Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. ADIOS!
  2. US-Katholiken mehrheitlich für die Todesstrafe
  3. Nach fast drei Wochen bricht die Diözese Rottenburg-Stuttgart das Schweigen
  4. Vertrauliche Vorlagen des vatikanischen Konsistoriums sind aufgetaucht
  5. ‚Dubia‘ an den Vatikan – US-Priester bitten um Klärung hinsichtlich liturgischer Änderungen
  6. Viel Bla-Bla zum Neuen Jahr!
  7. „Ich kann die Kommunion nicht empfangen. Ist es trotzdem sinnvoll, zur Messe zu gehen?“
  8. Santo subito? - Vatikan untersucht mögliches Wunder durch Benedikt XVI.!
  9. Brigitte Bardot bedauerte den Verlust des Geheimnisvollen in der Neuen Messe
  10. Synodaler Weg führte zu Streit und Verwerfung
  11. Wann enden die perspektivlosen Strukturdebatten?
  12. Papst Leo wird die Gründonnerstags-Fußwaschung wieder im Lateran vollziehen
  13. Papst Leo XIV. bestärkt Bischof Voderholzer auf dem Weg der Neuevangelisierung
  14. Das Porträt Leos XIV. wird nun in Mosaik-Galerie der Päpste aufgenommen
  15. Iran: Mindestens 12.000 Tote bei Protesten gegen das Regime

'Ich brauche Jesus mehr als ich dachte'

9. April 2024 in Spirituelles, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Father Mike Schmitz über geplatzte Pilgerreisen und wie Gott unser Leben arrangiert.


Wien (kath.net / pk) Wer arrangiert eigentlich dein Leben? Du denkst, planst, organisierst – und dann kommt alles ganz anders. Warum ist das so, und was hat das alles mit Gott zu tun? Mit dieser Frage setzte sich der bekannte amerikanische Priester Mike Schmitz in einem aktuellen Video auseinander, nachdem seine eigenen Pläne für eine Pilgerreise geplatzt waren.

Ursprünglich habe er mit einer Studentengruppe nach Israel fahren wollen, aber dann sei aufgrund der politischen Lage alles anders gekommen, erzählt er. „Wir reisten nach Polen. Ich wollte nicht unbedingt dorthin. Ich wollte ins Heilige Land. Ich wollte, dass unsere Studenten das Heilige Land erleben. Aber die Pilgerreise, die Gott arrangiert hat, war eine Pilgerreise nach Polen.“


„Pilgerreisen sind ein Mikrokosmos des echten Lebens“, zieht Schmitz eine Parallele zum „real life“. „Du könntest das Gleiche sagen über dein Leben. Das ist nicht das Leben, das ich geplant habe. Aber das ist das Leben, das Gott arrangiert hat, mit all den Höhen und Tiefen, mit allen Kämpfen, allen Leiden und unerwarteten Freuden, aber auch den unerwarteten Kämpfen.“

Schmitz: „Vielleicht bist du gerade mitten in einem Leben, das du nicht so geplant hast. Aber es ist das Leben, das Gott arrangiert hat. Was sage ich dazu? Ich sage Ja. Dazu bist du berufen! Das ich sage: Ok, Gott, dieser Augenblick kommt von dir, und ich sage Ja.“

Der Priester erzählt von einer wesentlichen Erkenntnis, die er auf dieser Reise geschenkt bekommen habe. Neben verschiedenen Wallfahrtsstätten besuchte die Gruppe auch das Konzentrationslager in Auschwitz.

Hier sei ihm deutlich geworden: „Es gab einige Menschen, bei denen in Ausschwitz ihre beste Seite ans Licht kam, etwa beim heiligen Maximilian Kolbe und zahllosen anderen. Sie kümmerten sich um die anderen, sie waren bereit, Opfer zu bringen für ihre Nächsten…“ Bei anderen sei ihre schlimmste Seite herausgekommen.

„Als ich durch Ausschwitz spazierte, war es so, als ginge ich durch eine Gewissenserforschung, denn ein Teil meines Herzens offenbarte sich, und ich wusste: Ich denke, dieser Ort hätte das Schlimmste in mir offenbart. Ich wäre nicht so eine Person gewesen“, bekennt der Priester.

Was tun mit dieser Erkenntnis? Wichtig sei, diese Wahrheit über sich selber „anzuerkennen, Gott um Gnade und Hilfe zu bitten“, meint Schmitz. „Es erinnert uns: Ich brauche Gottes Gnade. Ich brauche Jesus so sehr.“ Gott habe ihm durch diese Reise zeigen wollen: „Ich brauche Jesus mehr als ich dachte.“


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Nach fast drei Wochen bricht die Diözese Rottenburg-Stuttgart das Schweigen
  3. Viel Bla-Bla zum Neuen Jahr!
  4. Santo subito? - Vatikan untersucht mögliches Wunder durch Benedikt XVI.!
  5. Vertrauliche Vorlagen des vatikanischen Konsistoriums sind aufgetaucht
  6. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  7. ADIOS!
  8. „Ich kann die Kommunion nicht empfangen. Ist es trotzdem sinnvoll, zur Messe zu gehen?“
  9. 'Exportweltmeister in Moral, ansonsten Beobachter an der Seitenlinie. Beschämend'
  10. Brigitte Bardot bedauerte den Verlust des Geheimnisvollen in der Neuen Messe
  11. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  12. Synodaler Weg führte zu Streit und Verwerfung
  13. ‚Dubia‘ an den Vatikan – US-Priester bitten um Klärung hinsichtlich liturgischer Änderungen
  14. Wann enden die perspektivlosen Strukturdebatten?
  15. Papst Leo XIV. bestärkt Bischof Voderholzer auf dem Weg der Neuevangelisierung

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz