Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
  2. Der Vatikan ist in Kontakt mit der Bruderschaft St. Pius X., um eine Spaltung zu vermeiden
  3. Bischof Oster legt nach: Grundsatzkritik am (deutsch-)Synodalen Weg
  4. Weihen ohne päpstliche Erlaubnis geplant: Papst Leo XIV. berät mit Vatikanbehörde
  5. Bischof Oster: „In der Sache selbst war ich ja in mehrfacher Hinsicht kritisch“
  6. Bischöfe und Funktionäre im Paralleluniversum
  7. Kardinal Müller: „Von der ‚Kirche des Franziskus‘ zu sprechen“, „das ist für mich eine Häresie“
  8. Kard. Müller nach Gespräch mit Papst Leo: „Atmosphäre ist von wechselseitigem Vertrauen bestimmt“
  9. Öffentlich-rechtlicher Sender SWR konfrontiert Ordensfrau mit obszöner Frage
  10. Medienkrise verschärft sich: Dramatische Auflagenverluste für Tageszeitungen in Deutschland
  11. Hunderte Einsprüche gegen Pfarrauflösung in der Diözese Linz - Keine Antworten aus Rom
  12. Schwere Zensur-Vorwürfe aus den USA: EU unterdrückt die Meinungsfreiheit
  13. Massive Medienvorwürfe gegen den Priester Wolfgang Rothe als Mitglied des Betroffenenbeirats
  14. Die Heilige Schrift als Wort Gottes und Raum der Offenbarung in menschlicher Sprache
  15. Papst Leo XIV.: 'Abtreibung ist der größte Zerstörer des Friedens'

Stardirigent Manfred Honeck: "Ich bete vor jedem Konzert"

8. August 2023 in Kultur, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Aus Vorarlberg stammender Musiker im Südtiroler Katholischen Sonntagsblatt: "Der Glaube ist für mich das Allerwichtigste" - "Inzwischen ist es aber auch so, dass mich oft Musiker fragen, ob sie mit mir beten dürfen. Das finde ich sehr schön"


Bozen  (kath.net/KAP) "Der Glaube ist für mich das Allerwichtigste." Das sagte der aus Vorarlberg stammende Stardirigent Manfred Honeck in einem Interview des Südtiroler "Katholischen Sonntagsblatts" (Freitag) anlässlich eines Auftritts in Bozen. "Stelle Gott in den Mittelpunkt deines Lebens, alles andere wird dir gegeben werden": Nach dieser Maxime versuche er zu leben - mit allen Schwankungen, die es bei jedem Menschen gebe. Dass der Glaube für ihn "das Zentrum" seines Lebens bilde, ist für Honeck "auch der Grund, warum ich jeden Tag und auch vor jedem Konzert bete". Er versuche, seinen Glauben "nicht zur Schau zu stellen", stehe aber dazu, ohne sich darum zu kümmern, was andere Menschen denken, teilte der Musikdirektor des Pittsburgh Symphony Orchestra mit. "Inzwischen ist es aber auch so, dass mich oft Musiker fragen, ob sie mit mir beten dürfen. Das finde ich sehr schön." Die Musik empfindet Honeck als "göttlich". Sein Verständnis für die Musik wachse mit dem Glauben. "Natürlich muss man sich auf jedes Dirigat, auf jede Partitur gewissenhaft vorbereiten", erklärte der Dirigent. "Aber für den letzten Schliff, für die letzte Eingebung, die Vision und die Kreativität hilft mir persönlich der Glaube sehr viel." Honeck sprach von "Gedanken, die durch den Glauben in andere Welten führen" - was für die musikalisch unverzichtbare Kreativität enorm wichtig sei. Glaube bestimmt auch Familienleben Auch innerhalb seiner Familie sieht der 64-jährige Vater von sechs Kindern den Glaube stark verankert: "Wir versuchen, das zu leben, was der Glaube besonders verlangt - die Liebe, die Freude, die Hoffnung." Die entscheidenden Fragen des Lebens und was danach kommt, beantworte seine Familie mit Gott.


Miteinander den Glauben zu leben, gelinge nicht immer. "Aber wir bemühen uns", sagte Honeck. Einer seiner Söhne war Jesuit, habe sich aber noch vor der Priesterweihe entschieden, zu heiraten; die jüngste Tochter sei derzeit im Noviziat in Rom. Diese Entscheidungen hätten nichts mit ihm zu tun, so der Dirigent. "Ich habe sie nicht dazu gedrängt, diesen Weg zu gehen." Zugleich ermutigte er jeden, "immer wieder zu versuchen, gemeinsam zu bestimmten Zeiten zu beten, Tischgebete zu sprechen oder gemeinsam die Messe zu besuchen". Manfred Honeck gilt als einer der weltweit führenden Dirigenten.

Seit 2008 ist er Musikdirektor des Pittsburgh Symphony Orchestra und steht als Gastdirigent am Pult aller führenden internationalen Klangkörper. Honeck wurde 1958 in Nenzing in Vorarlberg geboren. Er absolvierte seine musikalische Ausbildung an der Hochschule für Musik in Wien. Seine langjährige Erfahrung als Mitglied der Wiener Philharmoniker und des Wiener Staatsopernorchesters war nachhaltig prägend für seine Arbeit als Dirigent. Honecks Bruder Rainer ist Konzertmeister der Wiener Philharmoniker. (

Copyright 2023 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
  3. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  4. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  5. Kard. Müller nach Gespräch mit Papst Leo: „Atmosphäre ist von wechselseitigem Vertrauen bestimmt“
  6. Bischof Oster legt nach: Grundsatzkritik am (deutsch-)Synodalen Weg
  7. Nach „Wort zum Sonntag“: Staatsanwaltschaft ermittelt weiter gegen Pastorin Behnken
  8. Kardinal Müller: „Von der ‚Kirche des Franziskus‘ zu sprechen“, „das ist für mich eine Häresie“
  9. Der Vatikan ist in Kontakt mit der Bruderschaft St. Pius X., um eine Spaltung zu vermeiden
  10. Öffentlich-rechtlicher Sender SWR konfrontiert Ordensfrau mit obszöner Frage
  11. Papst Leo XIV.: 'Abtreibung ist der größte Zerstörer des Friedens'
  12. Bischöfe und Funktionäre im Paralleluniversum
  13. Massive Medienvorwürfe gegen den Priester Wolfgang Rothe als Mitglied des Betroffenenbeirats
  14. Schwere Zensur-Vorwürfe aus den USA: EU unterdrückt die Meinungsfreiheit
  15. Ist Jesus der Herr?

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz