Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
  2. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
  3. AfD-Gemeinderat muss Katholische Landjugendbewegung verlassen
  4. Vatikan untersagt jährlicher Wallfahrt im Rahmen der überlieferten lateinischen Liturgie den Zutritt
  5. Vatikan sieht Kirche vor Traditionsbruch
  6. Britischer Erzbischof Longley erlaubt zwei Messfeiern im vortridentinischen Sarum-Usus
  7. „Die trügerische Taktik der stillen Revolution“
  8. Papst vor jüdischer Delegation: Die Kirche duldet keinen Antisemitismus, sie bekämpft ihn
  9. Papst Leo sagt die Assisi-Reise ab!
  10. USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
  11. Chick-fil-A-Chef stellt klar: Keine Öffnung an Sonntagen – das wird sich nicht ändern
  12. Hartl: Wenn das in Frankreich „Schülerproteste sind, warum weht so oft die Palästinenserfahne?“
  13. Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe
  14. Good news - Vatikan: Papst Leo ist krebsfrei und braucht keine weitere Therapie!
  15. „Wenn du ihn verstehst, ist es nicht Gott“

„Häsch gwüsst?“: Clip-Kampagne sorgt für Aufregung

30. August 2024 in Prolife, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Gegner des Lebensrechts für Babys wollten die Ausstrahlung der Clips verhindern. Die Antwort der Post-Pressestelle war jedoch deutlich: Aus Gründen der Gleichbehandlung wurden die Clips weiter ausgestrahlt, sie enthalten Fakten.


Zürich (kath.net/Marsch fürs Läbe) Die Abtreibungszahlen sind in der Schweiz im Jahr 2023 auf das traurige Hoch von 12‘045 gestiegen. Mit der Videoclip-Kampagne „Häsch gwüsst?“ machte der „Marsch fürs Läbe“ noch bis zum 28. August 2024 auf zahlreichen Bildschirmen im öffentlichen Verkehr und in Postfilialen auf diese Dramatik aufmerksam. Das sorgt für Aufregung.

Insbesondere die Post musste massive Proteste gegen die Clips, die im bereits im Juli und nun wieder im August liefen, einstecken. Gegner des Lebensrechts für Babys wollten die Ausstrahlung der Clips damit verhindern. Die Antwort der Post-Pressestelle war jedoch deutlich: Aus Gründen der Gleichbehandlung werden die Clips weiter ausgestrahlt, sie enthalten Fakten, keine verbotenen Äusserungen. Monika Hoffmann, Geschäftsführerin vom „Marsch fürs Läbe“, betont: „Die ‚Häsch gwüsstʻ-Kampagne ist angeeckt. Die Reaktionen zeigen uns, wie wichtig es ist, Fakten über Abtreibung in den öffentlichen Raum zu bringen, den das Thema unbedingt verdient.“


Die Kampagne wurde lanciert, damit „Risiken und Nebenwirkungen“ nicht weiter ein Tabu bleiben. Es geht um den Tod von über 12'000 Kindern im Jahr – tatsächlich wird jedes 9. Baby in der Schweiz abgetrieben. Und es geht um das belastete Leben der Mutter – oftmals allein, in einer verfahrenen Lebenssituation oder in Angst, ein Leben mit Kind nicht zu schaffen.

„Es gibt immer einen Ausweg“

97 Prozent der Mütter nennen bei Abtreibungen als Begründung psychische und soziale Probleme (Quelle: BfS). Tatsächlich zeigt eine Studie des Instituts IMABE, die letztes Jahr beim Marsch fürs Läbe in Zürich vorgestellt wurde, dass bei vielen Frauen, die bereits unter psychischen Problemen leiden, eine Abtreibung oft zu einer Verschlechterung ihrer Situation führt. Das muss alarmieren. Die Botschaft der „Häsch gwüsst“-Kampagne ist darum: „Es gibt immer einen Ausweg“.

Marsch fürs Läbe am 14. September

Am 14. September gehen wieder zahlreiche Menschen aus der Schweiz und umliegenden Ländern auf die Strasse, um sich für das Recht auf Leben einzusetzen. „Der Marsch fürs Läbe“ vereint dabei unterschiedlichste Menschen aller Generationen auf dem Markplatz in Zürich Oerlikon. Ihr Appell an Politik und Gesellschaft lautet: „Stand up for Life!“ Unterstützt wird dieser Aufruf von zahlreichen Bühnengästen, darunter Dr. med. Paul Cullen (Vorsitzender der Ärzte für das Leben in Deutschland) und Nationalrat Marc Jost (EVP), sowie zehn Trägerorganisationen und sechs Medienpartnern.

Foto (c) Marsch fürs Läbe




Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Wir machen da was mit Medien
  2. „Wenn du ihn verstehst, ist es nicht Gott“
  3. Die Ehe: Lebens- und Liebesgemeinschaft - Die Familie: Grundlage der Gesellschaft
  4. Britischer Erzbischof Longley erlaubt zwei Messfeiern im vortridentinischen Sarum-Usus
  5. Hartl: Wenn das in Frankreich „Schülerproteste sind, warum weht so oft die Palästinenserfahne?“
  6. Spanischer Nationaltrainer legt WM-Pokal der berühmten Marienstatue in Saragossa zu Füßen
  7. Der Rosenkranz als Schule der Christusbetrachtung
  8. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
  9. Belgien: Anteil der Euthanasiefälle in den letzten fünf Jahren verdoppelt
  10. Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe
  11. USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
  12. Patrozinium im Mailänder Dom, während draußen Explosionen und Sirenen zu hören sind
  13. War der katholische Soldat Gus March-Phillipps (+1942) ein Vorbild für die Filmfigur James Bond?
  14. „Lourdes ganz nah: Komm und begegne der heiligen Bernadette“
  15. Papst beruft Wiener Uni-Professor Tück in die Internationale Theologenkommission

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz