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Papst eröffnet Weltsynode am 2. Oktober mit Messe auf Petersplatz

12. September 2024 in Weltkirche, keine Lesermeinung
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Zweite Generalversammlung "Synode über Synodalität" berät bis 27. Oktober über neue Wege der Beratung und Entscheidungsfindung in der katholischen Kirche


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Papst Franziskus wird die finale Phase der katholischen Welt-Synode über Synodalität am 2. Oktober mit einem feierlichen Gottesdienst auf dem Petersplatz eröffnen. Das teilte das vatikanische Presseamt am Montag mit. Knapp vier Wochen später, am 27. Oktober, wird der Papst die Abschlussmesse in etwas kleinerem Rahmen im Petersdom feiern.

Bei der Synode sind neue Wege der Beratung und Entscheidungsfindung in der katholischen Kirche das Hauptthema. Offiziell steht sie unter dem Leitwort "Eine synodale Kirche: Gemeinschaft, Teilhabe, Sendung". Erstmals in der katholischen Kirchengeschichte werden bei der Generalversammlung der Bischofssynode auch Frauen mit abstimmen, sie stellen etwa ein Siebtel der rund 380 Teilnehmer. Die Beschlüsse der Synode werden am Ende dem Papst zur Entscheidung vorgelegt.


Neue Entscheidungswege in der Kirche

Vor allem geht es in dem seit mehreren Jahren laufenden Synodenprozess darum, wie die bisher zentralistisch von oben nach unten verlaufenden Entscheidungswege der Kirche durch neue Beratungsebenen und -methoden verändert werden können. Daran sollen neben Klerikern auch Personen ohne Weiheamt, sogenannte Laien, beteiligt werden. Zugleich soll die Einheit der katholischen Weltkirche mit ihren 1,4 Milliarden Mitgliedern gewahrt bleiben.

Einzelne strittige Themen wie die künftige Rolle von Frauen in der Kirche, sollen auf Wunsch von Papst Franziskus nicht von der Weltsynode beraten, sondern Expertengremien anvertraut werden. Diese sollen bis Mitte 2025 auch über Anpassungen in der Priesterausbildung oder den Dienst der Bischöfe diskutieren.

Copyright 2024 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
 (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten

Archivfoto Bischofssynode 2023 (c) Osservatore Romano


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