Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Piusbruderschaft kritisiert ‚Doppelmoral‘ nach Verweigerung des Zutritts zur Basilika in Assisi
  2. 'Denn es wird nicht zu dem kommen, was diese Lügner versprechen.'
  3. Dann sollen sie doch in die Hölle gehen
  4. ‚Synodalität – ein Wort ohne Begriff? Ein erfundenes Narrativ macht Karriere
  5. Tantum ergo Sacramentum
  6. Kardinal Burke: Sexuelle Unmoral heute erinnert an Sodom und Gomorrha
  7. Kardinal Müller: „Muslime respektieren kein schwaches Christentum, das sich des Kreuzes schämt“
  8. Während Messfeier mit Erstklässlern: Bengalisches Feuer in katholische Kirche geworfen
  9. Eine vergiftete Unterstützungserklärung
  10. 'Gott, hilf mir. Jesus, hilf mir. Seid ihr Jungs bereit? Let’s Roll'
  11. ‚Das Exil von Pater Edmund‘
  12. Wundersame Heilung, eine Marienerscheinung und Berufung mit 4 Jahren
  13. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
  14. Nigeria: Bischöfe schlagen nach erneuten Massakern Alarm
  15. 'Ich würde mir gerne Sorgen machen, aber ich mache mir keine'

Wieder Aufregung um Papstzitat über Homosexuelle

12. Juni 2024 in Aktuelles, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Abermals macht die mutmaßliche Verwendung eines Wortes, das viele als abwertend empfinden, Schlagzeilen


Rom (kath.net/KAP) Mehrere italienische Medien haben am Mittwoch berichtet, dass der Papst ein Wort über Homosexuelle gebraucht habe, das von vielen als abfällig empfunden wird. Bei einem nicht öffentlichen Treffen mit Priestern der Diözese Rom habe er am Dienstagnachmittag abermals das italienische Wort "frociaggine" gebraucht, das in etwa dem deutschen Wort "Schwuchtelei" entspricht. Die italienischen Medienberichte beriefen sich auf anonyme Teilnehmer des vertraulichen Treffens mit dem Papst. Unklar blieb, ob der Papst sich das Wort zu eigen machte oder es lediglich zitierte.


Die Rom-Korrespondentin der argentinischen Zeitung "La Nacion", Elisabetta Pique, berichtete, der Papst habe bei dem Treffen erzählt, dass ihm ein Geistlicher gesagt habe, es gebe "hier im Vatikan zuviel Schwuchtelei". Übereinstimmend berichteten mehrere Medien, dass der Papst auch über die Frage der Zulassung von Homosexuellen in Priesterseminare gesprochen habe. Er habe betont, dass es "gute Jungs" seien, dennoch gelte: "Mit dieser Veranlagung besser nicht (ins Priesterseminar)."

Erst vor zwei Wochen hatten ähnliche Aussagen des Papstes international für Schlagzeilen gesorgt. Bei einer nicht-öffentlichen Begegnung mit italienischen Bischöfen hatte Franziskus gewarnt, dass es zu viel "Schwuchtelei" in katholischen Priesterseminaren gebe. Nachdem diese Worte an italienische Medien durchgestochen wurden, hatte der Vatikan eine offizielle Entschuldigung veröffentlicht und betont, dass der Papst niemanden habe beleidigen wollen. Vom jüngsten rund 90-minütigen Gespräch veröffentlichte das vatikanische Presseamt am Dienstagabend eine allgemein gehaltene Zusammenfassung. Zum Thema Homosexuelle heißt es darin: "Der Papst sprach erneut über das Thema der Zulassung von Personen mit homosexuellen Tendenzen in Priesterseminare. Er unterstrich die Notwendigkeit, sie in der Kirche willkommen zu heißen und zu begleiten. Und (er unterstrich) die vom Klerusdikasterium formulierte Mahnung zur Vorsicht bezüglich ihrer Aufnahme ins Priesterseminar."

 

Copyright 2024 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Robert Bellarmin SJ – De gemitu columbae
  3. Papst reagiert auf Sex-Vorwürfe gegen Erzbischof von Rabat
  4. Hofer: Mit Franziskus gegen "angepasstes Kulturchristentum"
  5. „Lass das Zählen sein!“
  6. US-Bischof weitet Angebot an tridentinischen Messen in seiner Diözese aus
  7. Der Name 'Maria' - Ein „bitteres Meer“ und Schrecken der Dämonen
  8. ‚Synodalität – ein Wort ohne Begriff? Ein erfundenes Narrativ macht Karriere
  9. Ein moderner Menschenhandel: Die Ersatzmutterschaft durch Kauf eines Kindes
  10. Eine Million Menschen zu Papstbesuch in Frankreich erwartet
  11. „Maria ist eine historische Gestalt, eine für Gott unendlich offene Person, eine Tochter Israels“
  12. Wollte gestohlenes Bild von Jesus zurückholen: Lebensschützer bei Marsch für das Leben verhaftet
  13. 'Denn es wird nicht zu dem kommen, was diese Lügner versprechen.'
  14. Der 11. September und die Notwendigkeit eines kämpferischen Christentums
  15. Vatikan prüft Seligsprechungsprozess für spanisches Ehepaar

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz