Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Piusbruderschaft kritisiert ‚Doppelmoral‘ nach Verweigerung des Zutritts zur Basilika in Assisi
  2. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
  3. Dann sollen sie doch in die Hölle gehen
  4. Tantum ergo Sacramentum
  5. Kardinal Burke: Sexuelle Unmoral heute erinnert an Sodom und Gomorrha
  6. Kardinal Müller: „Muslime respektieren kein schwaches Christentum, das sich des Kreuzes schämt“
  7. Eine vergiftete Unterstützungserklärung
  8. Während Messfeier mit Erstklässlern: Bengalisches Feuer in katholische Kirche geworfen
  9. 'Gott, hilf mir. Jesus, hilf mir. Seid ihr Jungs bereit? Let’s Roll'
  10. Was Charlie Kirk Friedrich Merz antworten würde
  11. ‚Das Exil von Pater Edmund‘
  12. Nigeria: Bischöfe schlagen nach erneuten Massakern Alarm
  13. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  14. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
  15. Spannungen hinter den Kulissen: Papst lehnt gemeinsamen Auftritt mit Macron in Notre-Dame ab!

Frühere Ordensfrau erhebt Missbrauchsvorwürfe gegen Priester Rupnik

22. Februar 2024 in Aktuelles, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Mosaikkünstler und Ex-Jesuit soll Italienerin manipuliert und sexuell missbraucht haben


Rom (kath.net/KAP) Eine frühere Ordensfrau hat erneut schwere Vorwürfe gegen den Priester und international bekannten Mosaikkünstler Marko Rupnik (69) erhoben. Der Mit-Gründer der Loyola-Gemeinschaft in Slowenien habe sie als Erwachsene über viele Jahre sexuell missbraucht, sagte Gloria Branciani (59) am Mittwoch vor Journalisten in Rom. Die Italienerin gehörte der Schwesterngemeinschaft bis 1994 an. Vergangenen Oktober ordnete Papst Franziskus an, die Kommunität aufzulösen.

Sie habe den Slowenen Rupnik bereits als Studentin in Rom kennengelernt, berichtete Branciani. Schon damals sei es zu körperlichen Übergriffen gekommen. Nachdem sie sich der Loyola-Kommunität in Slowenien angeschlossen habe, seien die Übergriffe aggressiver geworden. Rupnik habe die Berührungen religiös begründet: Sie trügen zu ihrem spirituellen Wachstum bei.


Schließlich habe er eine weitere Ordensfrau beim Sex dabei haben wollen und dies mit der heiligen Dreifaltigkeit begründet, sagte Branciani. Sie habe sich gefügt, denn der Geistliche sei tief in ihr Denken eingedrungen und habe sie manipuliert. Als einziger Ausweg sei ihr nur noch der Tod erschienen, so die frühere Ordensfrau.

Schließlich habe sie sich Verantwortlichen in der Kommunität und im Jesuitenorden anvertraut. Sie habe jedoch kein Gehör gefunden; stattdessen sei ihr geraten worden, die Gemeinschaft zu verlassen. Erst 2021 habe der Jesuitenorden sie erneut kontaktiert, um ihre Aussage in einem Verfahren gegen Rupnik zu verwenden.

Die Jesuiten schlossen den Priester 2023 aus ihrem Orden aus. Untersuchungen der Diözese Rom verliefen allerdings zunächst zugunsten Rupniks. Im vergangenen Oktober ordnete Papst Franziskus an, die Ermittlungen erneut aufzunehmen und die Verjährungsfristen aufzuheben. Der Papst ist Bischof der Diözese Rom und ebenfalls Jesuit.

Copyright 2024 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich

(www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 modernchrist 22. Februar 2024 
 

Dieser Rupnik ist offensichtlich ein Schwein,


0
 
 CusanusG 22. Februar 2024 
 

Die schützende Hand des Papstes über Rupnik

ist nun wahrlich ein Skandal!

Höchste Zeit, dass diese Vetternwirtschaft aufhört, die in Rom immer den Ausschlag gibt, wie ein Fall abschließend bewertet wird. Bei Rupnik liegt nun - wenn nur ein Bruchteil der Anschuldigungen stimmt - wirklich ein schwerer Fall von Missbrauch vor, der endlich aufgearbeitet werden muss.


3
 
 Fischlein 22. Februar 2024 
 

Endlich!

Wenn die offiziellen Behörden versagen, haben die Opfer immer noch Recht, die gerechte Strafe für Täter zu verlangen.


2
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Robert Bellarmin SJ – De gemitu columbae
  3. Piusbruderschaft kritisiert ‚Doppelmoral‘ nach Verweigerung des Zutritts zur Basilika in Assisi
  4. DJ "Padre Guilherme" begeistert in Mörbisch 5.000 Jugendliche
  5. Dann sollen sie doch in die Hölle gehen
  6. Präsident der Akademie für das Leben meint: Unvollkommenes Euthanasiegesetz unterstützen
  7. Papst-Tipps an neue Bischöfe: Namen Kennen, Zuhören und Hausbesuche
  8. „Selbst wenn ein paar Omas dazu gedrängt werden – ist das nicht ein Preis, den man zahlen kann?“
  9. 'Gott, hilf mir. Jesus, hilf mir. Seid ihr Jungs bereit? Let’s Roll'
  10. Nigeria: Bischöfe schlagen nach erneuten Massakern Alarm
  11. Erzbischof von Westminster: „Wir beten für eine Neuevangelisierung Englands“
  12. Benedikt XVI. zum Fest Kreuzerhöhung: „Ein unlösliches Band zwischen Kreuz und Auferstehung“
  13. Vergebung kennt keine Grenze
  14. Bischof an Jugend: "Licht des neuen Afrikas liegt in euch"
  15. Papst reagiert auf Sex-Vorwürfe gegen Erzbischof von Rabat

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz