Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Leo XIV. über Piusbruderschaft: „Wenn sie sich dafür entscheiden, bedauere ich das. Aber…“
  2. Netzwerk „TradRecovery“ hilft Aussteigern aus radikalem Traditionalismus
  3. Theologische Widersprüche in "Magnifica humanitas"
  4. "Wir haben kleines Gebet gesprochen, weil wir glauben, daß Jesus durch das Spiel verherrlich wird"
  5. „Alles, was auch nur entfernt katholisch aussieht, zu hinterfragen, davor zu warnen“
  6. 800 Personen bei Nudelessen im Innsbrucker Dom
  7. Vom „Seelenamt“ zum „Auferstehungsamt“
  8. „NMECHA hat mehr für den christlichen glauben getan als die letzten kirchentage der @EKD“
  9. Hostienmangel in Kuba: Kirche in Panama und Puerto Rico senden Hilfe
  10. Linksfeministinnen haben einst katholischen Verband übernommen
  11. Erzbischof von Mailand feiert Messe für LGBT-Gruppe am Fest des Heiligsten Herzens Jesu
  12. „Der Postillon“: „Keine Baugenehmigung auffindbar: Amt ordnet Abriss von Kölner Dom an“
  13. Verbrechen gegen Menschlichkeit und gegen das Christentum durch Russland!
  14. Bayerischer Rundfunk bezeichnet muslimische Kleidung für Frauen als ‚Modest Fashion‘
  15. Elon Musk kündigt rechtliche Schritte gegen das ZDF an

„Rheinische Post“: Autobiographie von Papst Franziskus setzt „gezielte Nadelstiche“

18. März 2024 in Buchtipp, 14 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Papstaussagen über angebliche Instrumentalisierung Benedikts seien „ordentlicher Tobak und ein kräftiger Seitenhieb aufs damalige Umfeld des deutschen Papstes“ – „Es gibt Stellen, die lesen sich wie die Handreichungen … des Synodalen Wegs“


Düsseldorf (kath.net/pl) „Dass diese (Auszüge) überhaupt an die Öffentlichkeit gelangen, ist keineswegs das Zeichen einer schludrigen Autorisierung, sondern sind vielmehr mit Bedacht gesetzte Nadelstiche.“ Das diagnostiziert Lothar Schröder, Leiter der Kulturredaktion der „Rheinischen Post“ (RP) in seinem Beitrag über die Autobiographie von Papst Franziskus.

So sei die Staffelübergabe von einem emeritierten Papst an seinen Nachfolger „trotz einiger Absprachen nicht so reibungslos“ verlaufen. Unter dem Titel „Gezielte Nadelstiche“ berichtet Schröder, dass es gemäß seiner Autobiographie Franziskus geschmerzt habe, „mitansehen zu müssen, wie Benedikts Rolle als emeritierter Papst ‚von skrupellosen Menschen zu ideologischen und politischen Zwecken instrumentalisiert wurde, die, nachdem sie seinen Rücktritt nicht akzeptiert hatten, an ihren eigenen Vorteil und die Pflege ihres eigenen kleinen Gartens dachten und dabei die dramatische Möglichkeit eines Bruchs innerhalb der Kirche unterschätzten‘.“


Doch eigentlich sei dies „ordentlicher Tobak und ein kräftiger Seitenhieb aufs damalige Umfeld des deutschen Papstes“, schreibt Schröder und stellt in den Raum, ob damit auch Erzbischof Georg Gänswein zu erkennen sei. Denn, so Schröder, „dass Erzbischof Georg Gänswein, der einstige Privatsekretär Benedikts, inzwischen aus Rom mehr oder weniger verbannt wurde und ohne feste Aufgabe im Bistum Freiburg sein seelsorgerisches Dasein fristet, erleichtert die Suche nach möglicherweise Gemeinten.“

Und es gebe in der Autobiographe „Stellen, die lesen sich wie die Handreichungen zum deutschen Reformprojekt des Synodalen Wegs“, z.b. in den Ausführungen von Papst Franziskus, wonach „der „Vatikan die letzte absolute Monarchie in Europa ist, und oft werden in seinem Inneren Grabenkämpfe ausgefochten und Hofintrigen gesponnen, doch das müssen wir dringend überwinden“.

kath.net-Buchtipp:
Papst Franziskus LEBEN. Meine Geschichte in der Geschichte
Hardcover, 272 Seiten
Hamburg 2024 Harpercollins
ISBN: 978-3-365-00763-1
Preis Österreich: € 24,70

 


Bestellmöglichkeiten bei unseren Partnern:


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - MONTAG ANMELDESCHLUSS!!!
  2. Leo XIV. über Piusbruderschaft: „Wenn sie sich dafür entscheiden, bedauere ich das. Aber…“
  3. "Wir haben kleines Gebet gesprochen, weil wir glauben, daß Jesus durch das Spiel verherrlich wird"
  4. Netzwerk „TradRecovery“ hilft Aussteigern aus radikalem Traditionalismus
  5. Linksfeministinnen haben einst katholischen Verband übernommen
  6. „Alles, was auch nur entfernt katholisch aussieht, zu hinterfragen, davor zu warnen“
  7. Theologische Widersprüche in "Magnifica humanitas"
  8. Vom „Seelenamt“ zum „Auferstehungsamt“
  9. Theologe Hartl: „Bei Christen laut aufschreien, beim Islam(ismus) jedoch milde lächeln, ist…“
  10. 800 Personen bei Nudelessen im Innsbrucker Dom
  11. „NMECHA hat mehr für den christlichen glauben getan als die letzten kirchentage der @EKD“
  12. Erzbischof von Mailand feiert Messe für LGBT-Gruppe am Fest des Heiligsten Herzens Jesu
  13. „Der Postillon“: „Keine Baugenehmigung auffindbar: Amt ordnet Abriss von Kölner Dom an“
  14. Verbrechen gegen Menschlichkeit und gegen das Christentum durch Russland!
  15. Elon Musk kündigt rechtliche Schritte gegen das ZDF an

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz