Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  2. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  3. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  4. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  5. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  6. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  7. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  8. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  9. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  10. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
  11. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  12. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
  13. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz
  14. „Meine Lieben! Darum soll der Rosenkranz nicht vergessen auf dem Boden einer Schublade liegen“
  15. Vatikan bestätigt Sexualverbrechen des toten Ordensgründers Buela

Psychologieprofessorin Maria Ryś: „Es gibt keine sichere Abtreibung“

8. Februar 2024 in Prolife, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Polnische Lehrstuhlinhaberin: „In meiner Arbeit als Psychologin habe ich noch nie ein größeres Leid erlebt als das von Frauen, die irgendwann in ihrem Leben eine Abtreibung hatten, sei es vor 10, 20, 30 oder 50 Jahren.“


Warschau (kath.net/pl) „Abtreibung ist niemals sicher. Zu ihren Auswirkungen zählen posttraumatische Störungen bei Frauen sowie Folgen für die gesamte Familie und Gesellschaft“. Das vertritt Prof. Dr. habil. Maria Ryś, Lehrstuhlinhaberin für den Themenbereich „Psychologie der Ehe und Familie“ an der Kardinal-Stefan-Wyszyński-Universität Warschau. Ryś hilft ihrer psychologischen Arbeit seit vielen Jahren Frauen nach einer Abtreibung. Sie erläutert gemäß Darstellung von „Opoka“, dass es sich bei den Folgen um eine „schwerwiegende und schwierige Störung“ handle.

„Die Aussage, dass Abtreibung sicher sei, verdient höchste Ablehnung auch dann, auch wenn moralische und religiöse Fragen außer Acht gelassen werden. Daher können wir nicht über eine sichere Abtreibung sprechen. In meiner Arbeit als Psychologin habe ich noch nie ein größeres Leid erlebt als das von Frauen, die irgendwann in ihrem Leben eine Abtreibung hatten, sei es vor 10, 20, 30 oder 50 Jahren.“


Aus ihrer psychologischen Erfahrung berichtet sie: „Frauen, die mich um Hilfe bitten, hoffen, dass ich einen psychologischen Radiergummi habe, das diese Erfahrung aus ihrem Leben löscht. Aber diese Erfahrung lässt sich nicht auslöschen. Die Therapie dieser Frauen führt über Vergebung, sie ist sehr schwierig. Es ist eine Lüge, von sicherer Abtreibung zu sprechen, insbesondere wenn es um die erste Abtreibung geht.“

Die Psychologin fordert zuverlässige Forschung zu den Fragen, wie viele Frauen unter Abtreibungen leiden und wie viele danach keine Kinder bekommen können, ebenso auch nach der Einnahme der ‚Pille danach‘. Das Thema sei „äußerst ernst“ und es brauche viele Analysen, die nicht ideologisch geleitet sind, sondern die wissenschaftlich und ehrlich arbeiten und „aus denen wir lernen können, was die Wahrheit ist“.

Ryś äußerte sich im Rahmen einer Veranstaltung im Gebäude des Sekretariats der Polnischen Bischofskonferenz in Warschau. Die Veranstaltung war organisiert worden von der Polnischen katholischen Presseagentur (KAI) gemeinsam mit der Polnischen Föderation der Prolife-Bewegungen und stand unter dem Thema: „Schutz der reproduktiven Gesundheit von Frauen“. Darüber berichtete die von einer Stiftung der Polnischen Bischofskonferenz (KEP) finanzierte und geleitete Website „Opoka“.

Link zum Originalbeitrag: Prof. Ryś o ustawie aborcyjnej: nie ma bezpiecznej aborcji, tak jak nie ma bezpiecznej wojny


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 girsberg74 9. Februar 2024 
 

Ad @Jörgen

Sie dürfen Bischöfe nicht überfordern; bedenken Sie doch, dass viele Bischöfe staatstragemd und dafür dankbar sind.


0
 
 Jörgen 8. Februar 2024 
 

Warum hüllen sich die meisten deutschen Bischöfe dazu in Schweigen? Hauptsache gegen rechts positioniert.


2
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. USA: Frauen klagen Planned Parenthood wegen Druck in Richtung Abtreibung
  3. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  4. Erschütterndes Historiendrama: Netflix-Serie „Fauda“ verarbeitet den Terror des 7. Oktober
  5. Muslimische Organisation: ‚In 45 Jahren wird Frankreich wieder katholisch‘
  6. Frankreichs neue „Generation Leo“: Warum die Jugend plötzlich wieder zum Papst strömt
  7. „Er befiehlt seinen Engeln, dich zu behüten auf all deinen Wegen“ (Psalm 91)
  8. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  9. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  10. Thérèse von Lisieux und die ‚Süßigkeit‘ eines Buches über die Apokalypse
  11. Gesetzesvorschlag zum Verbot von Konversionstherapien in Nordirland ist ‚gefährlich‘
  12. 'Jesus macht alles und ich nichts'
  13. UN-Bevölkerungsfonds berichtet über das Leid der Frauen in Gaza
  14. Rosenkranzmonat Oktober steht im Zeichen des Friedens
  15. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz