SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
- Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
- Die US-Bischöfe fördern die natürliche Familienplanung
- INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
- Neues Video bringt Sea-Watch unter schweren Verdacht: Zusammenarbeit mit bewaffneten Schleusern?
- Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende
- 'Weihnachten im Juli': Der Gedenktag der Heiligen Drei Könige
- Pax tecum – Wenn der Papst über Frieden spricht
- Vatikan dementiert Berichte über Ende des Rupnik-Verfahrens
- Deutsches Auswärtiges Amt verzichtet auf Genderschreibweise
- Papst ruft zu christlichem Lebensstil im Urlaub auf
- Auf der Intensivstation zum ständigen Diakon geweiht: Pino Cannavò
- Ahmad Mansour: „Nennen wir es beim Namen: Es ist der Islamismus“
- Papst Leo: „So können wir als Christen das Alter leben: gebrechlich, aber zugleich berufen“
- Erzdiözese Wien bestätigt Pensionierung von Dompfarrer Faber
| 
Früherer Distriktsoberer der Piusbruderschaft in den USA zu Haftstrafe verurteilt17. Juni 2024 in Chronik, 14 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Arnaud Rostand hat gestanden, von 2002 bis 2018 insgesamt sieben minderjährige Jungen sexuell missbraucht zu haben.
Gap (kath.net/LifeSiteNews/jg)
Ein Strafgerichtshof in Gap (Frankreich) hat P. Arnaud Rostand FSSPX zu zwölf Monaten Haft verurteilt, weil ihm nachgewiesen werden konnte, dass er in den Jahren 2002 bis 2018 insgesamt sieben minderjährige Jungen in Frankreich, Spanien und der Schweiz sexuell misshandelt hat. Er hat im April 2024 ein Geständnis abgelegt.
Rostand wird vier Jahre unter „sozial-gerichtlicher“ Überwachung stehen und muss sich einer psychiatrischen Behandlung unterziehen. Außerdem ist er verpflichtet, den Opfern Kompensationszahlungen zu leisten. 
Der 58-jährige Rostand war von 2008 bis 2014 Distriktsoberer der Priesterbruderschaft St. Pius X. in den Vereinigten Staaten. Davor war er zwei Jahre lang Distriktsoberer in Kanada.
2014 wurde er von seiner Aufgabe in den USA entbunden, nachdem die FSSPX auf zweideutige und unangemessene Verhaltensweisen Rostands aufmerksam wurden. Er wurde mit administrativen Aufgaben betraut, zunächst in der Schweiz, dann in Kanada. Erst im Dezember 2023 wurde Rostand verhaftet, offenbar auf Veranlassung von Davide Pagliarani, dem Generaloberen der Priesterbruderschaft.
Die Gruppe Collectif des Victimes FSSPX, eine Vertretung von Opfern von Missbrauch durch Angehörige der Priesterbruderschaft, wirft den Verantwortlichen vor, dass die Maßnahmen gegen Rostand nicht effektiv gewesen seien. Sie begründet den Vorwurf damit, dass der Missbrauch bis 2018 angedauert habe. Rostand sei in der Schweiz wieder mit Gläubigen in Kontakt gekommen.
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | lakota 21. Juni 2024 | | | | @heikostir "Das ist bei einer Gemeinschaft wie der Piusbruderschaft vmtl. einer wichtiger Aspekt, entzieht sich diese Gemeinschaft doch der Aufsicht durch die legitime Autorität der katholische Kirche."
Wie recht Sie doch haben!!!:-(
Bei allen, "die unter der Aufsicht durch die legitime Autorität der katholische Kirche stehen"
passiert so etwas ja gar nicht oder?
Ihre Argumente werden auch nicht besser, hauptsache ein Hieb gegen FSSPX! |  1
| | | | | dalex 21. Juni 2024 | | | | …und sucht, wen er verschlingen kann Die Frage ist, ob jemand von seinem Dämon verführt, die religiöse Fassade sucht, um die eigene Triebhaftigkeit dahinter zu verstecken und in einem geschützten Raum im Geheimen auszuleben - oder ob die Dämonen jemanden angreifen, weil er besonders heiligmäßig lebt. Ich glaube nicht, dass wir das von außen beurteilen können. |  1
| | | | | pfaelzer76857 20. Juni 2024 | | | | @heikostir Bei diesem Thema wurde von hier schon oft mit zweierlei Maß gemessen. Beim Missbrauch durch "gewöhnliche" Kleriker wird sich hier überschlagen und überboten. Werden solche Verbrechen innerhalb der Piusbruderschaft bekannt (ich habe da in der Vergangenheit schon Beispiele von Priestern der Piusbruderschaft, die wegen Vergewaltigung und Mißbrauch zu langjährigen Haftstrafen verurteit wurden), herrscht seitens derselben User hier Grabesstille. Da interessieren die "Buben" plötzlich gar nicht mehr, da werden solche Berichte in Frage gestellt. Mißbrauch bei der Piusbruderschaft? Plötzlich ist dann das gebetsmühlenartige Beleiern von homosexuellen Netzwerken als Schuldige überhaupt kein Thema mehr.
