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Neue Plattform 'Threads' von Mark Zuckerberg zensuriert konservative Meldungen

15. Juli 2023 in Chronik, 2 Lesermeinungen
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Die ersten Nutzer, die konservative Inhalte verbreitet oder Vorwürfe gegen die Regierung Biden erhoben haben, erhielten bereits Warnungen und Sperren.


Menlo Park (kath.net/LifeSiteNews/jg)
Meta, die Muttergesellschaft von Facebook, Instagram und WhatsApp, hat mit Threads eine neue Plattform für Kurzbotschaften ähnlich Twitter eingerichtet. Bereits zu Beginn zeigt sich, dass der Bereich der zugelassenen Wortmeldungen eng gefasst ist.

Derzeit müssen die Nutzer sich mit einem Instagram-Konto bei Threads anmelden. Sie können Nachrichten bis zu einer Länge von maximal 500 Zeichen sowie Links, Fotos und Videos versenden. Innerhalb des ersten Tages haben sich bereits 30 Millionen Nutzer angemeldet.


Mark Zuckerberg, Geschäftsführer von Meta, hat angekündigt, Threads werde ein „freundlicher“ Ort sein. Dies werde ein „Schlüssel zum Erfolg“ der neuen Plattform sein, schrieb er.

Die ersten Nutzer, die konservative Inhalte verbreitet oder Vorwürfe gegen die Regierung Biden erhoben haben, erhielten bereits Warnungen und Sperren, beispielsweise weil sie Donald Trump jr., dem Sohn des früheren US-Präsidenten auf Threads folgen wollten. Ein anderer Nutzer veröffentlichte eine Nachricht über Korruption in der Regierung Biden und erhielt ebenfalls eine Verwarnung. Die Kanäle hätten entweder „wiederholt Falschmeldungen verbreitet“, wie „unabhängige Faktenchecker“ festgestellt hätten oder sich nicht an die Richtlinien der Plattform gehalten, begründeten die Verantwortlichen von Threads ihre Entscheidungen.

 


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