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'Russische Meinungsfreiheit' - 5,5 Jahre Haft für Bloggerin

7. Juni 2024 in Chronik, 2 Lesermeinungen
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Russische Bloggerin zu 5,5 Jahren Haft verurteilt, weil sie Zeugenaussagen über das Massaker von Butscha in der Ukraine durch die Russen veröffentlicht hat


Moskau (kath.net)

In Russland wurde erneut eine russische Bloggerin zu 5,5 Jahren Gefängnishaft verurteilt. Ihr "Verbrechen": Sie hatte auf der Streaming-Plattform Twitch Zeugenaussagen über das durch russische Soldaten verursachte Massaker in der ukrainischen Stadt Butscha veröffentlicht. Das russische "Gericht" behauptet, dass die Bloggerin falsche Informationen über die russische Armee verbreitet hat. Laut AFP hat die 30-jährige gegen das Urteil Berufung eingelegt. Sie bezeichnete den Gerichtsentscheid als  "ekelhaft und abscheulich." Das Massaker von Butscha gilt als einer der schlimmste Kriegsverbrechen der Russen in der Ukraine. Im Frühjahr 2022 wurden dort 458 Zivilisten ermordet, bei vielen wurde Anzeichen entdeckt, dass diese vorher gefoltert oder erschlagen wurden.



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Lesermeinungen

 bienenkoenigin 7. Juni 2024 
 

@karl k

Falls dieser Fall eintreten würde, dann müssen wir uns ganz warm anziehen, denn bei Putin kommt man als "Meinungsverbrecher" in der Regel nach Sibirien.
Dazu kann allein schon das Nennen der Zahl der getöteten russischen Soldaten (bis jetzt ca. 500 000) gehören.


1
 
 karl k 7. Juni 2024 
 

Daran kann man sehen, was passiert, wenn die AfD, das BSW oder gar Putin an die Macht in unseren Land gelangen würde.


2
 

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