Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Ein unvermeidliches Schisma?
  2. Bischof Würtz ist offen für Frauenordination
  3. Nach Schisma der FSSPX: Frankreichs altrituelle Katholiken stehen zu Papst Leo XIV.
  4. Beichten und Eheschließungen ungültig!
  5. Piusbruderschaft legt Einspruch gegen Exkommunikatons-Dekret ein
  6. Erzbistum Hamburg: Eltern wehren sich gegen LGBT-Sexualkonzept in katholischen Schulen
  7. „Beten wir, dass den Gläubigen leichterer Zugang zur überlieferten Form der Messe ermöglicht wird"
  8. Mehr Kirchensteuer bei weniger Mitgliedern
  9. Heute ist es eine finnische Abgeordnete und Großmutter; morgen könnten es leicht Sie sein!
  10. Glaubte Papst Benedikt XVI. an die nahende Endzeit?
  11. Kardinal Rouco/Madrid: Der Synodale Weg in Deutschland umgeht das Kirchenrecht
  12. "Wir wollen den Glauben verteidigen gegenüber häretischen Interpretationen und Verfälschungen!"
  13. König Charles III. nicht mehr ‚Verteidiger des Glaubens‘?
  14. Bereits vierte Kirchenübergabe an Kopten in Wien
  15. Ann Widdecombe, britische konservative Ex-Ministerin (78), wurde zu Hause ermordet

RBB-Satiriker Hotz nach Attentat auf Trump: „Leider knapp verpasst“

16. Juli 2024 in Deutschland, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Hotz: „Ich finde es absolut fantastisch, wenn Faschisten sterben“ – Bundestagsvize Wolfgang Kubicki (FDP): „Ich gehe davon aus, dass die Staatsanwaltschaft sich mit diesem Tweet beschäftigen wird“


Berlin (kath.net/pl) Der (öffentlich-rechtliche) Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) hat sich nach Postings des Satirikers Sebastian Hotz von ihm entschieden distanziert. „El Hotzo“ hatte nach dem nur durch Zufall unerfolgreichen Mordanschlag auf „X“ gefragt, was der letzte Bus und Donald Trump gemeinsam hätten, darauf antwortete er sich selbst: „leider knapp verpasst“. Dieser Tweet sorgte für heftige Empörung, denn er bedeutet, dass er es begrüßt hätte, wenn der Ex-Präsident durch das Attentat gestorben wäre. Hotz legt dann nochmal nach: „Ich finde es absolut fantastisch, wenn Faschisten sterben.“ Beide Tweets hat der Satiriker inzwischen gelöscht, aber ihre Screenshots lassen sich im Internet weiterhin auffinden.


Der Satiriker hat eine regelmäßige Sendung im RBB. Ein Sprecher des RBB sagte am Montag in Berlin auf Nachfrage des Evangelischen Pressedienstes (epd), dass die betreffenden Äußerungen „menschenverachtend“ seien und den Werten des RBB widersprächen. „Wir suchen jetzt Kontakt zum Autor und werden mit ihm sprechen.“ Danach werde über das weitere Vorgehen entschieden.

Bundestagsvizepräsident Wolfgang Kubicki (FDP) schrieb auf „X“ in einem eigens mit seinem Kürzel gezeichneten Tweet: „Ich gehe davon aus, dass die Staatsanwaltschaft sich mit diesem Tweet beschäftigen wird. Die öffentliche Billigung von schweren Straftaten ist gem. Paragraph 140 StGB selbst strafbar.“ Allein dieser Tweet erhielt bisher 26.000 Likes, wurde über 2.000 mal kommentiert und 3.700 mal geteilt. Die Journalistin Anna Dobler schrieb beispielsweise: „Herr Kubicki, bei dem Herren handelt es sich um einen Mitarbeiter des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Somit hoffe ich als Bürger, dass die Ermittlungsbehörden nicht die einzige Stelle sind, die sich mit der Aussage befassen.“ Der Journalist Henning Rosenbusch stellte fest: „Aber einige Jurys würden ihm dafür auch einen weiteren Preis verleihen, für den Kampf gegen ‚Hass und Hetze‘.“ Der Rechtsanwalt Markus Haintz machte darauf aufmerksam, dass er bereits Anzeige gegen Hotz erstattet hat.

Fotos: Screenshots
 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Mehr Kirchensteuer bei weniger Mitgliedern
  2. Beichten und Eheschließungen ungültig!
  3. Bischof Würtz ist offen für Frauenordination
  4. Nach Schisma der FSSPX: Frankreichs altrituelle Katholiken stehen zu Papst Leo XIV.
  5. König Charles III. nicht mehr ‚Verteidiger des Glaubens‘?
  6. Universität Aberdeen prüft intern Hasskommentar eines Angestellten gegen Ann Widdecombe
  7. Heute ist es eine finnische Abgeordnete und Großmutter; morgen könnten es leicht Sie sein!
  8. Ein unvermeidliches Schisma?
  9. Glaubte Papst Benedikt XVI. an die nahende Endzeit?
  10. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  11. Ann Widdecombe, britische konservative Ex-Ministerin (78), wurde zu Hause ermordet
  12. „Priesterberufungen in Europa: Wachstum in Frankreich, Krise in Deutschland“
  13. „Abgeordnete, die das Gesetz zur Sterbehilfe unterstützen, können nicht mehr zur Kommunion gehen“
  14. Kardinal Rouco/Madrid: Der Synodale Weg in Deutschland umgeht das Kirchenrecht
  15. „Was, wenn sich herausstellt, dass Ann Widdecombe eine Märtyrerin war?“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz