Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vom Elend der Fürbitten
  2. Der deutsch-synodale Irrweg in Zahlen: Nur 25 Priesterweihen in ganz Deutschland im Jahr 2025!
  3. Botschaft von Papst Leo zum 10. Jahrestag des nachsynodalen Apostolischen Schreibens Amoris Laetitia
  4. Vatikanische Theophantasien zur Frauenfrage
  5. Peinlich - Deutsche Protestanten glauben mehrheitlich nicht an den dreieinigen Gott
  6. Der entschärfte Gott
  7. Pater Dietrich von Stockhausen überreicht Papst Leo XIV. Hesemanns aktuelle Studie über Heroldsbach
  8. EuGH-Urteil: Deutscher Kirchenaustritt kein automatischer Kündigungsgrund
  9. "Die Zahl der Seminaristen ist im Bistum Chur leider sehr klein geworden"
  10. Krautwaschl zu Grünwidl: Bin nicht gezwungen worden!
  11. Bischof Elbs ermutigt zur Beichte: "Herz ordnen und sich auf Ostern vorbereiten"
  12. Heimisch sein im Vatikan - Papst Leo XIV. wohnt wieder in der klassischen Papstwohnung
  13. Kardinal Woelki und Bischof Oster ermutigen Münchner Lebensschützer mit kraftvollen Grußworten
  14. Katholische US-Historikerin Bronwen McShea schreibt über „die Frauen, die der Vatikan vergaß“
  15. UNO: Vatikan fordert weltweites Aus für Leihmutterschaft

„Lass mich der liebevollere Mensch sein“

18. Oktober 2024 in Familie, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Eltern sollen ermutigen, beraten, disziplinieren und uneingeschränkt lieben – unabhängig von dem, was sie zurück bekommen.


New York (kath.net / pk) „Vor Jahren, als ich ein junger Vater war, wurde ich Opfer meiner eigenen Illusion.“ So beginnt der Arzt Tod Worner einen interessanten Beitrag, den er auf der  Website „Word on Fire“ von Bischof Robert Barron veröffentlichte. Er habe nach einem langen Arbeitstag seine kleinen Töchter von der Kindertagesstätte abgeholt und sich einen imaginären Dialog mit ihnen vorgestellt, wo er auf seine Fragen ausführliche und begeisterte Antworten bekommen habe.

In Wahrheit habe alles ganz anders ausgeschaut. Auf die Frage „Wie war euer Tag?“ oder „Was habt ihr zu Mittag gegessen?“ habe er entweder gar keine Antwort oder ein unverständliches Gemurmel bekommen. „Was war passiert?“, fragte sich Worner. „Wo war die dynamische Diskussion, das liebevolle Geben und Nehmen, die ungehemmte Begeisterung, die ich erwartet hatte?“


Zunächst sei er natürlich etwas irritiert gewesen und habe sich gefragt, ob irgendwas falsch laufe in der Familie. Er sprach daraufhin mit einem guten Freund und erfahrenen Vater. „Der lachte nur und riet mir: ,Erwarte keine volle Gegenleistung. Niemals.‘“ Das habe ihn ein bisschen geschmerzt, bekannte Worner. Aber er habe eine wertvolle Lektion gelernt.

„Meine Kinder sind (selbst jetzt, wo sie in der High School sind) immer noch dabei, sich zu orientieren und alles auf die Reihe zu kriegen. Natürlich sind sie liebevoll, großzügig und ernsthaft, aber sie können auch gestresst, egoistisch und launisch werden. Und ich schätze, das kann ich auch. Aber es fehlt nicht an Liebe. Nicht von ihnen. Nicht von mir.

Und mir ist klargeworden, dass die Fülle dessen, was es bedeutet, Vater oder Mutter eines Kindes zu sein, darin besteht, stark und präsent zu sein, bedingungslos zu lieben und es weiterzugeben. Wir müssen lächeln, wenn jeder schlecht gelaunt ist, uns erkundigen, wenn alle schweigen, und lieben, wenn alle erschöpft sind. Es ist nicht unsere Aufgabe, die Einnahmen zu zählen oder das Freundlichkeitskonto auszugleichen. Unsere Aufgabe ist es stattdessen, zu ermutigen und zu beraten, zu disziplinieren und uneingeschränkt zu lieben – unabhängig von der Bilanz.“

Sein Fazit: „Unsere Kinder lieben uns. Das ist sicher. Aber unsere Liebe zu ihnen – diese endlose Quelle, die niemals versiegt – ist unendlich. Wenn du also heute Abend (oder das nächste Mal, wenn du sie triffst) deine Kinder siehst, zähle nicht die Einnahmen, gleiche das Konto aus oder ziehe die Bilanz zu Rate. Lächle einfach, atme durch und sage zu dir selbst: ,Lass mich der liebevollere Mensch sein‘.“


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDE-DEADLINE - 25. MÄRZ!!!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Krautwaschl zu Grünwidl: Bin nicht gezwungen worden!
  4. Vom Elend der Fürbitten
  5. Heimisch sein im Vatikan - Papst Leo XIV. wohnt wieder in der klassischen Papstwohnung
  6. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  7. Der deutsch-synodale Irrweg in Zahlen: Nur 25 Priesterweihen in ganz Deutschland im Jahr 2025!
  8. Einladung zur Novene zum Hl. Josef
  9. Vatikanische Theophantasien zur Frauenfrage
  10. Botschaft von Papst Leo zum 10. Jahrestag des nachsynodalen Apostolischen Schreibens Amoris Laetitia
  11. Pater Dietrich von Stockhausen überreicht Papst Leo XIV. Hesemanns aktuelle Studie über Heroldsbach
  12. Der entschärfte Gott
  13. "Die Zahl der Seminaristen ist im Bistum Chur leider sehr klein geworden"
  14. Papst bezieht diesen Samstag seine Wohnung im Apostolischen Palast
  15. Peinlich - Deutsche Protestanten glauben mehrheitlich nicht an den dreieinigen Gott

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz