatzes übersiedelt wurde, sei „ein stummer Zeuge dieser tragischen und glorreichen Ereignisse“, bei denen Christen zu Tode gemartert wurden, von denen der Film „Quo vadis“ erzählt.  „Auf der Spitze des Obelisken thront das Kreuz, um uns daran zu erinnern, dass Himmel und Erde mit ihren Reichen und menschlichen Herrschaften vergehen werden, Christus aber niemals vergehen wird: Er ist derselbe – gestern, heute und in Ewigkeit.“


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  3. US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
  4. "Derselbe Polarstern"
  5. Der unerklärte Formatwechsel beim Konsistorium der Kardinäle im Januar
  6. Ein Brief vom Papst an die Kardinäle und der Stilwechsel in Rom
  7. Phil Lawler: Die Kontroverse zwischen Trump und Papst Leo ging von Washington aus
  8. George Weigel an Kardinal Hollerich: Hat die Kirche Christus zweitausend Jahre lang missverstanden?
  9. Nach Extremerfahrung des Mondflugs: Artemis-Kommandant Wiseman fragte nach christlichem Seelsorger
  10. Papst Leo gegen Präsident Trump – Was steckt dahinter?
  11. Marsch für das Leben München – Unterstützung von Bischof Barron, Schweigen von Marx und Wilmer
  12. Schwedischer Kirchenhistoriker: Viele junge Menschen wollen katholisch werden, besonders Männer
  13. Kardinal Fernández: Es laufen keine dezidierten päpstlichen Großaufträge am Glaubensdikasterium
  14. Setzt euer Vertrauen nicht in Prinzen!
  15. „Die Generation Z, die in Manhattan zur Messe kommt, sucht keine alternative Clubszene“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz