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Nächster Eucharistischer Weltkongress 2028 in Sydney in Australien

18. September 2024 in Weltkirche, keine Lesermeinung
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25.000 Gläubige feierten am Sonntag in Ecuadors Hauptstadt Quito die Schlussmesse zum aktuellen internationalen Eucharistischen Kongress der katholischen Kirche - Kardinal Porras: Für Christen ist Geschwisterlichkeit nicht bloß eine Option -


Quito (kath.net/KAP) Mit einem großen Gottesdienst mit 25.000 Gläubigen und Bischöfen aus aller Welt ist am Sonntag (Ortszeit) in Quito in Ecuador der einwöchige Eucharistische Weltkongress der katholischen Kirche zu Ende gegangen. An der Feier nahm auch der Kärntner Bischof Josef Marketz teil. Der päpstliche Sondergesandte für das Großereignis, der venezolanische Kardinal Baltazar Porras, gab am Ende des Gottesdienstes bekannt, dass der nächste Weltkongress 2028 im australischen Sydney stattfinden wird.


Seit 8. September hatte es beim internationalen Eucharistischen Kongress ein umfangreiches Programm aus spirituellen und kulturellen Veranstaltungen gegeben. Die Weltkongresse, die in der Regel alle vier Jahre in einer anderen Großstadt durchgeführt werden, sollen die zentrale Bedeutung des Sakraments der Eucharistie in Leben und Sendung der Katholischen Kirche bewusst machen und das Verständnis dafür in Orts- und Weltkirche fördern.

Der Kongress in Quito stand unter dem Motto "Geschwisterlichkeit zur Heilung der Welt" und widmete sich auch aktuellen globalen Herausforderungen, wie Armut, Ungleichheit und Konflikten. "Für die Christen ist die Geschwisterlichkeit keine Option, die man wählen kann oder nicht, sondern sie ist ein wesentlicher Bestandteil des christlichen Glaubens und ein Gebot des Evangeliums", betonte Kardinal Porras bei der Schlussfeier.

Die Eucharistie solle in den Gläubigen den Wunsch zu Dienen entfachen und zu gelebter Solidarität führen, so Porras. "Es ist dringend notwendig, dass wir uns jetzt um diejenigen kümmern, die nach Nahrung und Würde hungern, die keine Arbeit haben und sich abmühen, um über die Runden zu kommen", betonte er. Von Lateinamerika aus, einem Kontinent der durch irrationale Ausbeutung der Umwelt verwüstet werde, gehe ein besonderer Appell zur Sorge um das "gemeinsame Haus" aus.

Copyright 2024 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
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