Wer hier die geäußerten Standpunkte verfolgt wird die dröhnende Stille bemerken, wenn das Thema auf Mißbrauch bei den Piusbrüdern kommt. Das ist verlogen und unaufrichtig. Und solche Personen sind Teil des Problems, weil es ihnen offensichtlich nicht um die Opfer geht. |  0
| | | | | heikostir 18. Juni 2024 | | | |
Bei Missbrauchsskandalen ist immer wieder sichtbar geworden, dass besonders "geschlossene Systeme" zu erhöhtem Missbrauchsrisiko führen. Das ist bei einer Gemeinschaft wie der Piusbruderschaft vmtl. einer wichtiger Aspekt, entzieht sich diese Gemeinschaft doch der Aufsicht durch die legitime Autorität der katholische Kirche. |  1
| | | | | antony 17. Juni 2024 | |  | @ lakota: Zwei Studien. 40% der Täter, die kanadische Jungs missbrauchten, waren Frauen. Quelle: https://www.inspq.qc.ca/en/sexual-assault/fact-sheets/sexual-assault-women
Deutsche Stichprobe, etwa halbe-halbe männliche und weibliche Opfer: 10% weibliche Täter.
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31751188/ |  0
| | | | | Richelius 17. Juni 2024 | | | | @ lakota Die Zahlen schwanken sehr stark. Sie sind aber deutlich im zweistelligen Prozentbereich.
Buben und Männer, die von Frauen belästigt oder mißbraucht wurden, reden meistens nicht. Wenn doch, dann ist die Frage, ob ihnen geglaubt wird. Wenn man die sexuelle Belästigung durch Frauen dazurechnet, dann ist die Zahl nochmals höher. |  1
| | | | | lakota 17. Juni 2024 | | | | @anthony Wieviel Prozent? (Ungefähr). |  0
| | | | | antony 17. Juni 2024 | |  | @ lakota: Und manchmal auch Frauen. Auch, wenn davon selten die Rede ist. |  1
| | | | | lesa 17. Juni 2024 | |  | Gott sei mir Sünder gnädig (Lk 18, 13) Liebe@lakota: So ist es. Viele Faktoren führ(t)en zu diesem Elend und die ganze Gesellschaft ist hier, wie Frau Meves sagt, in der Pflicht. Dass die sexuelle Revolution und der Liberalismus auch innerhalb der Kirche, z.B. der Zerfall der Moraltheologie, das Übel gefördert hat, ist auch nicht von der Hand zu weisen. Und dass solche Meldungen instrumentalisiert werden, auch nicht (das ist nicht auf den Kommentar von @stephaninus bezogen. |  1
| | | | | lakota 17. Juni 2024 | | | | "die Lehre" ist, daß es ÜBERALL MÄNNER gibt, die ihre perversen Triebe nicht im Griff haben.
Liberal, konservativ und in der eigenen Familie! |  2
| | | | | heikostir 17. Juni 2024 | | | | @lesa Wie wäre es mit einer Aufforderung vor allem für die Opfer dieses Kinderschänders zu beten? Ist das für Sie kein Thema? |  4
| | | | | heikostir 17. Juni 2024 | | | | @Stephanius Wie recht Sie doch haben.
Dieses Beispiel belegt, wie unsinnig und irrig etwa die Meinung mancher ist, die allen Ernstes behaupten, dass die Messe im alten Ritus als solche vor Missbrauch bewahren würde.
Meine Sympathie gilt dem Opfer dieses Mannes, der Kinder und sein priesterliches Amt missbraucht hat.
Dieses Beispiel belegt, wie unsinnig und irrig die Meinung mancher ist, die allen Ernstes behaupten, dass die Messe im alten Ritus als solche vor Missbrauch bewahren würde. |  4
| | | | | lesa 17. Juni 2024 | |  |
@Stephaninus: Das Schriftwort "Wer steht, sehe zu, dass er nicht falle," gilt für jeden von uns. Und auch die Aufforderung, besonders für die Priester zu beten. |  2
| | | | | Stephaninus 17. Juni 2024 | | | | Eine Lehre Man sollte daraus auch die "Lehre" ziehen, dass der Missbrauch keineswegs auf eher liberale Kreise in der Kirche beschränkt war / ist. |  4
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zu | 





Top-15meist-gelesen- Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
- „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
- Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
- Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
- Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende
- DANKE JUSTIN! - Kanadischer Sänger bringt Stadion während WM-Finale mit „Halleluja“ zum Schweigen!
- Krebs und Paradies – Das Leben des 17-jährigen David Buggi
- Auf der Intensivstation zum ständigen Diakon geweiht: Pino Cannavò
- Kardinal Burke: ‚Die Synodalität muss gestoppt werden‘
- INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
- Erzdiözese Wien bestätigt Pensionierung von Dompfarrer Faber
- Birkenstock springt auf "Nun Girl Summer"-Trend auf: Animierte Filz-Nonne in Birkenstock-Sandalen
- Irrtümer über den Jakobsweg
- Neues Video bringt Sea-Watch unter schweren Verdacht: Zusammenarbeit mit bewaffneten Schleusern?
- Papst bleibt in Bewegung: Dritter Ausflug von Castel Gandolfo aus
|