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Papstvertrauter Spadaro übernimmt Posten im Vatikan

16. September 2023 in Aktuelles, 9 Lesermeinungen
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Chefredakteur der Jesuitenzeitschrift "La Civilta Cattolica" wird Untersekretär in der Kurienbehörde für Kultur und Bildung.


Vatikanstadt (kath.net/ KAP)
Pater Antonio Spadaro (57), bislang Chefredakteur der Jesuitenzeitschrift "La Civilta Cattolica", übernimmt ein wichtiges Amt im Vatikan. Wie das Presseamt (Donnerstag) mitteilte, ernannte ihn Papst Franziskus mit Wirkung vom 1. Jänner zum Untersekretär in der Vatikanbehörde für Kultur und Bildung. Untersekretäre gehören zusammen mit Sekretär und Präfekt zum Leitungsteam der meisten Kurienbehörden.
Spadaro leitete die 1850 gegründete Zeitschrift für Politik, Kultur und Theologie seit 2011. Unter seiner Ägide wurde das Blatt spürbar internationalisiert; es erscheint mittlerweile in neun Sprachen, darunter auch Chinesisch und Russisch. Noch bis 2017 gab es ausschließlich eine italienische Ausgabe.
Spadaro gilt als Vertrauter von Papst Franziskus und hat dafür gesorgt, dass die Gespräche, die der Papst bei seinen Reisen mit Mitgliedern des Jesuitenordens führt, in der Zeitschrift publiziert werden. Bei diesen Gesprächen gibt der Papst immer wieder theologische und kirchenpolitische Impulse, die für die gesamte katholische Kirche relevant sind.


Copyright 2023 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten

 


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Lesermeinungen

 Zeitzeuge 17. September 2023 
 

Als kleine Aufmerksamkeit für alle Freunde des klassischen römischen

Ritus der hl. Messe verlinke ich ein ganz aktuelles

Pontifikalamt S.E. Kardinal Burke aus Paris!

Gesegneter Sonntag!

www.youtube.com/watch?v=LroJqp0u43U


1
 
 SalvatoreMio 16. September 2023 
 

Was braut sich da zusammen?

@Danke, lakota, für die Erinnerung. Ja, machen wir uns nichts vor! Da steht eine seltsame Truppe bereit, um zu revolutionieren, statt zu evangelisieren. Während wir zuhauf weiterschlafen oder in Gleichgültigkeit weiterdämmern und " nur" auf schwer sündhafte Missbrauchsfälle starren, müssen wir damit rechnen, dass im Namen der "Liebe" Gottesgebote ausgehebelt und neu interpretiert werden. Und wir ahnen nicht, was das für Folgen haben wird. Flehen wir noch mehr zur Gottesmutter. Der Rosenkranzmonat naht.


2
 
 lakota 16. September 2023 
 

Zur Erinnerung:

kath.net/news/65061

"Die Franziskus-Revolution sei im Gange, heißt es in der Beschreibung des Buches von Papst Franziskus und Antonio Spadaro.
Die Kurzbeschreibung des Buches „Open to God: Open to the World“ von Papst Franziskus und Antonio Spadaro SJ preist Franziskus als Revolutionär und kritisiert Papst Benedikt XVI.

Die Franziskanische Revolution sei im Gange und werde trotz ihrer vehementen Kritiker weiter gehen und den 1,5 Milliarden Katholiken neue Horizonte öffnen, heißt es in der Beschreibung.
Das Buch enthält 16 Interviews, die Antonio Spadaro in den Jahren 2013 bis 2017 mit Papst Franziskus geführt hat .


3
 
 Chris2 16. September 2023 
 

@heikostir

Im Prinzip haben Sie natürlich recht (und natürlich nimmt man eher Leute, die man kennt, als unberechenbare), aber leider stehen heute (ver)führende Jesuiten meistens für eine andere Kirche - jedenfalls nur noch selten für die "Kirche von oben", also von Gott, eher für die "von [mehr oder weniger ganz] unten" oder aus einer anderen, horizontalen, Richtung...


3
 
 Joachim Heimerl 16. September 2023 
 

Es ist sicher nicht gut, wenn man den eigenen Orden bevorzugt und immer mehr

Positionen aus den eignen Reihen besetzt. Das klappt in keinem Unternehmen und in der Kirche halt auch nicht und gibt überall böses Blut. Ich selbst verehre sehr Pater Rupert Mayer SJ und Johann Baptist Reus SJ. Mit den Arupe-Jesuiten von heute haben die aber wirklich nichts zu tun.


4
 
 Zeitzeuge 16. September 2023 
 

Lieber Chris2, ja, so ist es, im Link mehr über Pater Spadaro SJ,

einen typischen, nachkonziliaren Zeit(un)geist-
Jesuiten.

Wenn die Berater des jetzigen Papstes alle lehr-
treu wären spielte deren Nationalität oder Ordens-
zugehörigkeit keine Rolle, leider ist dieses aber
derzeit nachweislich nicht der Fall, was auch oft
schon bei kath.net dokumentiert wurde!

Ich befürchte und hoffe sehr, daß ich mich irre,
daß die "Dubia" vatikanisch-synodalbewegt eine
"situationsethische Antwort" erhalten könnten,
aber katholisch wäre das dann nicht mehr!

OREMUS!

www.lifesitenews.com/news/pope-francis-appoints-jesuit-who-attacked-jesus-as-callous-to-prominent-vatican-post/


6
 
 CusanusG 16. September 2023 
 

Ist das nicht der Mann der China als Himmel auf Erden bezeichnet hat?


0
 
 heikostir 16. September 2023 
 

@Chris2

Ich halte dieser offenen Frage auch für geboten, vermute aber dass die Klärung nicht mehr in diesem Pontifikat, sondern in einem künftigen sein wird.

Was Jesuiten auf wichtigen Posten betrifft: Unter dem Pontifikat Benedikt XVI. wurde bisweilen kritisiert, dass Salesianer zu viel Einfluss hätten (im Hintergrund stand Kardinalstaatssekretär Bertone, der aus diesem Orden stammte und hier eine manchmal sehr einseitige Personalpolitik fuhr).

Unter dem Pontifikat Pius XII. wurde bisweilen kritisiert, dass deutschsprachige Jesuiten (inklusive der deutschen Haushälterin) zu viel Einfluss auf den Papst hätten.

Unter Johannes Paul II. wurde kritisiert, dass neuere geistliche Bewegungen zu viel Einfluss hätten.

Ein Blick in die Geschichte zeigt also, dass diese Form der Kritik - ob gerechtfertigt oder nicht, sei dahingestellt - in gewisser Weise schon dazugehört ;-)


1
 
 Chris2 16. September 2023 
 

Und alles passt ins Bild

Offenbar erhalten inzwischen ganz offen nur noch Jesuiten und / oder Progressisten wichtige Posten. Offenbar ist man inzwischen siegessicher und muss niemanden mehr einlullen...
ceterum censeo bin ich der Meinung, dass die Dubia nach 7 Jahren endlich beantwortet werden sollten


7
 

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