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Rom: Konstantinsbogen nahe Kolosseum durch Blitz beschädigt

5. September 2024 in Aktuelles, keine Lesermeinung
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Herabgestürzte Fragmente des Monuments aus dem vierten Jahrhundert von Archäologen gesichert


Rom (kath.net/KAP) Der Konstantinsbogen in Rom, eines der berühmtesten Denkmäler der Ewigen Stadt, ist vom Blitz beschädigt worden. Bei einem heftigen Gewitter am Dienstagnachmittag stürzten zwei große Teile von der Spitze des Triumphbogens neben dem Kolosseum, wie die Tageszeitung "Il Messaggero" (Mittwoch) berichtete.

Gegen 18 Uhr sei der Alarm im Kolosseum-Park ausgelöst worden; ein Team von mindestens fünf Personen, darunter Archäologen und Architekten, sei zum Konstantinsbogen geeilt, hieß es. Die beiden sehr großen Fragmente seien zunächst im Lager der Ausgrabungsstelle gesichert worden, erklärte Direktorin Alfonsina Russo. Bei einer Inspektion sollen die Sicherheitsmaßnahmen überprüft werden.


Der Konstantinsbogen, der größte der drei Triumphbögen im Forum Romanum, wurde in Erinnerung an den Sieg von Kaiser Konstantin (270/288-337) über seinen Konkurrenten Maxentius in der Schlacht an der Milvischen Brücke im Jahr 312 erbaut. Das Monument, das jährlich Millionen Touristen anzieht, ist 21 Meter hoch, 25,7 Meter breit und hat eine Durchgangstiefe von rund 7 Metern.

Fußgängertunnel zum Vatikan unter Wasser

Nach der wochenlangen Hitze sorgten anhaltende Gewitter am Dienstag in Rom für Chaos im Verkehr, überflutete Straßen, Geschäfte und Keller. Einwohner und Touristen wurden vom Regen überrascht. Hunderte Feuerwehrleute und Polizisten waren im Einsatz, weil Bäume umstürzten und Autos weggeschwemmt wurden. Allein auf dem Petersplatz fielen mehr als 80 Liter Regen pro Quadratmeter; die Menge eines ganzen Herbstmonats. Auch der Fußgängertunnel zum Vatikan stand unter Wasser. Im Schnitt beträgt die jährliche Niederschlagsmenge in Rom rund 700 Liter pro Quadratmeter.

Copyright 2024 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
(www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


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